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| 26. September 2013 09:48 | 44 Kommentare
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Liebe Leserinnen und Leser,

Maik Nolte hat sich dazu entschieden, die Lokalteil-Redaktion zu verlassen. Wir bedauern das sehr. Damit wird uns in Zukunft ein wichtiges Mitglied unserer Redaktion fehlen. Wir werden seine Berichte über das politische und kulturelle Leben in Oldenburg vermissen, seine kundigen Einschätzungen, den Liveticker von den Ratssitzungen, Interviews und viele gute Ideen und Impulse. Maik hat seit der Gründung des Lokalteils vor zweieinhalb Jahren viel für unser Magazin getan. Auf ihn war Verlass. Es ist sehr schade, dass er geht – wenn wir seine Beweggründe auch nachvollziehen können.

Wir können an dieser Stelle nicht verschweigen, dass der Oldenburger Lokalteil ohnehin personell ausgedünnt agiert und mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Unser Ziel war und ist es, in Oldenburg ein lebendiges, kritisches Lokalmagazin zu machen. Weil wir es wichtig finden, dass Vorgänge und Geschichten in dieser Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt werden. Weil wir Lust haben, unsere Leser mit Niveau zu unterhalten, weil es vieles gibt, was thematisiert werden muss.

Wir haben das mit einem kleinen Kern ständiger Redaktionsmitglieder gemacht. Unbezahlt, aus Idealismus, immer mit der Hoffnung, diese Arbeit ließe sich neben dem Studium, neben (besser) bezahlten Jobs und unseren sonstigen Aufgaben gut machen. Diese Arbeit macht uns allen auch großen Spaß – aber wir haben im Laufe der Zeit und gerade jetzt gemerkt, dass es kaum möglich ist, ein gutes Magazin quasi nebenher zu machen, dessen einziger Lohn das gute Gefühl ist, etwas Richtiges zu machen. Der Weggang Maik Noltes reißt nach dem dem Umzug Felix Zimmermanns im Sommer 2012 sowie Ausscheiden von Beate Lama Anfang 2013 erneut eine große Lücke, die wir nicht so ohne Weiteres werden schließen können.

Wir wollen weitermachen, weil wir finden, dass Oldenburg im Medienbereich mehr braucht als das, was es hat. Wir müssen uns aber fragen, welche Möglichkeiten und Grenzen der Oldenburger Lokalteil hat und wie weit wir persönlich bereit sind, zu gehen. Deshalb müssen wir, die Mitglieder der Redaktion, uns zusammensetzen und in Ruhe beratschlagen; zu diesem Zweck werden wir zunächst unsere redaktionelle Arbeit ruhen lassen.

Wie es mit dem Lokalteil weitergeht, werden Sie so bald wie möglich erfahren. Bis dahin bitten wir Sie um ein wenig Geduld.

Jetzt bleibt uns nur zu sagen: Lieber Maik, vielen Dank für deine tolle Arbeit und die unendliche Mühe, die du in den Lokalteil investiert hast!

Ihre (und deine) Lokalteile

44 Kommentare

  • zwei Wochen nach meinem letzten Beitrag noch mal nachgeschaut und noch niemand hat den Laden abgeschaltet. Weiter 13 Tage Sprachlosigkeit niemand der mal etwas Nachvollziehbares ausdrückt, in dem ungeheuren spontan rotierenden Wortschwall des Internet,

  • Anarchie und Wahlen: Ob Graswurzler wählen gehen, ist unbestimmt, eher verpönt, weil eine möglichste Staatferne und Ablehnung jeglicher Machstrukturen angestrebt wird.
    Sydikalisten sehen ihren Weg im Aufbau von Rätestrukturen in Gewerkschaften und Genossenschaften Streik statt Wahl ist dann das Mittel um staatliche Strukturen Widerstand zu leisten.
    Ob ein Anhänger von Stirner und Macay zu Wahlen gehen wird ist eher unwahrscheinlich. Wenn er mal einen Sinn drin sieht, wird er es tun.
    Für Projekt-/Alltagsanarchisten kann es besonders im Regionalen besser sein, wenn staatlicherseits nicht jeder Versuch zu Freiräumen für Projekte Initiativen bekämpft wird. Grüne Linke und Jusos sind da toleranter. Also wählen?? Jedenfalls kein Dogma!!

    • …is schon gut pu….dann bist du halt ein parlamentarischer anarchist…dann kann man als sucher bei dir nicht fündig werden…ist kein dogma , ist überzeugung…das parlament ist und bleibt der selbstbedienungsladen der herrschenden….und du als wähler bist staatstragend…ganz schön schwere bürde…nix für ungut…

      • Hatte noch absichtlich die Anarchistische Pogo Partei und in Amerika die Auseinandersetzung Chomsky/Syndikalist und Bookchin/Kommunalist ausgelassen. Aber dies und noch vieles mehr bei mir zur Lesezeit um 16oo.

  • Stolpere hier in diese Resterampe, weil ich gerade den Link aus meinen Lesezeichen entfernen wollte. Und ja doch, da hat Opa Pu aber sowas von recht: Gespentisch! Pu und der andere Zombie namens Dede geistern noch rum. Der Letzte macht’s Licht aus.

    • Danke für die Bestätigung. Opa ist auch richtig. Aber Zombie???? Im Grab war ich noch nicht und ich freue mich auf noch viele muntere Jahre.

  • avatar Schlaubi Schlumpf

    Ich wundere mich, warum in meinem RSS-Feed nichts mehr vom Lokalteil erscheint und auch keine Facebook-Posts mehr. Schade, mir haben die Artikel immer sehr gefallen. Da ich zwei kleine Blogs betreibe, weiß ich, was so ein Online-Projekt für Arbeit machen kann.

    Ich wünsche alles Gute und hoffe, dass ich bald wieder kritische und interessante Artikel zur oldenburgischen Politik lesen darf.

  • Vor 12 Tagen habe ich gedacht, da von der Redaktion absolut nichts mehr kommt, ein paar anregende Gedanken in die Sprachlosigkeit zu werfen, aber auch darauf ist außer dem unvermeidlichen Dede, der sonst mit mir seine übliche sprachlose Feindschaft pflegt, nichts gekommen.
    Warum bleiben alle stumm ???? Leserbriefe können weiter geschrieben werden. Jeder könnte seine Erwartungen Anregungen Betroffenheit ausdrücken, Aber nichts. Wurde der Lokalteil einfach als Teil des Livestyle konsumiert, Leserbriefe meist assoziative Halbsätze auch genervt, wenn jemand nicht im momentanen Mainstream formulierte. Schade wenn die viele gute Arbeit mit dem Weggang von Maik einfach verlischt.

