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| 4. Februar 2013 06:00 | 7 Kommentare
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Die neue Pressefreiheit-Rangliste macht in diesen Tagen die Runde durch den Blätterwald – naja, zumindest Teile daraus. Eine interessante Beobachtung fehlt allerdings in fast allen Artikeln.

Warum eigentlich ZeitungEN? FOTO: mno

Warum eigentlich ZeitungEN? FOTO: mno

Deutschland, so ist dem Bericht zu entnehmen, ist in Punkto Pressefreiheit um einen Platz auf Rang 17 von 179 Staaten abgerutscht; im europäischen Vergleich ist das nicht mehr als ein Mittelfeldplatz. Via dpa-Text fassten viele Medien die Hauptkritikpunkte von Reporter ohne Grenzen wie folgt zusammen: “Problematisch ist hier vor allem die abnehmende Vielfalt der Presse.” Diese abnehmende Vielfalt wird zum Beispiel in der NWZ, aber auch in vielen anderen Blättern, die sich des Agenturtextes bedient haben, anhand der Ausführungen der NGO so erläutert: “Aus Geldmangel arbeiteten immer weniger Zeitungen mit eigener Vollredaktion, mehrere Redaktionen seien 2012 komplett geschlossen worden.”

So weit, so bekannt. Nur: Die – in vielen Artikeln auch direkt verlinkte – Rangliste ist für sich genommen wenig aussagekräftig; eine Liste eben, dem offenbar nicht totzukriegenden Rankingwahn geschuldet. Viel spannender sind die begleitenden Infos, auf die jedoch weitaus seltener verlinkt wird. Im Originaltext von Reporter ohne Grenzen geht es nach der oben zitierten Aussage – an prominenter Stelle gleich zu Beginn des Deutschlandberichts – mit folgendem nicht ganz unbedeutenden Satz weiter: “In vielen Regionen gibt es keine konkurrierenden Printmedien mehr.” Und dieser Satz hat es, Sie ahnen es, “nicht ins Blatt geschafft”, wie man so schön sagt. Nicht nur bei der NWZ – auf Anhieb lässt sich zumindest online kaum ein Artikel einer regulären Tageszeitung finden, in der diese Aussage ihren Platz gefunden hätte. Lediglich Welt online, der Branchendienst Meedia und eine Handvoll Blogs wie etwa die NachDenkSeiten zitieren sie. Dabei kommt ihr, betrachtet man die Medienlandschaft in Deutschland, zentrale Bedeutung zu.

Dem zuletzt 2008 vorgelegten Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung zufolge zählten 2006 etwa 60 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte, in denen insgesamt 42,5 Prozent der Bevölkerung lebten, zu den Einzeitungskreisen; es gab dort also nur eine einzige regionale Tageszeitung mit entsprechender Monopolstellung. In Niedersachsen sind sogar mehr als drei Viertel aller Kreise betroffen, berichtete die taz bereits 2005. Das Ganze ist durchaus kein rein ländliches Phänomen: Von den 80 Großstädten betrifft es nicht weniger als 35, unter anderem bekanntlich Oldenburg – aber auch weitaus größere wie Leipzig oder Karlsruhe zählen dazu. In einem Dutzend weiterer Großstädte verzeichnete der Bericht zwar zwei Abonnentzeitungen, allerdings beide aus demselben Verlagshaus. Diese Entwicklung dürfte sich seither im negativen Sinne fortgesetzt haben – zum Jahresende 2012 hat beispielsweise die Münstersche Zeitung mehrere Lokalausgaben eingestellt; und die Eindampfung der Westfälischen Rundschau sorgt gerade in diesen Tagen für Aufsehen. Die Liste ließe sich fortsetzen. Und dass die Fusion von Presseunternehmen zum 1. Januar 2013 von der Bundesregierung erleichtert worden ist, dürfte weitere Redaktionszusammenlegungen nach sich ziehen: Die nach dem gemeinsamen Umsatz der fusionswilligen Unternehmen berechnete “Aufgreifschwelle”, ab der für eine Pressefusion die Genehmigung des Kartellamts nötig ist, wurde von 25 Millionen auf 62,5 Millionen Euro verzweieinhalbfacht.

