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Presseschau 21. Januar: Falschetikettierung, Widerstand und Luxus

Redaktion | 21. Januar 2013 10:00 | Presseschau

Niedersachsen hat gewählt. In zwei Wahllokalen im Oldenburger Wahlkreis 63 (Nord/West) sind am Wahlmorgen fälschlicherweise 161 Stimmzettel des Wahlkreises 62 (Mitte/Süd) ausgegeben worden, berichtet die NWZ. Die Erststimmen seien laut Landeswahlordnung als ungültig anzusehen, die Zweitstimmen als gültig. Stadtsprecher Andreas van Hooven äußerte, dass es zu dem Fehler durch eine Falschetikettierung der in 500er Bündeln von einer Druckerei ausgelieferten Stimmzettelkartons gekommen sei. Ob die Panne wahlrechtlich relevant werde, hänge vom Gesamtergebnis im betreffenden Wahlkreis ab. Eventuell müsse das in einem Wahlprüfverfahren festgestellt werden. Zur Wahl siehe auch: “So wählten die Oldenburger”.

Gegen den möglichen neuen Standort des Wagenburg-Platzes regt sich Widerstand, meldet die NWZ. Die Wagenburg, die seit 17 Jahren auf einem städtischen Grundstück am Stau steht, muss wegen des Sanierungsprojekts “Alter Stadthafen” umziehen. Von städtischer Seite wird nun ein Grundstück an der Maastrichter Straße hinter den Weser-Ems-Hallen als neuer Wagenburg-Platz favorisiert. Anwohner der Straße “Unterm Berg” hätten nun in einem Brief an Stadtbaurätin Gabriele Nießen geäußert, dass sie mit allen Mitteln den neuen Standort verhindern wollen. Sie seien schon durch den Lärm von Gewerbe, Bahn und Veranstaltungen der Weser-Ems-Hallen beeinträchtigt und befürchteten nun, dass durch die Wagenburg der Lärm noch schlimmer werde. Auch könnten baurechtliche Aspekte dagegen sprechen. Die Wagenburg-Bewohner selbst könnten sich die Nutzung des neuen Platzes vorstellen, sähen allerdings kritisch, dass eine Abfahrt vom Weser-Ems-Hallengelände an dem Platz vorbeiläuft.

Die Abfahrt des am JadeWeserPort in Wilhelmshaven liegenden teilweise ausgebrannten Containerschiffes “Flaminia” verzögert sich weiter,  schreibt die Welt bezugnehmend auf eine dpa-Meldung. Die Reederei NSB wolle das Schiff eigentlich in Rumänien reparieren lassen, doch die entsprechenden Auflagen für eine Abfahrt seien laut einer Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums noch nicht erfüllt. So fehle ein Entsorgungskonzept für Löschwasser und Schrott an Bord.

Apropos dpa-Meldung: Oldenburg? Offenburg? Ach, ist doch fast dasselbe. dpa-Bildmaterial zur “Wetten, dass..?”-Sendung am Samstag aus Offenburg erhielt die Bildunterschrift “Bei dieser ‘Wetten, dass..?’-Sendung aus Oldenburg” – der Fehler wurde sowohl bei der Welt als auch bei der Berliner Morgenpost übernommen.

Bei der “Grünen Woche” in Berlin, der nach eigenen Angaben “weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau”, kam es zu einer Demonstration gegen die Agrarpolitik und -industrie, berichtet die Stuttgarter Zeitung. 23.000 Demonstranten sollen einem Treckerkorso gefolgt sein, mit Transparenten wie “Power to Bauer” und “Münsterland kein Mästerland”. Am Rande des Treckerkorsos soll die “Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg” Flugblätter verteilt haben: “Ihr schüttelt über unsere Konsumgewohnheiten den Kopf, und wir halten Eure Bioläden für Luxus.”

Zum Sport: Beim Bundesliga-Frauenhandball verlor Bayer Leverkusen 04 gegen den VfL Oldenburg mit 29:36, meldet der Leverkusener Anzeiger.

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