  • Endlich, bye bye lokalteil….
    [Gelöscht. Hier gilt auch weiterhin: Keine Beleidigungen.]

  • Als ich am 27 September ein bescheidenes Witzchen mache. von Felix ein rüder Bescheid, ich solle mir ein anderes Forum suchen. Hier sei wichtigeres zu besprechen. Andere sprachen von eitlen Selbstdarstellern. Statt über Beiträge nachzudenken, wurden sie einfach als nervig bezeichnet.
    Danach einige tiefgründelnden Situationsbeschreibungen. Und die leider heute üblichen gestammelten inhaltslosen Halbsätze
    Wir werden in Oldenburg vom Meinungsmonopol NWZ, Sonntagzeitung Huntereport beherrscht. Hier besteht ein grundlegendes Bedürfnis zur Gegeninformation, da muß klar Stellung bezogen werden. In keinem Beitrag ! Es fand sich nichts dazu.
    Vor seinem Weggang hatte ich noch ein gutes Gespräch mit Maik in dem ich ihm und einigen anderen meine große Anerkennung für ihre Arbeit aussprach.

    • Es ist halt nicht so einfach, hier in Oldenburg eine Alternative zur Nordwest-Zeitung aufzubauen. Dazu braucht man das nötige Personal, trotz Allem auch Geld und zwar, für meine Verhältnisse zu viel Geld – und Zeit. Der Oldenburger Lokalteil, über den nach meinem Dünken der von mir sehr geschätzte Journalist Felix Zimmermann seine schützende Hand hielt, machte eigentlich Alles richtig, vor allem ließ er sich nicht in einen sektiererischen Winkel drücken. Für eine solche Online-Zeitung ist eigentlich nur Eines wichtig: daß sie existiert. Alles Andere findet sich. Ich kann mich nur dem Wunsch anschließen, dass eine erneuerte Redaktion die Arbeit bald wieder aunehmen kann. Mehr kann ich nicht tun.

  • langsam tut es weh…

  • avatar Christian Röhlig für die IBO

    Uns liegt viel daran dass es bei Euch bald weiter geht.
    Die Erfahrungen der vergangenen Jahre waren positiv, dafür danken wir. Und für den Neustart wünschen wir alles Gute!

  • Der Hinweis von Jens mit den informativen Facebook-Seiten ist etwas blauäugig. Eine FB-Seite wird immer von interessierter Seite betrieben, um ein bestimmtes PR-Ziel zu erreichen. Das ist total legitim und sogar eine wichtige Ergänzung, aber bei weitem kein Ersatz für unabhängigen Journalismus. Mit dieser Argumentationsschiene könnte man auch sagen, dass es reicht, Pressemitteilungen zu lesen oder Formatradio zu hören, ganz so, als würde ich mich ausschließlich von Fast Food ernähren.

    Gar nicht mal so falsch finde ich hingegen den Hinweis, die Crowd inhaltlich stärker einzubeziehen. Aber auch das ist kein Selbstläufer ohne Aufwand, denn auch diese Beiträge müssen redaktionell überprüft und redigiert werden. Dennoch: Wenn sich der Lokalteil hier stärker öffnet, wird es auch mehr Leute geben, die ihn als “ihr Medium” betrachten und substanziell mehr beitragen, wenn es um die Existenz geht.

    Unschwer herauslesen lässt sich, dass die (fehlende) Finanzierung der Knackpunkt ist. Die paar Euro fürs Hosting sind sicherlich noch das kleinste Problem. Kostenaufwand wird bspw. durch Recherche verursacht, da reicht nicht immer nur Internet & Telefon. Vor allem ist aber freien Journalisten nicht zuzumuten, dauerhaft ganz für lau zu arbeiten. So ein Modell kann jedenfalls nicht langfristig funktionieren, es sei denn, es wird von Leuten betrieben, die Zeit haben und sich keine Gedanken um ihre wirtschaftliche Situation machen müssen.
    Vielleicht hilft es, sich mal mit Machern anderer Lokalmedien, die ja teilweise schon so weit sind, dass ein bis zwei Leute davon leben können (Prenzlauer Berg Nachrichten, Heddesheimblog, Regensburg digital usw.) auszutauschen bzw. sich inspirieren zu lassen. Ein anderes Modell könnte sein, die Oldenburger verbindlich(!) einzubeziehen, z.B. über so eine Art Förderkreis oder Medien-Genossenschaft (dazu hier ein interessanter Podcast). Dann stellt sich die Frage, ob man in der Anzeigenakquise, bei der Suche nach Sponsoren, Förderern/Spendern etc. schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat (ich weiß, ist leicht daher gesagt, wenn es andere machen müssen…)?

    Ich wünsche dem Lokalteil noch viele gute Jahre! Ihr habt schon sehr viel erreicht und eine gute Basis aufgebaut. Die allgemeine Printkrise wird innerhalb der nächsten Jahre auch Oldenburg erreichen und spätestens dann hat der Lokalteil (erst recht, wenn er mit einem größeren Team weiterentwickelt wird) einen ganz anderen Stellenwert in der Stadt.

