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| 2. Mai 2011 05:00 | 18 Kommentare
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Am 11. April 2011 haben wir im Oldenburger Lokalteil ein Interview mit dem Vorsitzenden des Vereins Werkstattfilm, Farshid Ali Zahedi, über die Zukunft des umfangreichen Film- und Medienarchivs des Vereins veröffentlicht (“Ein Tischler kann auch kein Brot backen”). Nun wollten wir gerne einem Vertreter der Stadt Oldenburg Gelegenheit geben, sich ausführlich in einem Interview zu den von Zahedi erhobenen Forderungen und Vorwürfen zu äußern und ihr Konzept für die Zukunft des Werkstattfilm-Archivs zu erläutern.

Zahedi hat mit dem Verein über die Jahre einige Perlen des regionalen Filmschaffens und ein ebenso attraktives Bildarchiv gesammelt. Nicht selten wird Werkstattfilm auch als “mediales Gedächtnis der Stadt” bezeichnet. Werkstattfilm droht dieses Archiv zu schließen, sollte die Stadt den Verein nicht mit deutlich mehr Geld fördern. Bislang gibt die Stadt 15.000 Euro jährlich; Zahedi hat, auch in unserem Interview, 125.000 Euro gefordert. Außerdem nannte er das Angebot der Stadt, das Archiv im Stadtarchiv unterzubringen, “eine Beleidigung” und wirft diesem Inkompetenz im Umgang mit Filmmaterial vor.

Wir wollten der Stadt, insbesondere dem von Zahedi kritisierten Stadtarchiv, die Möglichkeit geben, dazu in Form eines Interviews Stellung zu nehmen. Der Leiter des Pressebüros der Stadt Oldenburg, Andreas van Hooven, hat uns allerdings trotz mehrfacher Anfrage leider keinen Interviewpartner vermittelt. Warum? Das kann man in diesem Mailwechsel nachlesen, den wir in voller Länge veröffentlichen, damit sich unsere Leserinnen und Leser ein eigenes Bild machen können.

Emailverkehr zwischen Andreas van Hooven (Stadtsprecher Oldenburg) und Felix Zimmermann (Oldenburger Lokalteil) nach Veröffentlichung des Zahedi-Interviews

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 19. April 2011, 10:35 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,
liebe Damen und Herren des Pressebüros,

nach dem ausführlichen Interview mit Herrn Zahedi in Sachen Werkstattfilm für den Oldenburger Lokalteil, würde ich gerne auch jemandem vom Kulturamt Gelegenheit bieten, seine/ihre Sicht der Dinge darzustellen und die Forderungen, die Herr Zahedi stellt, aus städtischer Sicht einzuordnen. Wir wollen in unserem Magazin ja nie nur einer Seite Platz einräumen. Ich würde mich freuen, wenn ich z.B. Frau Cordes als Kulturamtsleiterin in Sachen Werkstattfilm interviewen könnte, alternativ jemanden vom Stadtarchiv.

Um nicht zu viel Zeit zwischen beiden Interviews verstreichen zu lassen, wäre ich für eine Interviewmöglichkeit noch in dieser Woche dankbar!

Herzliche Grüße
Ihr Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 19. April 2011, 14:00 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage zum gleichen Thema. Selbstverständlich stimmt das städtische Pressebüro Antworten auf journalistische Anfragen mit den zuständigen Ämtern und Fachdiensten der Verwaltung ab. So auch Ihre insgesamt rund 15 Fragen, zu denen Sie umfängliche Antworten von uns bereits erhalten haben. Leider hat Ihre Berichterstattung unsere Antworten bislang nur in einem minimalen Ausschnitt berücksichtigt. Die Öffentlichkeit kennt unsere zahlreichen Antworten auf Ihre Fragen also noch gar nicht!

Sofern Sie andere, neue Fragen haben, sind wir gern bereit, Ihnen diese schriftlich zu beantworten.

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 19. April 2011, 16:36 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

ich glaube, nein: ich bin mir sicher, daß Sie mich mißverstehen. Ich würde zum Thema Werkstattfilm gerne ein Interview mit Frau Cordes (oder alternativ mit jemandem vom Stadtarchiv) führen, um – nach dem ausführlichen Interview mit Herrn Zahedi – nun quasi der Gegenseite die Gelegenheit zu geben, ihre Sicht der Dinge darzustellen. Das Thema interessiert viele Leute in Oldenburg, insofern halte ich es für sinnvoll, daß wir ihm Platz einräumen.

Meine Anfrage in dieser Sache, auf die Sie sich beziehen, diente der Vorbereitung dieses Themenkomplexes. Ich wollte mich dabei nicht allein auf die Berichterstattung der NWZ verlassen, und habe deshalb u.a. Ihnen als Pressesprecher der Stadt meine Fragen geschickt. Ich denke, daß ist journalistisch redlich. Es waren – da darf ich Sie korrigieren – auch nicht 15, sondern sieben Fragen. Ihre Antworten darauf sind in das Interview mit Herrn Zahedi eingeflossen, ich konfrontiere ihn etwa mit der Sorge über die Zukunft des Film- und Medienarchivs von Werkstattfilm, die Sie zum Ausdruck gebracht haben.