Der erwähnte Mangel an Vollredaktionen wiederum führt dazu, dass in verschiedenen Blättern zum Teil dieselben Inhalte zu finden sind. Das muss nicht so offensichtlich sein wie beim Hunte Report und der Sonntagszeitung - solche inhaltlichen Kooperationen sind, da sich nur noch wenige kleinere Blätter eigene Mantelredaktionen leisten können, gang und gäbe geworden. So ähneln auch die überregionalen Teile der Wilhelmshavener Zeitung und der Ostfriesen-Zeitung nicht von ungefähr jener der NWZ: Das Oldenburger Blatt beliefert die beiden anderen mit ihren Mantelseiten. Das ist nicht verboten, auch nicht sonderlich verwerflich – aber eben auch kein wirklicher Beitrag zur Vielseitigkeit.

Welche ist welche? Ausrisse aus den Titelseiten der NWZ und der Ostfriesenzeitung vom 2. Februar. BILD: Screenshot

Welche ist welche? Ausrisse aus den Titelseiten der NWZ und der Ostfriesenzeitung vom 2. Februar. BILD: Screenshot

Es geht noch weiter im Text von Reporter ohne Grenzen. Zwar findet der Satz “Gleichzeitig investieren Unternehmen und PR-Agenturen steigende Summen, um ihre Inhalte in den Medien unterzubringen” via dpa-Text häufiger Erwähnung in den veröffentlichten Zeitungsartikeln, nicht aber die weitergehende Erläuterung: “Oft werden kommerzielle Inhalte dabei bewusst nicht als Werbung gekennzeichnet, sondern als journalistische Beiträge getarnt oder mit diesen vermischt, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen.” Beispiele dafür liefert etwa Bildblog regelmäßig – hier nur ein Beispiel –; es muss aber auch gar nicht immer die offensichtliche Kommerzkeule sein: Auch ohne nennenswerten Geldfluss finden interessengeleitete Inhalte den Weg ins Blatt, in Form von kaum redigierten, teilweise auch 1:1 übernommenen Pressemitteilungen. Beispiele dafür finden sich auch in der Oldenburger Medienlandschaft immer wieder. “In Anbetracht der oben skizzierten Situation ist diese Strategie ausgesprochen erfolgreich, denn Redakteure haben immer weniger Zeit, zu recherchieren und Informationen zu prüfen”, kritisiert Reporter ohne Grenzen.

Weniger Zeitungen, weniger Auswahl, also weniger Qualität? Dazu gibt es auch andere Stimmen. Der Kommunikationswissenschaftler Frank Marcinkowski ist in einer vergleichenden Studie von mehr als 60 Regionalzeitungen zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die journalistische Qualität von Monopolzeitungen nicht wesentlich von der von Blättern unterscheidet, die in einer Konkurrenzsituation agieren – und in manchen Fällen sogar höher liegt, etwa bei dem Punkt “Anti-Provinzialität”. Eine Steilvorlage für die betreffenden Verlagshäuser, aber selbst diese Studie, die die Problematik der Monopolstellung in Einzeitungskreisen ja zumindest teilweise relativiert, scheint von keinem Blatt aufgegriffen worden zu sein. Es scheint, als wolle man den Leser gar nicht erst auf den Gedanken bringen, über das böse “M-Wort” nachzudenken – wer weiß, auf was für Flausen er dann käme.

Also kein signifikanter Zusammenhang zwischen journalistischer Qualität und Ein- oder Mehrzeitungskreis – alles demnach halb so wild? Mitnichten – der Konkurrenzkampf zwischen Regionalzeitungen, sofern es denn einen solchen gibt, werde oft nicht als Qualitäts-, sondern vielmehr als Kostenwettstreit geführt, so der Wissenschaftler, und das gehe zu Lasten der redaktionellen Güte. “Das Postulat der neoliberalen Wirtschaftstheorie, Produzenten bemühten sich bei Konkurrenz tatsächlich darum, das bestmögliche Produkt zum bestmöglichen Preis anzubieten, funktioniere nur dann, wenn die Leser tatsächlich Qualität nachfragen”, so Marcinkowski: “Das ist nicht unbedingt der Fall. Journalistischen Produkten kann man ihre Qualität nicht direkt ansehen, anders, als es bei Autos der Fall ist. Deswegen richtet sich in Medienmärkten die Nachfrage nicht automatisch auf das qualitativ beste Produkt.” Letztlich heißt das: Das Vorhandensein zweier Zeitungen in einem Kreis kann eben auch dazu führen, dass es zwei schlechte sind.