  • Ich bin etwas erschrocken über die Kommentare. Als hätten wir ein “Recht auf Lokalteil. Offenbar wissen viele nicht, wie aufwändig es ist, einen Artikel zu recherchieren und zu schreiben. Ich war immer einigermaßen erstaunt, dass die Beteiligten das ehrenamtlich hinbekommen haben – und war auch nicht überrascht, dass gelegentlich taz-artikel zweitverwertet wurden. Letztlich war die Zahl der Kontributoren auf Dauer viel zu klein – erst Recht, wenn die “Anchormen” nicht mehr die Zeit/Möglichkeiten haben, ihre Funktion auszufüllen. Die Qualität der Artikel war durchweg relativ hoch, Ausnahmen bestätigten immer wieder mal die Regel. Das war – bis hierhin – schon mal eine große Bereicheurng für diese Stadt. Zu Schade, dass der Abwärtstrend schon einige Monate anhält und zu schade auch, dass die Kommentare des Lokalteils von Geltungssüchtigen oder Gelangweilten dominiert werden. Ich weiß, das ist in jeder Kommentarspalte so -aber hier ist es extrem. Ich hoffe, die “Marke Lokalteil” hat keinen Schaden genommen und kann in Zukunft revitalisiert werden. Und hoffentlich finden sich genügend Mistreiter, um das Porjekt auf eine breite Basis zu stellen. Klar geht’s dabei auch um (etwas) Geld – wichtig sind aber auch (und vor allem) Menschen, denen die meidale Vielfalt und der “andere” Blick auf die Dinge ein Anliegen ist. Und die wachsen nicht auf den Bäumen, genauso wenig wie eine themenbezogene Diskussionskultur… Vorläufig werde ich den Lokalteil vermissen, vor allem gestern den Ticker, aber auch sonst, in all seinen Ausprägungen, auch denen, die ich nicht so mochte. Aber: nur vorläufig. Denn er kommt ja zurück.

    • Ich habe die Hoffnung, dass es hilft, wenn Leser den Lokalteil sozusagen auf Sparflamme weiter führen, indem sie das aufschreiben, was ihnen auffällt. Zum Bespiel: Als ich gestern so im Internet herumstöberte, stieß ich auf zwei Seiten, auf denen sich Studenten mit den Fächern “Philosophie” und “Geschichte” befassten. Und was wurde da diskutiert? Dass wieder mal dieser oder jener Prof/in nicht ereichbar sei und dass Jemand eine Hausarbeit nicht fristgerecht zurück gegeben haben und dergleichen Dinge mehr. Ich bin 78 Jahre alt und haben nicht gewusst, wieviel Zeit und Energie Studenten mit solchem Quatsch verschwenden müssen, ja,ich sage Quatsch, denn das sind doch organisatorische Probleme, die doch zu lösen sein müssten – bevor sie entstehen. Naja, mir kann das alles egal sein, aber …

  • Man muss schon Purist sein nicht zu wissen, dass jemand geht. Die Schreiberlinge brauchen Leser und diese dürften dieser Seite fehlen. Ein Grund ist schnell gefunden:

    Wenn man die Titelseite betrachtet und feststellt, dass Artikel von August 2013 zu finden sind – aktuelle Nachrichten sich auf einen Pressespiegel oder einer Ratsitzung belaufen darf es nicht verwunderlich sein, wenn die Leser und somit die Bereitschaft als Autor etwas zu schreiben ausbleibt.

    Es gibt mittlerweile Facebookseiten über Oldenburg welche mich mit dem neusten informieren was rund um die Stadt und in der Stadt passiert – ein Trend den der Lokateil leider vermissen lässt. Und bitte jetzt kommt keiner mit Kosten! Webspace für eine derartige Seite wie dieser bekommt man für unter 10€ mtl. Welche Kosten also?

    Vielleicht sollte man einfach Menschen suchen, welche nicht die Schreiberkunst erlernt haben und Artikel verfassen (auch gerne mit Fehlern) die einen Oldenburger treffen. Dann aber kommen Selbstdarsteller ans Tageslicht, die alles aber auch ALLES in einem Kommentar meinen rereissen zu müssen!

    Ein opportunes Blatt wie die NWZ brauch ich nicht (ist aber ein anderes Thema). Ich werde dann eben weiter auf Facebook informieren…

    Bis denn dann

    Jens

    • avatar Felix Zimmermann

      @ Jens Das ist es ja eben: Die Leser sind nicht ausgeblieben, und die Bereitschaft, für den Lokalteil zu arbeiten, war groß. Von Anfang an, seit der Gründung. Für Deine Analyse solltest Du nicht nur die jetzt auf der Startseite sichtbaren Artikel berücksichtigen, das wäre ein zu kleiner Ausschnitt. Ich glaube auch, dass wir die Menschen, die uns gelesen haben, erreicht haben. Aber selbst der größte Idealist kommt irgendwann an seine Grenzen. Ein Geschäftsmodell war unsere Arbeit nicht, vielleicht haben wir das auch einfach nicht gefunden. Noch nicht.

    • Hallo!

      Vllt sollte man, also Jens, auch sehen, dass der Anspruch nicht für alle immer das Aller-Allerneueste (wir reden hier von einigemn Tagen Verzögerung) der wichtigste Faktor ist. Wenn man etwas recherchieren möchte, dann braucht das Zeit sogar für Leute, die das als Beruf machen.
      Ich finde es ist eine “komische” Eigenart dieser Zeit, dass der Wert einer Information zu 95% aus der zeitlichen Aktualität (facebook) und nicht mehr aus einer breiteren Sicht mit Hintergrundinfos uns lesbarem Text besteht. Wenn nur noch Zeit zählt, dann verliert jede Information – und sei sie noch so wichtig – durch den neuesten Nippelblitzer von Z-Promi seinen Wert (extreme Sichtweise).

  • Mir fiel heute auf, daß ein Airbus eine Stunde weiterflog, trotzdem beide Piloten eingeschlafen waren. Wir Menschen wissen noch gar nicht wie unnütz wir inzwischen sind. Thomas Gottschalk bezeichnete sich in einer Trauerrede als geistige Mittelklasse . Ich als zweifacher Studienabbrecher und mehrfach ungelernter Selbständiger fühle mich getroffen.

    • Pu, vielleicht kannst Du für solche Einwürfe künftig ein anderes Forum nutzen? Laßt uns doch hier über den Lokalteil und seine Zukunft austauschen. Okay?

      • Ich bemerke mit Freude, dass Leserbriefe, wie dieser, noch erscheinen können. Ich meine, dass der Lokalteil im Prinzip auf dem richtigen Weg war, dass es aber schlicht an dem nötigen Geld fehlte, denn in der Tat: ehrenamtlich ist das nicht ins Werk zu setzen, nicht auf die Dauer. Ich werde mich weiter hier äußern, wenn mir was auffällt.
        Beispiels ein Büchlein von Torben Koopmann: Die Lamberti-Kirche in Oldenburg (DKV-Edition Deutscher Kunstverlag). Ein ungemein gelungenes Bändchen über die Hauptkirche Oldenburgs,die, was man ihr nicht ansieht,immerhin 700 Jahre auf dem Buckel hat. Torben Koopmann, ein oldenburger Historiker, ist in der Geschichte der Kirche ebenso versiert wie in derjenigen der Architektur und weiß Beides zusammen zu bringen. Das ist umso erfreulicher, als nach meinem Dünken die jüngste Renovierung durchaus überzeugende Ergebnisse gezeitigt hat. Ein erfreuliches Buch.