Ich würde nun gerne – wie erwähnt – einem städtischen Vertreter, der in dieser Sache kompetent Auskunft geben kann, einige Fragen stellen und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir einen Interviewtermin mit Frau Cordes oder einer anderen Person vermitteln würden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 19. April 2011, 19:10 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

vielen Dank für Ihre Antwort! Dass Ihre Absichten – wie von Ihnen erwähnt – uns gegenüber redlich sind, setzte ich voraus. Insofern will ich entgegnen, dass ich mich beim Zählen Ihrer Fragen tatsächlich verschätzt habe: Es waren nicht rund 15 – wie von mir erinnert – sondern nachgezählte elf:

“1.) Herr Zahedi und Werkstattfilm. Er macht ja derzeit eine große (und wohl auch einigermaßen kostenintensive) Kampagne und droht mit dem Ende von Werkstattfilm und dem Archiv voller filmischer Perlen. Was sagt denn die Stadt eigentlich zu seiner Forderung nach mehr Geld?
2.) Ist das gerechtfertigt?
3.) Im November berichtete die NWZ, die Stadtverwaltung sehe keinen Sinn mehr in weiteren Gesprächen mit Herrn Zahedi. Warum ist das so?
4.) und hat sich daran etwas geändert?
5.) Wie genau unterstützt die Stadt Herrn Zahedi und Werkstattfilm?

6.) Warum unterstützt die Stadt Werkstattfilm, wo Herr Zahedi mit Dienstleistungen etc. rund um seine Sammlung doch sicher Geld verdient?
7.) Kennt die Stadt den Wirtschaftsplan des Vereins Werkstattfilm?
8.) Warum hat er es abgelehnt, die Sammlung Werkstattfilm im Stadtarchiv sicher und trocken zu verwahren?
9.) Ist die Stadtverwaltung besorgt über die Zukunft der Filme, die Herr Zahedi verwahrt?
10.) Wie ernst nimmt die Stadtverwaltung Zahedis wiederholte Drohungen, das sei nun das Ende?
11.) bzw. er werde Filme verkaufen müssen?”

Diese Fragen haben wir Ihnen beantwortet, wie von Ihnen gefordert kompetent mit der Kulturamtsleiterin und überdies dem Kulturdezernenten der Stadt Oldenburg abgestimmt. Weiterhin sagen Sie unten eingangs, keine weiteren Fragen mehr zu haben. Wie gesagt, sofern sich für Sie substanziell neue Fragen zum Thema ergeben sollten, beantworten wir sie Ihnen gern schriftlich.

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 19. April 2011, 19:35 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

ich glaube, mit der Nachzählerei von Fragen kommen wir nicht weiter. Es ist mir auch neu, daß sich ein Pressesprecher mit der Anzahl der Fragen, die ihm gestellt werden, so ausgiebig auseinandersetzt. Viel spannender ist doch, daß Herr Zahedi im Interview seine Forderungen deutlich hochgeschraubt hat und den Vorschlag, das Archiv im Stadtarchiv unterzubringen, eine “Beleidigung” nennt, überdies spricht der dem Archiv die Kompetenz im Umgang mit Filmen und Bildern ab.

Das wäre doch etwas, worüber sich Frau Cordes (oder jemand vom Stadtarchiv) kompetent in einem Interview äußern könnte.

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 21. April 2011, 18:34 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

wann darf ich mit einer Antwort auf meine Frage nach einem Interviewpartner zum Thema Werkstattfilm rechnen?

Herzliche Grüße
Ihr Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 21. April 2011, 18:57 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

ich verweise auf meine Mail vom 19.04.2011, 19:10:07.

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 21. April 2011, 19:17 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

wie ich schrieb, haben sich im Interview mit Herrn Zahedi durchaus neue Sachverhalte ergeben. Mindestens darüber würde ich gerne mit einer Vertreterin/einem Vertreter der Stadt sprechen. Darf ich fragen, warum Sie so hartnäckig einen Interviewwunsch ablehnen? Oder muß ich davon ausgehen, daß sich niemand kompetent zu den neuen Forderungen Herrn Zahedis und den Anwürfen dem Stadtarchiv gegenüber äußern kann?

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 26. April 2011, 10:09 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

vielen Dank für Ihre neuerliche Erinnerung: Indes habe wir Ihren umfassenden Fragenkatalog bereits kompetent in Abstimmung mit dem Kulturdezernenten und der Kulturamtsleiterin der Stadt beantwortet. Unsere Antworten liegen Ihnen nach eigener Auskunft vor, nur Ihren
Leserinnen und Lesern nicht! Warum?

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 26. April 2011, 11:26 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

wie ich schon schieb: Meine erste Anfrage in der Sache diente der Recherche, als Vorbereitung auf das Gespräch mit Herrn Zahedi. Ich wollte in dieses Gespräch nicht uninformiert gehen und hatte Sie deshalb gebeten, mir diese Fragen zu beantworten. Ein Teil Ihrer Antworten sind auch in das Gespräch eingeflossen. Aber Ihnen als Pressesprecher muß ich den Unterschied zwischen recherchebedinten und Interviewanfragen doch wohl nicht erklären.

Nun würde ich der Stadt gerne Gelegenheit geben, zur Frage der Unterstützung von Werkstattfilm und insbesondere zu den Vorwürfen Herrn Zahedis Stellung zu beziehen. Da haben sich ja wie ich Ihnen bereits mehrfach schrieb, Neuigkeiten ergeben. So wirft Herr Zahedi dem Stadtarchiv etwa Unkenntnis im Umgang mit Filmen und Photos vor, nennt das Angebot, das Medienarchiv seines Vereins Werkstattfilm im Stadtarchiv unterzubringen “eine Beleidigung” und fordert mittlerweile sogar 125.000 Euro im Jahr.

Ich muß also davon ausgehen, daß Sie mir keinen Gesprächspartner vermitteln wollen, mit dem ich in einem Wortlaut-Interview darüber sprechen könnte bzw. Sie es ablehnen, sich mit meinen Nachfragen zu diesem Thema zu befassen.

Das ist schade, ich halte das auch für ungerechtfertigt. Wir hätten unseren Leserinnen und Lesern gerne Gelegenheit gegeben, die Position der Stadt in dieser Sache nachvollziehbar zu machen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 26. April 2011, 12:25 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

wie gesagt, Ihre Leserinnen und Leser hätten die Position der Stadt bereits seit drei Wochen nachvollziehen können. Werden Ihre Leserinnen und Leser Ihre Fragen und unsere Antworten denn noch erfahren?