Nur dürfte es, andersherum betrachtet, ebensowenig ein Automatismus sein, dass Zeitungen ohne Konkurrenzdruck  auch zwangsläufig mehr Ressourcen in die Qualitätssicherung stecken – auch Monopolzeitungen arbeiten oft mit dünner Personaldecke, die kaum Kapazitäten für Tiefenrecherche oder aufwendigere Geschichten frei lässt. Und auch wenn sich die Qualität nach Macinkowskis Studie nicht unbedingt am Wettbewerb festmachen lässt – bei der Meinungsvielfalt sieht das schon wieder anders aus. “Wie soll in dieser Monopolsituation der auch aus der Verfassung zwingend abzuleitende Außenpluralismus zu Stande kommen?”, kommentierte etwa Kai Voigtländer, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (djv) Mecklenburg-Vorpommern, 2008 die Presselandschaft in seinem Bundesland: “Der kann sich ja eben nur im Streit, also in der Konkurrenz der Kommentare und recherchierten Geschichten, entfalten.”

Dafür, dass die explizite Erwähnung der Einzeitungskreise im Bericht von Reporter ohne Grenzen in nahezu allen Artikeln unberücksichtigt geblieben ist, sind im Wesentlichen zwei Gründe vorstellbar: Entweder hatte schon der zumeist zugrundeliegende dpa-Text diese Passage nicht berücksichtigt und die Redaktionen keine eigenen Recherchen angestellt – oder die Aussage wurde bewusst ignoriert. Beide Erklärungen würden die deutsche Presselandschaft nicht wirklich schmücken; und man ahnt, dass Deutschland nicht umsonst vergleichsweise schlecht abgeschnitten hat.

Aber was bedeuten schon Betrachtungen über Meinungsvielfalt oder monotone Presselandschaften, wenn man stattdessen einfach ein neues Ranking ins Blatt setzen und die Leserschaft darüber informieren kann, dass Deutschland in Sachen Pressefreiheit immer noch vor dem Sudan rangiert.

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Journalist und Mitbegründer des Lokalteils, Erfinder des Ratssitzungs-Livetickers und Politik-, Medienwatch- und Umfragebeauftragter. Austritt aus dem Redaktionsteam im September 2013.
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7 Kommentare

  • Ganz meiner Meinung, dd

  • Danke für diesen ausführlichen Beitrag! Spannendes Thema, das die Konsequenzen dieser Entwicklung verdeutlicht. Ihr seid immer wieder eine wichtige Ergänzung für Oldenburg!

    • Wo bleibt die Geschichte der Nordwest-Zeitung?
      Bis 1943 (?) waren die Nachrichten für Stadt und Land die führende,keineswegs die einzige Zeitung Oldenburgs. Dann kam der “Totale Krieg” mit der Folge, dass die Nachrichten eingestellt und ihr Verleger (wie hieß er noch?) zur Wehrmacht einberufen wurde. Als er zurückkehrte,hatte sein einstiger Prokurist bereits die “Nordwest-Zeitung” aufgebaut. Als der einstige Verleger der Nachrichten aus der Sowjetunion zurückkehrte, konnte zwar das Traditionsblatt wieder wieder erscheinen, musste aber noch kurzer Zeit aufgeben. Seitdem existiert in Oldenburg eben nur die Nordwest-Zeitung.
      So viel zur Geschichte, die natürlich in ihren Details sehr viel pikanter ist, als ich das hier schreiben kann. Und warum hat sie bislang Niemand geschrieben? Die Geschichte der Nordsee-Zeitung beispielsweise ist Gegenstand einer Disertation, warum nicht nicht die der Nordwest-Zeitung?
      Zum Abschluss eine Anekdote:
      Als die Nordwest-Zeitung seinerzeit den “Ammerländer” gekauft hatte, soll der Verlags-Direktor Hansen gejubelt haben: “Von jetzt an ist das, was wir nicht berichtet haben, auch nicht passiert.”
      Ende meines Kommentars.