        • avatar Bürger Steve

          Wayne?

        • Seit 2006 betreibe ich im Internet ein öffentliches Tagebuch, das, wie ich fürchte, ausgesprochen schwer zu finden ist (www.klausdede.de) und sich, sagen wir, mit historischen Analysen befast, also weder kochrezepte noch Pornographie bietet. Im September verzeichnete meine Statist 10.727 Zugriffe,also täglich 1362 Leser. Nun steht hinter mir keine organisation, überdies darf bin ich seit 40 Jahren vermutlich nicht nur der unbeliebteste, sondern auch verhassteste Oldenburger – und trotzdem lehrt mich diese Statistik, dass ich zwar isoliert, aber nicht allein bin. Ich erzähle das hier, weil ich damit sagen will, dass solche, sagen wir, Ansprachen, wie ich sie vor nunmehr sechs Jahren gestartet habe, Erfolg haben können. Ich möchte mit diesem Hinweis, Mut machen, das Projekt fortzuführen, zumal mit Felix Zimmermann ein Schutzheiliger zur Verfügung steht, der verhindern wird, dass der Lokalteil in die Ecke gerät,wir mir das geschehen ist.

    • Mensch Pu, das interessiert doch keine Sau !! Allen ist klar, dass Du derjenige bist, der den Lokalteil quasi therapeutisch am nötigsten braucht. Ich wünsche mir einen Lokalteil ohne Pu !

      • Und ich wünsche mir einen Lokal, in dem Niemand, weder Pu noch sonst Einer, angemistet werden kann. Und nun mein Vorschlag: Offenbar funktioniert ja noch dieser Draht, wie wäre es also, wenn Theaterfreunde im Lande hin und her ihn benutzen könnten, um etwas über die Theaterszene in Oldenburg zu schreiben. Hier gibt es ja nicht nur das Staatstheater sondern fünf weitere Spielstätten, die Alle etwas produzieren – aber was? Es kommt vor allem darauf an, Interesse zu wecken. Ich bin nicht sachkundig genug, aber das Staatstheater hat eine Wagner-Oper aufgeführt. Ist das nicht diskussionswürdig? Ich bin beispielsweise der Meinung, dass Wagner, weil er der Vordenker Hitlers war, in Bayreuth nicht mehr aufgeführt werden sollte. Ist das kein Anlass, sich aufzuregen?

      • Auch wenn das hiernach einer Gespensterdebatte auf dem gesunkenen Schiff Lokalteil aussieht. Für mich war das eine interessante Ergänzung zu vielfältigen sonstigen Kontakten, aber nicht wirklich wichtig, da nie eine ernsthafter Ansatz eine Alternative zur NWZ.
        Wohl aber ein Forum für die neue Shitstormgeneration wie Katharina ohne eigenen positiven Ansatz aber mit dem sichern Instinkt alles niederzumachen, was ihrem oberflächliche “Following the Trend” quer kommt. Da sind natürlich der Marxist Dede und der Anarchist Pu, die ganz andere von einander sehr unterschiedliche Ansätze reinbringen ein rotes Tuch.
        Mich bestürzt hier die Sprachlosigkeit, mit der hier ein gutes Projekt einfach im Sande der Zeit verrinnt

        • …also Pu, wenn Du meinst, dass Deine Zuschriften nach dem Motto “Opa erklärt Euch die Welt”, meist in jämmerlicher Rechtschreibung verfasst, tiefgründig sind, stehst Du damit sicher ziemlich allein da. Das sag ich mal mit aller Hochachtung vor Deiner Anarchisten- und Widerstandsvita…

        • ….war pu nicht der , der ausdrücklich zur diesjährigen bundestagswahl aufgerufen hat ?
          wieso bezeichnet er sich dann noch als anarchist ?…demokrat wäre wohl die richtige bezeichnung….kreuzchen machen ist schlecht für die widerstands-vita…parlamentarische vertetung ist das abgeben des selbstbestimmungsrechtes an andere , also selbstentmündigung…wenn wahlen was verändern würden , wären sie verboten….ein beispiel aus der vergangenheit : die nsdap ist durch demokratisch legitimierte wahlen an die macht gekommen , und hätte auf der strasse , durch generalstreik und direkte aktionen verhindert werden können…aber wir haben ja unsere vloksvertreter…noch immer sitzen faschisten in unseren parlamenten , weil wir uns nicht selber kümmern, sondern kümmern lassen…ich bin autonom…ich will zu keiner nation gehören…ich bin terraner…die suche geht weiter

          • Schön, daß alle Anarchisten Deiner Meinung sein müssen. Deine Thesen sind mir alle seit langem bekannt und ausdiskutiert. Nur sind sie keine Dogmen und Du bist nicht mein Zentralkomitee.
            Wären jetzt nur einige mehr Linke zur Wahl gegangen säße keine NPD im OL-Stadtrat. Aber nachher jammern weitsichtiger Sucher, das er da sitz. Mit Schwarz Gelb hätte es damals in OL keine Wagenburg gegeben und viele andere Projekte für ein alternatives Leben in OL würde es auch nicht geben.
            Wahlen verändern nicht den Staat, ich erwarte von ihm auch keine Knochen hingeworfen zu bekommen. Aber wenn ich mit Projekten von unten etwas verändern will, ist es schon von Bedeutung ob mir das gewählte Gremium jedmögliche formale Schwierigkeiten macht oder aber zB in städtischen Liegenschaften Freiräume zulaßt.

  • Schöne Scheiße. Klar, dass ihr Probleme habt, wenn euch der wichtigste Autor wegbricht. Und so einen werdet ihr wohl auch nicht mehr bekommen.

    Die langweilige NWZ reicht mir nicht, die noch langweiligere OOZ auch nicht. Also reißt euch bitte zusammen, findet Nachfolger und Anzeigenkunden. Ich würde schalten, wenn ich könnte, kann ich aber nicht. Vielleicht solltet ihr euch ein wenig nach außen öffnen. Wie auch immer: Macht bitte weiter.