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 26. April 2011, 16:20 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

da Sie nicht bereit sind, uns einen Interviewpartner zu vermitteln, werden wir diesen Sachverhalt am kommenden Montag im Oldenburger Lokalteil thematisieren und dazu auch aus dem Mailverkehr zitieren.

Sollten Sie es sich in der Zwischenzeit anders überlegen, melden Sie sich bei mir. Wie gesagt: Ich würde gerne Frau Cordes als Kulturamtsleiterin oder jemanden vom Stadtarchiv mit Herrn Zahedis Forderungen nach 125.000 Euro Unterstützung sowie mit seiner Kritik an der Arbeit des Stadtarchivs und dem Angebot, sein Archiv ebendort unterzubringen, konfrontieren.

Mit herzlichen Grüßen
Felix Zimmermann

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Andreas van Hooven
Datum: 26. April 2011, 19:04 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

Sie wollen Ihren Leserinnen und Lesern am kommenden Montag erklären, ich sei nicht bereit, Ihnen einen Interviewpartner zu vermitteln, obgleich sich in keiner Mail von mir (oder auf anderem Wege) eine entsprechende Äußerung meinerseits findet? Sehe ich das richtig? Ich frage das, weil ich ab Freitagnachmittag für eine Woche im Urlaub bin und meine Kolleginnen und Kollegen der Pressestelle und des Justiziariats kurz über den Status Quo informieren möchte.

Zudem kündigen Sie nun an, aus unserem übrigen Mailverkehr zitieren zu wollen, während Sie die am 29. März von uns erbetene und am 5. April von uns an Sie gesendete städtische Stellungnahme zum Thema Werkstattfilm Ihren Leserinnen und Lesern weiterhin nicht bekannt machen. Ich gehe davon aus, dass Sie mit einer Veröffentlichung des übrigen Mailverkehrs auch Ihre eigenen Passagen für öffentlich erklären, sodass wir diese – zumindest relevante Teile davon samt unserer Stellungnahme vom 5. April – Ihrer Leserschaft über die Kommentarfunktion auf oldenburger-lokalteil.de zur Verfügung stellen können oder auch anderweitig veröffentlichen, inklusive unserer zahlreichen Nachfragen, warum Sie Ihrer Leserschaft unsere Position (Antworten auf Ihre je nach Zählweise insgesamt elf Fragen) nicht weitergeben.

Weiterhin hat sich der Kulturausschuss inzwischen erneut des Themas
angenommen. Herr Zahedi hatte seine Forderungen ja bereits vor seinem Interview mit Ihnen im Rahmen einer auflagenstarken Eigenveröffentlichung erhöht – jener Sachverhalt war der Oldenburger Öffentlichkeit also längst bekannt. Seine Äußerungen zum Stadtarchiv gehen sogar in den letzten Sommer zurück und wurden intensiv in einem eigenen Tagesordnungspunkt im Kulturausschuss öffentlich debattiert. Die Berichterstattung der Presse dazu war umfangreich. Bis dato unbekannt waren der Öffentlichkeit hingegen bestimmte Passagen in unseren Antworten an Sie. Ich kann die Wirkung Ihrer angekündigten Berichterstattung nicht abschätzen, zum Beispiel, ob die Politik dazu Nachfragen an die Verwaltung richten will.

Selbstverständlich würden wir auf etwaige Nachfrage aber auch der Politik öffentlich mitteilen müssen, dass wir es uns nicht erklären können, warum der Oldenburger Lokalteil der Öffentlichkeit unbekannte aber für diese relevante, ihm exklusiv zu Verfügung stehende Informationen nicht an seine Leserinnen und Leser weitergibt, sondern stattdessen ein Interview zu einem bereits seit fast einem Jahr weithin bekannten Thema verlangt und dieses Interview sogar mit Bedingungsgefügen durchzusetzen versucht.

Wie gesagt, unsere Antworten haben weiterhin Neuigkeitswert. Es ist ja noch Zeit bis zum Ablauf der Frist, die Sie im Grunde auch ein bisschen sich selbst gesetzt haben.

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Werkstattfilm/Interviewanfrage
Von: Felix Zimmermann
Datum: 26. April 2011, 19:46 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

warum ist es denn so schwierig, mir ein Gesprächstermin mit Frau Cordes oder jemandem vom Stadtarchiv zu vermitteln?

Ich habe Sie mehrfach darum gebeten und Ihnen ebenfalls mehrfach erklärt, daß meine ersten Fragen – elf, wie Sie meinen, wobei mir immer noch nicht klar ist, welche Rolle die Anzahl der Fragen spielen soll – der Recherche dienten. Ich wollte mich auf das Gespräch mit Herrn Zahedi vorbereiten und die Position der Stadt kennen. Das ist der Unterschied zwischen Recherche- und Interviewanfragen.

Ich habe dann das Gespräch mit Herrn Zahedi geführt, das durchaus Neuigkeiten enthielt. Nun würde ich gerne der Stadt Gelegenheit geben, ihrerseits Fragen zum Thema in einem Interview zu beantworten. Sie haben auf jede meiner diesbezüglichen Anfragen ausweichend geantwortet und auf meine ersten Fragen bzw. Ihre Antworten darauf verwiesen, worauf hin ich Ihnen mitgeteilt habe, daß es durchaus neue Sachverhalte gibt, die ich in einem Gespräch mit der Kulturamtsleiterin oder einem Vertreter des Stadtarchivs ansprechen möchte. Ich sehe keinen Grund, mir diesen Gesprächspartner nicht zu vermitteln und muß nach mehreren Anfragen und ausweichenden Antworten Ihrerseits davon ausgehen, daß Sie mir keinen Gesprächspartner vermitteln wollen.