      • Lieber Klaus Nach Deinen Ausführungen habe ich den Artikel nochmals sorgfältig gelesen. Er bezieht sich ausdrücklich auf die Entwicklung der letzten 8 Jahre.
        Dein immenses Wissen verstaubt leider, weil Du sinnvolle Zusammenarbeit entweder wegen kindischer Feindschaftskonstrukte oder Überheblichkeit unmöglich machst.
        Dein “PI.PA.PO der nichts begreift”.

        • Angeblich habe ich (Name gelöscht, die Red.), weil ich mir erlaubte, sie zu kritisieren. Wenn ein Oldenburger Anarchist mich beleidigt, geht das offenbar ungerügt durch. Ist das so?
          Klaus Dede

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    Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Martin Bengtsson? Ist das nicht dieses schwedische Fußballtalent? Ja, aber das war einmal. Nun macht Bengtsson Musik, romantisch-verträumt, rockig, punkig. Wie er will. Seit 2008 lebt der Ex-Fußballer in Berlin, ließ seine sportliche Karriere hinter sich und ergeht sich seither in musikalischen Spaziergängen, wie zum Beispiel in seinem Video “The Bohemian”: Über die Neuausrichtung seines Lebens hat er bereits ein Buch verfasst, das, wie er selbst, unter anderem auf 11freunde.de...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Mist

    Oldenburg-Cartoon: Mist

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Nachdem die Fleischbranche wegen schlechter Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen stark in die Kritik geraten war (der Lokalteil berichtete), sind die entsprechenden Arbeitgeber der Ernährungsindustrie offensichtlich zu Gesprächen mit der Gewerkschaft NGG über einen tariflichen Mindestlohn bereit, schreibt der Weser-Kurier. Matthias Brümmer, Oldenburger NGG-Gewerkschaftssekretär, hofft, dass die Fleischindustrie nicht nur aufgrund der anstehenden Bundestagswahl Gesprächsbereitschaft zeige,...

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  • Bundestagswahl Politik “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Dennis Rohde (SPD) über Bahnträume, Gerechtigkeit und Juristen im Bundestag. Das Lächeln sitzt immer noch. FOTO: tm Herr Rohde, wie stellen Sie sich Ihr Leben im Jahr 2053 vor? Wie alt bin ich denn da … 67 Jahre. Ihr Renteneintritt. Ich stelle mir vor, dass ich dann im Ammerland oder in Oldenburg lebe, denn wer einmal die Schönheit dieses Wahlkreises entdeckt,...

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  • Presseschau Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Oldenburg und Hannover seien auf fast gleichen Wegen, schreibt die NWZ. Beim Stadtgespräch “Wohnungsbau in Oldenburg. Heute und in Zukunft” ging es um Stadtplanungen in Oldenburg, Hannover und Mannheim. Bei den Zukunftskonzepten bis 2025 gäbe es viele Parallelen zwischen Oldenburg und Hannover: “Beide wollen das Wohnungsangebot stärken, besonders im günstigen Mietpreissegment; beide wollen ihre Stadt erfahrbarer und lebenswerter machen.” Deswegen würden in ihren Planwerken...

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  • In eigener Sache Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Das Team des Onlinemagazins Oldenburger Lokalteil sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n fitte/n, motivierte/n und engagierte/n Anzeigenberater/in auf Provisionsbasis. Du gehst gerne auf Menschen zu und verfügst über Verkaufstalent, ein gewinnendes Wesen und ein gepflegtes Äußeres? Du identifizierst dich in hohem Maße mit dem Oldenburger Lokalteil und kannst es nicht abwarten, Anzeigenkunden dessen Vorzüge auseinanderzusetzen? Du arbeitest auch gerne aus dem Home Office heraus? Dann bist...

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  • Stadtleben Die Herren der Heizthermen

    Die Herren der Heizthermen

    Die EWE rudert zurück: Auf die Gaslieferung an 25.000 Privathaushalte, die der Konzern als Eigenverbrauch deklariert hatte, will er nun doch die Konzessionsabgaben nachzahlen. Wärme, nicht zu verwechseln mit der Gasheizung. BILD: Maren Beßler / pixelio.de Nicht ab 2010, wie es zunächst geheißen hatte; auch nicht ab 2006, wie der Konzern noch Anfang der Woche anheim gestellt hat – nein, ab dem Jahr 1999 sollen nunmehr die Konzessionsabgaben rückwirkend geleistet werden, die die EWE bislang...