    • Tja, lieber Stan, wenn’s damit getan wäre. Reißt Euch zusammen, schreibst Du. Das haben wir seit Gründung des Lokalteils gemacht. Weil wir Lust darauf hatten, Oldenburg vielfältiger zu machen, wo wir – und viele andere auch – Einfalt sehen. Wir haben dazu auch immer noch Lust. Aber das quasi nur nebenbei zu machen, als Hobby, aus Idealismus – das läßt sich eine Weile so machen, geht aber irgendwann nicht mehr. Auch wenn wir viel Lob, Anerkennung und Zustimmung bekommen haben. Wir haben alle noch andere Dinge zu tun, Beruf, Familie, was man halt so macht im Leben.
      Wir wollen weitermachen. Wir suchen nach einem Modell für ein lokales Magazin, dessen Entstehung wenigstens zu einem Teil nicht auf reiner Selbstausbeutung beruht. Konstruktive Ideen und Vorschläge gerne an redaktion@oldenburger-lokalteil.de

      • Schön zu erfahren, dass mit Dir, Felix Zimmermann, sich offenbar jemand engagieren will, der hier lange gar nicht mehr in Erscheinung getreten ist. Was Du schreibst, verstehe ich natürlich. Selbstausbeutung hat nie Zukunft.

        Ihr habt euch aber auch zu wenig um Wirtschaftlichkeit gekümmert, befürchte ich. Andere Online-Medien sind (auch wenn es sehr schwierig zu sein scheint)erfolgreicher. Was machen die anders?

        Du schreibst, ihr seid auf der Suche nach einem Modell, dass “wenigstens zu einem Teil nicht auf reiner Selbstausbeutung beruht”. Das heißt doch, ihr wärt bereit, für einen eher kleinen Gewinn weiterzumachen. Das muss möglich sein beim im Vergleich mit einem Printprodukt nun mal sehr günstigen Medium Internet. Wie erfolgreich eure Szene Projekte gestalten kann, beweist doch u.a. das Freifeld. Eure durchaus ehrbaren Selbstbeschränkungen müsst ihr sicher auch nicht alle über Bord werfen.

    • Und wie stellst Du Dir die Alternative vor? Gibt es in der Berichterstattung der NWZ Defizite? Und welche? Darüber wäre zu reden.

      • Im Jahre 1981 habe ich den Bußgang für die in Oldenburg ermordeten Juden angeschoben, habe mich aber von dem Unternehmen wenige Jahre später ergetrennt. Die Gründe sind kompliziert, und ich will sie hier nicht wiederholen. Diesmal fand er wieder statt und erregte, wenn ich die Diskussen auf meiner Internet-Seite als Maßstab nehmen darf, mächtig die Gemüter. Ich selbst konnte nicht teilnehmen, weil ich kaum noch meine Bude verlasse. Weiß Jemand mehr? Nikos

        • Korrektur: Die Juden wurden natürlich nicht in Oldenburg ermordet, sondern in Minsk, was ja für Manche sehr wichtig ist, Und noch Eines; Dass diese Demonstration noch heute stattfindet, ist nicht mein Verdienst, sondern das des Studienrates Dr. Bernd Mönnig. Das sei hier dankbar angemerkt.

  • Woran soll ich jetzt meine Kommentare aufhängen, wenn Maik nicht mehr seine Presseschau macht.
    Woran die Hoffnung, daß Rosa Grün Rot einfach mal anpackt den Mief dieser verlogenen Betulichkeit ein wenig vertreibt und den Freiraum in dem Neues entstehen kann größer werden läßt.
    Nicht das damit eine (ER)-Lösung wäre, !!!!!! oder des Suchers hingeworfener Knochen nach dem wir gierig schnappen
    Die Lösung sind wir jeder Einzelne der mit anderen zusammen von unten direkt etwas anpackt. Vernetzte Strukturen praktischer Solidarität. Dafür könnte Rot/Rosa/Grün das bessere Umfeld sein.

  • Die Arbeit, die ihr macht, ist sehr wichtig und ich danke euch für euer Engagement. Wenn es irgendwie geht: Haltet die Plattform am Leben. Maik, du hast viel geleistet. Vielen Dank.

  • Ich hoffe mal einfach, dass es nicht aufgrund des Gezeters der letzten Zeit war. Sei es wegen zu viel “chillen” im Text oder zu unkritischen Nachfragen…

    Danke und Alles Gute!

  • ….schade maik…mit dir geht ein sehr kompetenter und “flotter” schreiberling…ich hoffe , daß der lokalteil weiterhin die oldenburegr presselandschaft bereichern wird…ich wünsche euch eine geruhsame , fruchtbare pause…die suche geht weiter…

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    Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg und in Funktion als Politikerin derzeit auf Listenplatz 2 der konservativen Partei Alternative für Deutschland (AfD), steht in der Kritik: „Der ‘Welt am Sonntag’ liegen Dokumente, Aussagen und eidesstattliche Versicherungen vor. Sie legen nahe, dass die von Storchs mithilfe von Spendengeldern private Mietrechnungen und Reisen bezahlt haben.“ Die Frage sei außerdem, wo knapp hunderttausend Euro abgeblieben seien, heißt es in der...

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  • Feuilleton Film 20. Filmfest Oldenburg: Filmfieberfortsetzung

    20. Filmfest Oldenburg: Filmfieberfortsetzung

    Für drei Filme durch Oldenburg: Von der Exerzierhalle („Bwakaw“) über die Alte Fleiwa („From Tehran to London“) zum Staatstheater („The Dirties“). Der Festivalfreitag bleibt kontrastreich. Am Ende gibt es wieder einen Amoklauf. Eine weitere Filmreflexion über einen Amoklauf: „The Dirties“ aus Kanada. FOTO: Filmfest Oldenburg „Bwakaw“ 16.30 Uhr, Exerzierhalle: Der Filmfesttag beginnt entspannt, fast kontemplativ. Im philippinischen Film „Bwakaw“ von Jun Robles Lana geht...