Sollten Sie Ihre Meinung ändern, haben Sie ja bis zum Beginn Ihres Urlaubs noch ein paar Tage Zeit. Ansonsten erklären wir unseren Leserinnen und Lesern mit der gebotenen Ausführlichkeit, daß die Stadt nicht bereit war, uns einen Gesprächspartner für ein Interview zu vermitteln. Selbstverständlich dürfen sich unsere Leserinnen und Leser über den Mailverkehr ein eigenes Bild davon machen. Und auch Sie dürfen natürlich Kommentare dazu schreiben.

Herzliche Grüße
Ihr Felix Zimmermann

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Andreas van Hooven verweist mehrfach auf einen Katalog von Fragen, den wir zur inhaltlichen Vorbereitung des Interviews mit Farschid Ali Zahedi ans Pressebüro gerichtet hatten, sowie seine Antworten darauf. Diese Fragen und Antworten dokumentieren wir der Vollständigkeit halber auch noch:

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Betreff: Anfrage ehemaliges Pekol-Gelände (dieser Betreff bezieht sich auf eine andere Anfrage an das Pressebüro, in der es um das ehemalige Pekol-Gelände an der Alexanderstraße ging, die Redaktion)
Von: Felix Zimmermann
Datum: 29. März 2011, 00:05 Uhr
An: Andreas van Hooven

Lieber Herr van Hooven,

vielen Dank für die Antwort auch auf diese Nachfrage.

Und damit komme ich schon zu meinem nächsten Thema: Herr Zahedi und Werkstattfilm. Er macht ja derzeit eine große (und wohl auch einigermaßen kostenintensive) Kampagne und droht mit dem Ende von Werkstattfilm und dem Archiv voller filmischer Perlen. Was sagt denn die Stadt eigentlich zu seiner Forderung nach mehr Geld? Ist das gerechtfertigt?

Ich bitte um eine kure Stellungnahme.

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Zahedi/Werkstattfilm
Von: Felix Zimmermann
Datum: 1. April 2011, 13:12 Uhr
An: Pressebüro Stadt Oldenburg
Kopie: Andreas van Hooven

Liebe Damen und Herren des Pressebüros,

ich möchte meine Anfrage von vor einigen Tagen erneuern und präzisieren: Ich beschäftige mich zur Zeit mit Werkstattfilm, Herrn Zahedis Forderungen und Drohungen.
Bitte beantworten Sie mir die folgenden Fragen:

1.) Im November berichtete die NWZ, die Stadtverwaltung sehe keinen Sinn mehr in weiteren Gesprächen mit Herrn Zahedi.
Warum ist das so und hat sich daran etwas geändert?

2.) Wie genau unterstützt die Stadt Herrn Zahedi und Werkstattfilm?
2a.) Warum unterstützt die Stadt Werkstattfilm, wo Herr Zahedi mit Dienstleistungen etc. rund um seine Sammlung doch sicher Geld verdient?
2b.) Kennt die Stadt den Wirtschaftsplan des Vereins Werkstattfilm?

3.) Warum hat er es abgelehnt, die Sammlung Werkstattfilm im Stadtarchiv sicher und trocken zu verwahren?

4.) Ist die Stadtverwaltung besorgt über die Zukunft der Filme, die Herr Zahedi verwahrt?

5.) Wie ernst nimmt die Stadtverwaltung Zahedis wiederholte Drohungen, das sei nun das Ende bzw. er werde Filme verkaufen müssen?

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir diese Fragen beantworten würden.

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Zahedi/Werkstattfilm (Abwesenheitsnotiz)
Von: Andreas van Hooven
Datum: 1. April 2011, 13:12 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
am 31. März und 1. April 2011 bin ich nicht im Büro erreichbar.
Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an Pressesprecherin Swantje Engel, Telefon (0441) 235XXXX oder per E-Mail an XXXX@stadt-oldenburg.de.
Beachten Sie bitte, dass Ihre Nachricht nicht automatisch weitergeleitet wird!

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Betreff: Zahedi/Werkstattfilm (Abwesenheitsnotiz)
Von: Felix Zimmermann
Datum: 1. April 2011, 13:53 Uhr
An: Pressebüro Stadt Oldenburg

Liebe Frau Engel,

Herr van Hooven riet mir, daß ich mit meinen Fragen zum Thema Zahedi/Werkstattfilm an Sie wenden solle. Wären Sie so nett und würden sie mir beantworten?

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Zahedi/Werkstattfilm
Von: Felix Zimmermann
Datum: 5. April 2011, 09:34 Uhr
An: Pressebüro Stadt Oldenburg
Kopie: Andreas van Hooven

Liebe Damen und Herren des Pressebüros,

darf ich noch einmal an meine Fragen zum Thema Werkstattfilm erinnern? Ich wäre für eine baldige Antwort dankbar.

Herzliche Grüße
Felix Zimmermann

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Betreff: Antworten zu Ihren Fragen zur Filmwerkstatt
Von: Andreas van Hooven
Datum: 5. April 2011, 17:18 Uhr
An: Felix Zimmermann

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

hier unsere Antworten:

Ihre Frage 1.) Im November berichtete die NWZ, die Stadtverwaltung sehe
keinen Sinn mehr in weiteren Gesprächen mit Herrn Zahedi. Warum ist das
so und hat sich daran etwas geändert?
Antwort: Herr Zahedi hat die Gespräche über die Unterbringung der
Archivalien mit der Stadt schriftlich abgelehnt.

Ihre Frage 2a.) Wie genau unterstützt die Stadt Herrn Zahedi und
Werkstattfilm?
Antwort: Herr Zahedi bekommt einen Zuschuss von 15.000 Euro und zahlt
für die Katharinenstraße 1 Miete und Nebenkosten von rund 5.200 Euro.
Die Nebenräume (88,49 qm) und ein Lager (66 qm) werden dabei kostenfrei
überlassen. Übrig bleibt ihm ein Barzuschuss von rund 9.800 Euro.
Dieser wurde durch das HSK um 5% auf 9.307,07 Euro gekürzt.