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  • Fundbüro Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Ja, das ist bitter. Funkelnigelnagelneu ist der Windpark Riffgat vor der ostfriesischen Küste – nur leider funktioniert die Stromversorgung noch nicht (der Lokalteil berichtete). Henning von extra3 fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach Diesel, denn dieser wird momentan für die Betriebnahme des Windparks benötigt. Ironie des Schickals oder auch, wie Henning sagt, ein “Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben”. Doch keiner von den Ansässigen will helfen – und der...

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  • Presseschau Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Der Rockerclub “Red Devils” verklagt den Landkreis Oldenburg. Nach der Aufgabe des Geländes hinter der Kulturetage Ende 2012 hatte der Club ein Gebäude am Sprungweg kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Hatten gemietet, schreibt die NWZ. Der Landkreis Oldenburg vertritt die Auffassung, dass es für die geplante Nutzung als Vereinsheim keine Baugenehmigung gebe. Die Rocker reichten dagegen Widerspruch ein, der aber abgelehnt wurde, also rief ihr Anwalt das Verwaltungsgericht...

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  • Bundestagswahl Politik “Es geht um die oberen Zehntausend”

    “Es geht um die oberen Zehntausend”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Martin A. Michels (Die Linke) über Steuerpläne, die Ökobranche und Helmut Kohl. Die Sahra, der Oskar und der Martin. FOTO: mno Herr Michels, die erste Frage, die ich Linken-Politikern stelle, ist eigentlich immer die gleiche: Reallöhne sinken, prekäre Beschäftigungsmodelle sind auf dem Vormarsch, vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut. Warum steht die Linke nicht...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Zum kommenden Auswärtsspiel, das schon am Sonnabend um 14:00 Uhr stattfindet, hat der VfB diesmal eine nur kurze Anreise, was schon einmal als positiv zu bewerten ist. Ob es hilft, mit zumindest einem Punkt im Gepäck zurückzukommen, wird man sehen. Der Platz 11 des Weserstadions ist ein durchaus heißes Pflaster für die Gastmannschaften. Dass er aber keine uneinnehmbare Festung ist, hat der VfB in der Saison 2012/13 selbst bewiesen. Am 16. Spieltag konnte er in Bremen bekanntlich mit 3:2 (3:1)...

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  • Presseschau Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen,...

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  • Kurz geguckt Stadtleben Wo ist das? (12)

    Wo ist das? (12)

    Wo hat diese einsame Taube ihren Ausguck? FOTO: cw Eine Runde Mitleid bitte für Manfred. Aber zumindest hat ihn sein „Taubenproblem“ in die Lage versetzt, dieses Fotorätsel korrekt aufzulösen: Die Taubenausgucklaterne befindet sich tatsächlich vor dem südlichen Eingang zur ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. In der Rubrik „Kurz geguckt“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von bekannten und unbekannten Orten in und um Oldenburg. „Wo ist das?“ –...

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  • Presseschau Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Die Stadt macht ein Plus von 7,5 Millionen Euro, meldet die NWZ. Geplant sei ein Überschuss von 6 Millionen Euro für das Jahr 2013, doch bis zum Jahresende könnten es 7,5 Millionen werden. Die Ergebnisverbesserung resultiert hauptsächlich daraus, dass das Land der Stadt mehr Kosten im Sozialbereich erstatte. Allerdings würden sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so gut wie erwartet entwickeln. Sie dürften Ende des Jahres fünf Millionen unter der Prognose von 80 Millionen Euro liegen, allerdings...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Die Windkraftbranche leidet und setzt einen Notruf ab, meldet die NWZ. 400 Firmen der Offshore-Branche sowie die fünf norddeutschen Bundesländer sähen die Zukunft der Windkraft auf See bedroht, im “Cuxhavener Appell” forderten sie ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Es fehle an verlässlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze seien in Gefahr, so der Vorsitzende des Oldenburger Energieclusters (Olec) Roland Hentschel. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl,...

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