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  • Fundbüro Das Fundbüro:  „And here sind the Türme!“

    Das Fundbüro: „And here sind the Türme!“

    Ja, ja, so ganz allmählich kommt der Herbst – um ihn noch ein wenig zurück zu drängen, machen wir uns auf in die Mittagshitze einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana: Oldenburg. Dieser Ort wird im folgenden Filmchen, das in dieser Woche im Fundbüro abgegeben wurde, mit der einer kleinen Filmkamera erkundet, eine ältere Herrenstimme äußert sich dazu in einem kuriosen Amerikanisch-Deutsch-Mischmasch aus dem Off. So erfahren wir, dass das „Dental Office“, dessen grüner Garten gerade...

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  • Feuilleton Film 20. Filmfest Oldenburg: Der Filmmarathon hat begonnen

    20. Filmfest Oldenburg: Der Filmmarathon hat begonnen

    In drei Filmen um die Welt: Von Griechenland („Boy Eating the Bird’s Food“) über Australien („Tage am Strand“) zurück nach Deutschland („Staudamm“). Am ersten regulären Filmfesttag prallen Lebenswelten aufeinander. Ein erstes Highlight ist auch schon dabei. Ein erstes Highlight: “Staudamm” von Thomas Sieben. FOTO: Filmfest Oldenburg „Boy Eating the Bird’s Food“ Jede Gesellschaft bekomme die Revolutionen, die sie verdient, sagte Michail Bakunin einmal. Genau...

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  • Presseschau Presseschau 13. September: Afghanischer Torjubel, Sterne, Faust, und das schwierige WG-Leben

    Presseschau 13. September: Afghanischer Torjubel, Sterne, Faust, und das schwierige WG-Leben

    Gleich zum afghanischen Nationalhelden aufgestiegen ist offenbar der afghanischstämmige Torhüter des VfB Oldenburg, Mansur Faquiryar. Im nepalesischen Kathmandu hielt er bei der Asienmeisterschaft unter anderem zwei Elfmeter gegen Indien und sicherte damit „den Triumph (…), mit dem sich Afghanistan für die Südasienmeisterschaft 2015 in Australien (ist Mitglied des asiatischen Fußballverbandes) qualifiziert hat“, so die NWZ. Auch VfB-Trainer Alexander Nouri ist stolz und wird von dem...

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  • Dino's Vorspiel Sport Warmlaufen mit Dino: BV Cloppenburg – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: BV Cloppenburg – VfB Oldenburg

    Das Gastspiel des VfB in Cloppenburg findet schon am Freitagabend statt, da der BV Cloppenburg seine Heimspiele vorzugsweise freitags unter Flutlicht austrägt. Der VfB reist mit dem Rückenwind eines zumindest in dieser Höhe nicht erwarteten 5:2-Siegs über den TSV Havelse zum Bezirksderby; der BVC hatte knapp zwei Wochen lang Zeit, den bisher ziemlich verunglückten Start in die Saison 2013/14 aufzuarbeiten. Da man das eigentlich für das letzte Wochenende angesetzte Spiel gegen Eintracht Braunschweig...

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  • Feuilleton Film “Oh won’t you stay…

    “Oh won’t you stay…

    …just a little bit longer“: Gestern wurde also das 20. Internationale Filmfest Oldenburg eröffnet. Bis zum kommenden Sonntag bereitet Oldenburg nun wieder unabhängiger Filmkunst aus Deutschland und aller Welt eine Bühne. Der Lokalteil wird täglich von der Jubiläumsauflage des Filmfests berichten. Maria Kwiatkowsky ist während der Dreharbeiten von “Die Erfindung der Liebe” gestorben. FOTO: Filmfest Oldenburg Mit der Film-im-Film-Beziehungsdramödie „Die Erfindung der Liebe“...

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  • Presseschau Presseschau 12. September: Filme, Briefwahl und etwas Handball

    Presseschau 12. September: Filme, Briefwahl und etwas Handball

    Das Filmfest wurde gestern eröffnet und die Überschriften der unterschiedlichen Medien blinken dazu glamourös: “Internationales Filmfest eröffnet”, “Filmfest mit Gala eröffnet”. Noch bis zum 15. September werden beim 20. Jubiläumsfest insgesamt “55 Filme aus mehr als 15 Produktionsländern gezeigt, darunter mehrere Weltpremieren”, wie es etwa beim Focus heißt. Wie Oldenburger Obdachlose per Briefwahl wählen können, erklärt die NWZ: Die Bahnhofsmission...

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  • Bundestagswahl Politik “Auch mal bereit sein, dazuzulernen”

    “Auch mal bereit sein, dazuzulernen”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Peter Meiwald (Grüne) über die Energiewende, Landwirtschaft und vegetarische Mittagessen. Es grünt so grün, wenn Ammerlands Baumschulen blühen. Äh. FOTO: mno Herr Meiwald, heute ist Donnerstag. Was haben Sie denn zu Mittag gegessen? Heute Mittag gab es eigentlich nur Spiegelei mit Brot. Das Ei vom eigenen Huhn. Also war es ein privater Veggie Day. Ich will jetzt...

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  • Presseschau Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Die Stadt wird künftig mit der Uniklinik Dalian in China kooperieren: „Die Zusammenarbeit soll sich auf mehrere Bereiche erstrecken: Medizin, Forschung und Lehre, Krankenhaus-Management“, so die NWZ. Zudem solle später möglicherweise auch eine „Ansiedlung von Firmen im Kreyenbrücker ‘weißen Campus’“ folgen. Für OB Schwandner sei die Unterzeichnung der Verträge in Dalian „der Beweis dafür, dass Oldenburger Mediziner auch international gefragt sind“. „Oldenburg ist...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    So langsam läuft sie wieder an, die alljährliche überregionale Berichterstattung zum Filmfest, in dessen hollywoodeskem Glanze sich die ganze Stadt ab Mittwoch wieder sonnen wird. Unter anderem berichtet der NDR darüber: „Das Filmfest ist der Stadt vorerst erhalten geblieben und am Mittwoch startet es, zum 20. Mal in Oldenburg – mit rotem Teppich, allerlei Prominenz und – das ist Tradition – einem deutschen Film.“ Der Eröffnungsfilm wird „Die Erfindung der Liebe“ heißen,...

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  • Presseschau Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Am Samstag wurde das Karl-Jaspers-Haus mit einem Vortrag des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Wolfgang Frühwald, eröffnet; das Haus beherbergt die Privatbibliothek des Oldenburger Philosophen. Frühwald befasste sich in seiner Rede aber weniger mit dessen Werk, sondern gab eine „kenntnisreiche, liebevolle Beschreibung des Menschen Karl Jaspers“ ab, berichtet die NWZ. So seien für Jaspers vor allem seine Erkrankung der Bronchien und Anfeindungen während der Nazizeit...