Ihre Frage 2b.) Warum unterstützt die Stadt Werkstattfilm, wo Herr
Zahedi mit Dienstleistungen etc. rund um seine Sammlung doch sicher Geld
verdient?
Antwort: Der Vertrag mit Herrn Zahedi regelt, dass er die Immobilie und
den Zuschuss verwendet, um den Bürgerinnen und Bürgern die Oldenburger
Mediengeschichte zugänglich zu machen.

Ihre Frage 2c.) Kennt die Stadt den Wirtschaftsplan des Vereins
Werkstattfilm?
Antwort: Der Verein Werkstattfilm ist vertraglich verpflichtet, eine
Gewinn- und Verlustrechnung vorzulegen. Der Verwaltung liegen die
Einnahme-Überschussrechnungen von 2007, 2008 und 2009 vor.

Ihre Frage 3.) Warum hat er es abgelehnt, die Sammlung Werkstattfilm im
Stadtarchiv sicher und trocken zu verwahren?
Antwort: Ihre Frage richtet sich an Herrn Zahedi.

Ihre Frage 4.) Ist die Stadtverwaltung besorgt über die Zukunft der
Filme, die Herr Zahedi verwahrt?
Antwort: Herr Zahedi denkt darüber nach, das Archiv in eine andere
Stadt abzugeben. Insofern ist die Verwaltung in Sorge, dass den
Bürgerinnen und Bürgern das Oldenburger Mediengedächtnis verloren
geht. Dessen Bewahrung für die Oldenbürger ist aber unverändert
Verwendungszweck der öffentlichen Förderung.

Ihre Frage 5.) Wie ernst nimmt die Stadtverwaltung Zahedis wiederholte
Drohungen, das sei nun das Ende bzw. er werde Filme verkaufen müssen?
Antwort: Siehe Antwort zu 4.

Viele Grüße,

i. A. Dr. Andreas van Hooven
Leiter des Pressebüros

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Machte seine ersten journalistischen Erfahrungen bei der Nordwest-Zeitung, aber das ist lange her. Lebt seit 2005 wieder in Oldenburg. Für die taz berichtete er über Oldenburg und den Nordwesten, schreibt ansonsten für überregionale Magazine und ist an der Oldenburger Uni Lehrbeauftragter für „Journalistisches Schreiben“. Ist momentan bei der sonntaz, der Wochenendbeilage der taz.
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18 Kommentare

  • avatar Burkhardt

    Ein erstaunlicher Vorgang und für die Stadt, erst recht für diesen Presse”sprecher” mehr als peinlich. Es gibt ein Gesetz, nach dem Behörden der Presse gegenüber zur Auskunft verpflichtet sind. Außerdem reden immerzu alle von einer transparenteren Verwaltung und rufen Informationsfreiheitsgesetze ins Leben. Doch dieser Pressesprecher hat davon offenbar noch nichts gehört und will sogar mit dem Justiziariat sprechen. Ich finde das beschämend für die Verwaltung einer Großstadt und diesen Pressesprecher mehr als unerfreulich.

  • Ein Interview ist ja wohl ein bisschen was anderes als die oben beantworteten Popelfragen! Es ist ausführlicher, man könnte nochmal genauer Nachfragen. Dazu kommen ja noch die neuen Sachverhalte.
    Es ist hier ja wohl offensichtlich, dass die Stadt einen Interviewtermin verweigert, weil es keinen gibt, der was vernünftiges zu dem Thema sagen kann, was über die bereits beantworteten Fragen hinausgeht. Der Mailwechsel ist ziemlich stur und peinlich. Von Seiten der Stadt.

  • Man könnte ja auch erstmal die vorhandenen Fragen und Antworten (= Interview) veröffentlichen. Es kann doch nicht daram gehen, so lange und so oft zu fragen, bis einem die Antworten in den Kram passen.

    • avatar Felix Zimmermann

      @spille Lesen Sie den Mailwechsel nochmal. Sie finden dort die zuerst gestellten Fragen und Antworten. Das ist aber kein Interview, sondern es waren nur einige Fragen für die Recherche zu dem Thema. Aber das steht alles schon dort.

  • Wenn dieser Pressesprecher zu jedem Thema nur EIN MAL Fragen beantwortet und keine neuen Fragen zu dem selben Thema, muss sich die Redaktion hier eben einfach eine Zeitmaschine zulegen, in die Zukunft reisen, ALLE eventuell in der Zukunft auftauchenden Fragen zusammensammeln und diese gleich am Anfang stellen.
    Nein im Ernst, Pressesprecher werden von unseren Steuergeldern bezahlt und sind deshalb uns – den Lesern gegenüber – verpflichtet, der Presse alle Fragen zu beantworten. Auch wenn neue Fragen zu einem Thema auftauchen. Ist jedenfalls meine Meinung als Steuerzahler. Aber ich weiß schon: “Die da oben” möchten gerne fett von unseren Steuern leben, und so wenig wie möglich dafür tun.

  • Das ist hier schon ein bisschen aufgebauscht, oder? Es gab Fragen, es gab Antworten. Es gab darüber hinaus nicht noch ein ausführlicheres Interview. Bislang. Aber es gab Antworten auf Fragen. Insofern: Maybe you overreacted a little?