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  • Bundestagswahl Politik “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Christiane Ratjen-Damerau (FDP) über Fachkräftemangel, Zuwanderung und einen Mindestlohn. Christiane Ratjen-Damerau (in einem Innenstadtlokal in der vorvergangenen Woche). FOTO: tm Frau Ratjen-Damerau, warum wurde in dieser Legislaturperiode kein Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung verabschiedet? Ist es nicht lächerlich, wenn Deutschland als eines von nur sehr wenigen...

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  • Fundbüro Presseschau Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Aah, Südoldenburg. Frisch wabert der Gülledunst über die idyllischen Felder, fröhlich kehren die wohlgenährten Einwohner die Auffahrten zu ihren Hobbithäuschen, die eigentlich ein bisschen zu groß für diese Bezeichnung sind. Wer hier lebt, hat wenig Grund, Änderungen herbeizusehnen – und tatsächlich wird dort, im nordwestlichsten Außenposten des Katholizismus, verlässlich schwarz gewählt, immer schon. Weiß jeder in dieser Gegend. Ebenso, dass es nur wenige Kilometer weiter, im...

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  • Feuilleton Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    „Kommissar Tammo Poppinga hat zwei Probleme. Zum einen mit der schönen Toten am Deich, zum anderen mit seiner Oldenburger Kollegin Swantje Bilger.“ – Über die Sommerzeit veröffentlicht der Oldenburger Lokalteil Auszüge aus Achim Tackes Dangast-Nordsee-Krimi „Friesen-Mafia“. „An den Scheißdingern kannste nichts mehr selber machen.“ War Ole ´s Antwort. Tammo zog eines der Fotos aus seiner Jacke und hielt es Ole hin. „Kennst Du die Frau?“ Ole schaute nur kurz auf das Bild. „Nie...

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  • Presseschau Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Das Tiefkühlunternehmen Nordfrost will gegen das Land Niedersachsen klagen, berichtet der NDR. Grund seien die hohen Kosten für ein Firmengrundstück am Jade-Weser-Port und die nach Ansicht der Firma viel zu geringen Umschlagszahlen am Port. Einen Teil ihrer Container muss Nordfrost über Bremerhaven abwickeln. “Wir fühlen uns verschaukelt”, wird Horst Bartels, Geschäftsführer von Nordfrost, beim NDR zitiert. Er bedauere, jemals in Wilhelmshaven investiert zu haben und sehe auch...

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  • Presseschau Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Das Freifeld-Festival verzichtet nach einer Unterlassungserklärung des Radiosenders FFN auf die Verwendung seines Logos, schreibt unter anderem die NWZ. Der Streitwert der Sache wurde auf 50.000 Euro festgelegt. “Wir hatten keine Wahl, weil wir das Festival nicht gefährden wollen. (…) Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um es in einem Rechtsstreit darauf ankommen zu lassen”, wird Mitorganisator Amon Thein von der NWZ zitiert. Mittlerweile hat sich ein regelrechter “Shitstorm”...

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  • Bundestagswahl Politik “Gift im System”

    “Gift im System”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Stephan Albani (CDU) über die Gesundheit, Haussanierungen und die Eignung von Schiebedächern als Türen. Ganz Ohr: Stephan Albani im Hörgarten am Haus des Hörens. FOTO: mno Herr Albani, Sie erben die Direktkandidatur der CDU in diesem Wahlkreis von einem Parteikollegen, der in der Region recht prominent und populär ist, nämlich Thomas Kossendey. Macht das Ihre...

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  • Bundestagswahl Politik Ja – Nein – Weiß nicht

    Ja – Nein – Weiß nicht

    Noch unentschlossen, bei welcher Partei Sie am 22. September Ihr Kreuzchen machen werden? Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung hilft bei der Wahlentscheidung – und sollte er nicht helfen, so macht er immerhin Spaß. Und wer dem Ganzen auch keinen Spaß abgewinnen kann, den versorgt er zumindest mit einem Gesprächsthema für den folgenden Tag. Seit dem Wochenende ist das Tool online, zum vierten Mal zu einer Bundestagswahl – sollten Sie ihn in den Tagen zuvor schon irgendwo...

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  • Presseschau Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Offenbar ist nun die Munition geräumt worden, die den Netzanschluss des neuen Windparks Riffgat mit dem Festland bisher verhindert hatte (auch im Lokalteil mehrmals Thema), heißt es in der NWZ. Unter den Altlasten aus den beiden Weltkriegen seien Infanteriepatronen, Artilleriemunition, Sturmgewehre und Grundminen gewesen. Bevor nun aber die Arbeit zur Schließung der Lücke beginnen kann, muss die amtliche Kampfmittelfreigabe erfolgen. “Gut unterrichtete Kreise” rechnen damit, dass...

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  • Feuilleton Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Martin Bengtsson? Ist das nicht dieses schwedische Fußballtalent? Ja, aber das war einmal. Nun macht Bengtsson Musik, romantisch-verträumt, rockig, punkig. Wie er will. Seit 2008 lebt der Ex-Fußballer in Berlin, ließ seine sportliche Karriere hinter sich und ergeht sich seither in musikalischen Spaziergängen, wie zum Beispiel in seinem Video “The Bohemian”: Über die Neuausrichtung seines Lebens hat er bereits ein Buch verfasst, das, wie er selbst, unter anderem auf 11freunde.de...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Mist

    Oldenburg-Cartoon: Mist

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Nachdem die Fleischbranche wegen schlechter Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen stark in die Kritik geraten war (der Lokalteil berichtete), sind die entsprechenden Arbeitgeber der Ernährungsindustrie offensichtlich zu Gesprächen mit der Gewerkschaft NGG über einen tariflichen Mindestlohn bereit, schreibt der Weser-Kurier. Matthias Brümmer, Oldenburger NGG-Gewerkschaftssekretär, hofft, dass die Fleischindustrie nicht nur aufgrund der anstehenden Bundestagswahl Gesprächsbereitschaft zeige,...