  • Was, wenn nicht der Wechsel von Frage und Antwort, macht denn ein Interview aus – ganz generell? Ich versteh’ prima, dass Ihr gern ein separates Interview gemacht hättet/machen würdet. Eins, bei dem man dynamisch eingreifen, steuern, Nachfragen stellen kann, eins, das nicht nur aus kargen, aalglatten Antworten auf vorformulierte Fragen besteht. Eins, das lebt. Und doch gab es ja immerhin Fragen auf Antworten. Und vom Grundsatz her ist das etwas, was man durchaus Interview nennen kann. Insofern gab es ja eins – wenngleich nicht das gewünschte und nicht in der erhofften inhaltlichen Tiefe, wie ich tippe. Weil aber ja Fragen beantwortet worden sind, von einer kompletten Verweigerungshaltung zu sprechen oder diese als solche zu geißeln, ist bei aller Enttäuschung aber eben doch etwas weit gegriffen, scheint mir. Doofes Verhalten der Stadt? Geschenkt. Aber man könnte es eleganter kontern…

  • Nö.

  • Dann liegt da wohl ein Definitionsproblem des Begriffs Interview vor.

  • avatar Felix Zimmermann

    @ spille Nein, es gibt kein schriftlich geführtes Interview, sondern nur ein paar Fragen, die ganz am Anfang der Beschäftigung mit diesem Thema der Stadt gestellt wurden. Die Antworten darauf haben wir bekommen, sie dienten unserer Hintergrundinformation und sind zum Teil in das Interview mit Herrn Zahedi eingeflossen. Danach wollten wir mit der Stadt ein Interview führen, weil sich gleich mehrere neue Aspekte ergeben haben. Dieses Interview wurde uns nicht gewährt, stattdessen mit einiger Beharrlichkeit auf unsere ersten Fragen verwiesen.

  • Es gibt ein schriftlich geführtes Interview. Jemand hat Fragen gestellt, jemand anderes hat sie beantwortet. Nur veröffentlicht wurde das nicht.

  • @ Jarik: “Nichtsdestoweniger scheinen erste Fragen frühzeitig ja beantwortet worden zu sein.”

    Ja, aber es gibt kein Interview, darum geht es doch. Das ist der ganze Unterschied.

  • Für mich eher ein klares journalistisches Eigentor der Seite hier, das wenig mit Mut zu tun hat. Gemeinhin sind Schriftverkehre abseits der Abschnitte, die zur Veröffentlichung abgesprochen sind, vertraulich. Dieser Beitrag hat etwas Stutenbissiges, Beleidigtes. Selbst wenn auch das Beharrlich-Bürokratische des Stadtsprechers alles andere als eine souveräne Sprache offenbart. Nichtsdestoweniger scheinen erste Fragen frühzeitig ja beantwortet worden zu sein. Wieso all die Zwischennachfragen überhaupt per Mail? Bei einem entspannten, produktiven und vertrauensvollen Verhältnis zur Pressestelle der Stadt ruft man doch eigentlich an und klärt ab, ob es denn ein Interview geben kann, oder man fragt direkt die betreffende Dezernentin und teilt dann der Pressestelle mit, dass diese sich für ein Interview zur Verfügung stellt. So, wie es jetzt wirkt, könnte das das Verhältnis auf lange Zeit bitter belasten und dies frische, ambitionierte Projekt an bestimmten Recherche-Punkten in Bedrängnis bringen. Schade.

  • avatar Michhael Melcher

    Ich halte diesen Artikel nicht nur für mutig, gleichsam sogar für nötig. Komisches Verhalten der Pressestelle.

  • ein pressesprecher wird derzeit bezahlt, um platzierung und grösse der kommunalen gestaltungselemente der übermorgenstadt zu kontrollieren. das heisst dann »zuversicht« oder auch »heimoot«. und das schreibt man auch drauf.

  • Ein interessanter Artikel, seltsame Kommunikation.
    Mir scheint, dass der Pressesprecher auch deshalb nicht besonders gut dasteht, weil er zwischen den Stühlen sitzt. Nach außen kann er sich – will er nicht illoyal handeln – nur stoisch auf die mit den Kulturdezernenten und der Kulturamtsleiterin abgestimmten Antworten berufen, er kann schließlich keinen kompetenten Gesprächspartner gegen desse Willen präsentieren. Deren (offenbare) Ablehnung einer – wenigstens kurzen schriftlichen – Stellungnahme auf die in der Mail genannten neuen Aspekte wirkt schwach. Dies unterstellt, ist es nicht sehr kollegial und auch wenig souverän den Pressesprecher den Kopf hinhalten zu lassen.

  • Ich bin gespannt, ob sich diese riskante (mutige?) Form des Artikels – auch gerade in Anbetracht des Gegenstandes der Berichterstattung – wirklich gelohnt hat. Ob es journalistisch notwendig war, den gesamten E-Mailverkehr zu veröffentlichen, lasse ich – trotz erheblicher Zweifel – im Ergebnis einmal dahingestellt. Aber so oder so wird der Artikel die Atmosphäre der weiteren Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Stadt sicherlich nicht gerade verbessern – wenn nicht gar auch noch juristisches Ungemach droht. Das wäre für ein junges, ambitioniertes Projekt wie den Oldenburger Loaklteil aus meiner Sicht sehr schade. Aber diese Risiken wird man wohl in der Redaktion zuvor gewiss mitabgewogen haben.

  • Soweit ich weiß, ist ein Pressesprecher verpflichtet der Presse Auskunft zu geben, oder nicht? Das sagt ja schon die Berufsbezeichnung “Presse-Sprecher” aus. Wofür wird der denn bezahlt, wenn nicht dafür mit der Presse zu sprechen???

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    Fundbüro: gute Arbeit

    Ja, der Teaser (oder auch “Anrisstext”). Er baut eine Brücke zwischen Überschrift und Fließtext, führt den Leser ein und lässt ihn interessiert weiterlesen; kurz: Er ist ist unverzichtbar für einen schönen und vollständigen Artikel. Aber manchmal passieren auch lustige Fehler, etwa, wenn im Teaser ein Sachverhalt so knapp präsentiert wird, dass sich der Zusammenhang zwischen zwei Informationen nicht ganz erschließt. Ein schönes Beispiel dafür ist die Meldung der NWZ “Wahlbenachrichtigungen...

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  • Presseschau Presseschau 20. September: Ein Jahr Jade-Weser-Port, Schlossturmsanierung und drei alte Damen

    Presseschau 20. September: Ein Jahr Jade-Weser-Port, Schlossturmsanierung und drei alte Damen

    Am Samstag wird der Jade-Weser-Port ein Jahr alt. Dies ist Grund für den NDR, eine Zwischenbilanz zu ziehen, die nicht sehr positiv ausfällt: “Ein Jahr nach seiner Eröffnung dürfte sich der einzige Tiefwasserhafen Deutschlands immer noch recht einsam fühlen, nur 134 Mal legten Schiffe an”, schreibt der NDR. Nur zehn Prozent des erwarteten Gesamtumschlages seien tatsächlich in diesem ersten Jahr umgeschlagen worden; aber ein  “besseres Marketing und finanzielle Anreize”...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: VfB Oldenburg – VfL Wolfsburg II

    Warmlaufen mit Dino: VfB Oldenburg – VfL Wolfsburg II

    Mit der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg bekommt der VfB am Sonntag einen ganz harten Brocken vorgesetzt. Die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten ist jedenfalls der am meisten genannte Tipp, wenn es um die Meisterschaft 2013/14 in der RL Nord geht. Und die Meisterschaft und der Aufstieg in die 3. Liga sind auch die erklärten sportlichen Ziele beim VfL Wolfsburg. Das war schon in der abgelaufenen Saison so, in der man im Kampf um die Meisterschaft allerdings vorzeitig die Segel streichen musste;...

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  • Presseschau Presseschau 19. September: Hausräumung, Steinbrücks Auftritt und ein VfL-Sieg

    Presseschau 19. September: Hausräumung, Steinbrücks Auftritt und ein VfL-Sieg

    Am vergangenen Mittwoch wurde das besetzte Haus am Theaterwall geräumt, berichtet die NWZ. Hausbesitzer Peter Thomas wolle das Haus für die Sanierung vorbereiten; zudem habe die Stadt verfügt, dass das Haus “winterfest” zu  machen sei. Nach Aussagen der Hausbesetzer vom Verein “Haus Friedensbruch” gebe es jedoch keine rechtlichen Grundlagen für diese Räumung (die der Lokalteil übrigens auch dokumentiert hat). Thomas hatte das Haus zuvor schon an Bauunternehmer Lambert...

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  • Sport Stadtleben Hit & Run

    Hit & Run

    Manchmal spielen Leute, die Baseballcaps tragen, tatsächlich auch Baseball. Etwa die Oldenburg Hornets. Allerdings stechen die Hornissen derzeit nicht allzu oft. Pock! Der saß. FOTO: mno Hat der Runner der Hornets nun die erste Base berührt oder nicht? Der Schiedsrichter glaubt: Nein. Und schickt ihn vom Feld. Ein Zuschauer klärt den Unparteiischen freundlich auf, dass das normalerweise ja anders gehandhabt würde. Später, als erneut eine unklare Situation eintritt, fragt der Umpire, wie der...

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  • Stadtleben Winterfest

    Winterfest

    Am Mittwoch Vormittag wurde das bisher besetzte Haus Friedensbruch durch eine Abbruchfirma geräumt. Der Eigentümer, Peter Thomas, hat von der Stadt die Auflage bekommen, das Gebäude bis zum Winter zu sanieren. Fenster wurden entfernt, in einem Raum sogar der Fußboden. Auch seien persönliche Gegenstände eines Bewohners herausgebracht worden, wie eine Unterstützerin des Hauses gegenüber oeins äußerte. Vor dem Haus mussten ebenso einige Büsche weichen. Ein paar Eindrücke aus den Überresten...

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  • Presseschau Presseschau 18. September: Zuschauerrekord beim Filmfest, Uri Avnerys Geburtstag und ein EWE-Beteiligungsmodell

    Presseschau 18. September: Zuschauerrekord beim Filmfest, Uri Avnerys Geburtstag und ein EWE-Beteiligungsmodell

    Das zurückliegende Oldenburger Filmfest kann einen Zuschauerrekord verzeichnen, schreibt der Hunte-Report. So hätten die gezeigten Filme insgesamt 15.000 Zuschauer gehabt, so viele wie nie zuvor. Zudem seien die Festivalveranstalter um Torsten Neumann sehr zufrieden mit den Örtlichkeiten, in denen die Vorführungen stattfanden: “Das Casablanca und das Staatsheater sind perfekte Plätze für das Filmfest”, wird Neumann zitiert. Das Strom- und Gasnetz im Landkreis Cloppenburg gliedert...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Grauzone

    Oldenburg-Cartoon: Grauzone

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.  

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  • Presseschau Presseschau 17. September: Windpark Etzhorn, fragwürdige Landesbeauftragte und hipper Grünkohl

    Presseschau 17. September: Windpark Etzhorn, fragwürdige Landesbeauftragte und hipper Grünkohl

    Die Bauarbeiten am Windpark Etzhorn sollen Ende Oktober bzw. Anfang November beginnen, berichtet die NWZ. Trotz einer drohenden Klage des Landkreises Ammerland will der Investor seinen Plan umsetzen; dem Projekt wurde jüngst die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Stadt Oldenburg erteilt. Zuvor hatte es Kritik an den Windparkplänen gegeben, weil das Projekt die Brut- und Rastvögel am Bornhorster See ebenso gefährden könnte wie die “unverbaute Landschaft und ihren Erholungswert”,...