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  • Bundestagswahl Politik “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Dennis Rohde (SPD) über Bahnträume, Gerechtigkeit und Juristen im Bundestag. Das Lächeln sitzt immer noch. FOTO: tm Herr Rohde, wie stellen Sie sich Ihr Leben im Jahr 2053 vor? Wie alt bin ich denn da … 67 Jahre. Ihr Renteneintritt. Ich stelle mir vor, dass ich dann im Ammerland oder in Oldenburg lebe, denn wer einmal die Schönheit dieses Wahlkreises entdeckt,...

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  • Presseschau Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Oldenburg und Hannover seien auf fast gleichen Wegen, schreibt die NWZ. Beim Stadtgespräch “Wohnungsbau in Oldenburg. Heute und in Zukunft” ging es um Stadtplanungen in Oldenburg, Hannover und Mannheim. Bei den Zukunftskonzepten bis 2025 gäbe es viele Parallelen zwischen Oldenburg und Hannover: “Beide wollen das Wohnungsangebot stärken, besonders im günstigen Mietpreissegment; beide wollen ihre Stadt erfahrbarer und lebenswerter machen.” Deswegen würden in ihren Planwerken...

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  • In eigener Sache Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Das Team des Onlinemagazins Oldenburger Lokalteil sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n fitte/n, motivierte/n und engagierte/n Anzeigenberater/in auf Provisionsbasis. Du gehst gerne auf Menschen zu und verfügst über Verkaufstalent, ein gewinnendes Wesen und ein gepflegtes Äußeres? Du identifizierst dich in hohem Maße mit dem Oldenburger Lokalteil und kannst es nicht abwarten, Anzeigenkunden dessen Vorzüge auseinanderzusetzen? Du arbeitest auch gerne aus dem Home Office heraus? Dann bist...

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  • Stadtleben Die Herren der Heizthermen

    Die Herren der Heizthermen

    Die EWE rudert zurück: Auf die Gaslieferung an 25.000 Privathaushalte, die der Konzern als Eigenverbrauch deklariert hatte, will er nun doch die Konzessionsabgaben nachzahlen. Wärme, nicht zu verwechseln mit der Gasheizung. BILD: Maren Beßler / pixelio.de Nicht ab 2010, wie es zunächst geheißen hatte; auch nicht ab 2006, wie der Konzern noch Anfang der Woche anheim gestellt hat – nein, ab dem Jahr 1999 sollen nunmehr die Konzessionsabgaben rückwirkend geleistet werden, die die EWE bislang...

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  • Fundbüro Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Ja, das ist bitter. Funkelnigelnagelneu ist der Windpark Riffgat vor der ostfriesischen Küste – nur leider funktioniert die Stromversorgung noch nicht (der Lokalteil berichtete). Henning von extra3 fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach Diesel, denn dieser wird momentan für die Betriebnahme des Windparks benötigt. Ironie des Schickals oder auch, wie Henning sagt, ein “Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben”. Doch keiner von den Ansässigen will helfen – und der...

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  • Presseschau Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Der Rockerclub “Red Devils” verklagt den Landkreis Oldenburg. Nach der Aufgabe des Geländes hinter der Kulturetage Ende 2012 hatte der Club ein Gebäude am Sprungweg kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Hatten gemietet, schreibt die NWZ. Der Landkreis Oldenburg vertritt die Auffassung, dass es für die geplante Nutzung als Vereinsheim keine Baugenehmigung gebe. Die Rocker reichten dagegen Widerspruch ein, der aber abgelehnt wurde, also rief ihr Anwalt das Verwaltungsgericht...

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  • Bundestagswahl Politik “Es geht um die oberen Zehntausend”

    “Es geht um die oberen Zehntausend”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Martin A. Michels (Die Linke) über Steuerpläne, die Ökobranche und Helmut Kohl. Die Sahra, der Oskar und der Martin. FOTO: mno Herr Michels, die erste Frage, die ich Linken-Politikern stelle, ist eigentlich immer die gleiche: Reallöhne sinken, prekäre Beschäftigungsmodelle sind auf dem Vormarsch, vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut. Warum steht die Linke nicht...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Zum kommenden Auswärtsspiel, das schon am Sonnabend um 14:00 Uhr stattfindet, hat der VfB diesmal eine nur kurze Anreise, was schon einmal als positiv zu bewerten ist. Ob es hilft, mit zumindest einem Punkt im Gepäck zurückzukommen, wird man sehen. Der Platz 11 des Weserstadions ist ein durchaus heißes Pflaster für die Gastmannschaften. Dass er aber keine uneinnehmbare Festung ist, hat der VfB in der Saison 2012/13 selbst bewiesen. Am 16. Spieltag konnte er in Bremen bekanntlich mit 3:2 (3:1)...

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  • Presseschau Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen,...

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  • Kurz geguckt Stadtleben Wo ist das? (12)

    Wo ist das? (12)

    Wo hat diese einsame Taube ihren Ausguck? FOTO: cw Eine Runde Mitleid bitte für Manfred. Aber zumindest hat ihn sein „Taubenproblem“ in die Lage versetzt, dieses Fotorätsel korrekt aufzulösen: Die Taubenausgucklaterne befindet sich tatsächlich vor dem südlichen Eingang zur ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. In der Rubrik „Kurz geguckt“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von bekannten und unbekannten Orten in und um Oldenburg. „Wo ist das?“ –...

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  • Presseschau Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Die Stadt macht ein Plus von 7,5 Millionen Euro, meldet die NWZ. Geplant sei ein Überschuss von 6 Millionen Euro für das Jahr 2013, doch bis zum Jahresende könnten es 7,5 Millionen werden. Die Ergebnisverbesserung resultiert hauptsächlich daraus, dass das Land der Stadt mehr Kosten im Sozialbereich erstatte. Allerdings würden sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so gut wie erwartet entwickeln. Sie dürften Ende des Jahres fünf Millionen unter der Prognose von 80 Millionen Euro liegen, allerdings...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Die Windkraftbranche leidet und setzt einen Notruf ab, meldet die NWZ. 400 Firmen der Offshore-Branche sowie die fünf norddeutschen Bundesländer sähen die Zukunft der Windkraft auf See bedroht, im “Cuxhavener Appell” forderten sie ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Es fehle an verlässlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze seien in Gefahr, so der Vorsitzende des Oldenburger Energieclusters (Olec) Roland Hentschel. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl,...

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