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  • Feuilleton Filmfest-Blues

    Filmfest-Blues

    Mit der Verleihung der German Independence Awards ging am vergangenen Sonntagabend das 20. Filmfest Oldenburg zu Ende. Es bleiben: ein ordentlicher Filmfest-Blues und Kinotipps für die nahe Zukunft. Zum Abschluss wird sogar geweint. Hat nicht gewonnen, ist trotzdem toll: „Die Frau hinter der Wand“ von Grzegorz Muskala. FOTO: Filmfest Oldenburg Vier Tage im Kino gehen schnell vorbei, so viel steht fest. Das gilt jedenfalls dann, wenn ein Festival ein so spannendes, bereicherndes Programm zu...

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  • Presseschau Presseschau 16. September: Spendengelder, Oskar und ein Lob

    Presseschau 16. September: Spendengelder, Oskar und ein Lob

    Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg und in Funktion als Politikerin derzeit auf Listenplatz 2 der konservativen Partei Alternative für Deutschland (AfD), steht in der Kritik: „Der ‘Welt am Sonntag’ liegen Dokumente, Aussagen und eidesstattliche Versicherungen vor. Sie legen nahe, dass die von Storchs mithilfe von Spendengeldern private Mietrechnungen und Reisen bezahlt haben.“ Die Frage sei außerdem, wo knapp hunderttausend Euro abgeblieben seien, heißt es in der...

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  • Feuilleton Film 20. Filmfest Oldenburg: Filmfieberfortsetzung

    20. Filmfest Oldenburg: Filmfieberfortsetzung

    Für drei Filme durch Oldenburg: Von der Exerzierhalle („Bwakaw“) über die Alte Fleiwa („From Tehran to London“) zum Staatstheater („The Dirties“). Der Festivalfreitag bleibt kontrastreich. Am Ende gibt es wieder einen Amoklauf. Eine weitere Filmreflexion über einen Amoklauf: „The Dirties“ aus Kanada. FOTO: Filmfest Oldenburg „Bwakaw“ 16.30 Uhr, Exerzierhalle: Der Filmfesttag beginnt entspannt, fast kontemplativ. Im philippinischen Film „Bwakaw“ von Jun Robles Lana geht...

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  • Fundbüro Das Fundbüro:  „And here sind the Türme!“

    Das Fundbüro: „And here sind the Türme!“

    Ja, ja, so ganz allmählich kommt der Herbst – um ihn noch ein wenig zurück zu drängen, machen wir uns auf in die Mittagshitze einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana: Oldenburg. Dieser Ort wird im folgenden Filmchen, das in dieser Woche im Fundbüro abgegeben wurde, mit der einer kleinen Filmkamera erkundet, eine ältere Herrenstimme äußert sich dazu in einem kuriosen Amerikanisch-Deutsch-Mischmasch aus dem Off. So erfahren wir, dass das „Dental Office“, dessen grüner Garten gerade...

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  • Feuilleton Film 20. Filmfest Oldenburg: Der Filmmarathon hat begonnen

    20. Filmfest Oldenburg: Der Filmmarathon hat begonnen

    In drei Filmen um die Welt: Von Griechenland („Boy Eating the Bird’s Food“) über Australien („Tage am Strand“) zurück nach Deutschland („Staudamm“). Am ersten regulären Filmfesttag prallen Lebenswelten aufeinander. Ein erstes Highlight ist auch schon dabei. Ein erstes Highlight: “Staudamm” von Thomas Sieben. FOTO: Filmfest Oldenburg „Boy Eating the Bird’s Food“ Jede Gesellschaft bekomme die Revolutionen, die sie verdient, sagte Michail Bakunin einmal. Genau...

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  • Presseschau Presseschau 13. September: Afghanischer Torjubel, Sterne, Faust, und das schwierige WG-Leben

    Presseschau 13. September: Afghanischer Torjubel, Sterne, Faust, und das schwierige WG-Leben

    Gleich zum afghanischen Nationalhelden aufgestiegen ist offenbar der afghanischstämmige Torhüter des VfB Oldenburg, Mansur Faquiryar. Im nepalesischen Kathmandu hielt er bei der Asienmeisterschaft unter anderem zwei Elfmeter gegen Indien und sicherte damit „den Triumph (…), mit dem sich Afghanistan für die Südasienmeisterschaft 2015 in Australien (ist Mitglied des asiatischen Fußballverbandes) qualifiziert hat“, so die NWZ. Auch VfB-Trainer Alexander Nouri ist stolz und wird von dem...

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  • Dino's Vorspiel Sport Warmlaufen mit Dino: BV Cloppenburg – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: BV Cloppenburg – VfB Oldenburg

    Das Gastspiel des VfB in Cloppenburg findet schon am Freitagabend statt, da der BV Cloppenburg seine Heimspiele vorzugsweise freitags unter Flutlicht austrägt. Der VfB reist mit dem Rückenwind eines zumindest in dieser Höhe nicht erwarteten 5:2-Siegs über den TSV Havelse zum Bezirksderby; der BVC hatte knapp zwei Wochen lang Zeit, den bisher ziemlich verunglückten Start in die Saison 2013/14 aufzuarbeiten. Da man das eigentlich für das letzte Wochenende angesetzte Spiel gegen Eintracht Braunschweig...

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  • Feuilleton Film “Oh won’t you stay…

    “Oh won’t you stay…

    …just a little bit longer“: Gestern wurde also das 20. Internationale Filmfest Oldenburg eröffnet. Bis zum kommenden Sonntag bereitet Oldenburg nun wieder unabhängiger Filmkunst aus Deutschland und aller Welt eine Bühne. Der Lokalteil wird täglich von der Jubiläumsauflage des Filmfests berichten. Maria Kwiatkowsky ist während der Dreharbeiten von “Die Erfindung der Liebe” gestorben. FOTO: Filmfest Oldenburg Mit der Film-im-Film-Beziehungsdramödie „Die Erfindung der Liebe“...

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  • Presseschau Presseschau 12. September: Filme, Briefwahl und etwas Handball

    Presseschau 12. September: Filme, Briefwahl und etwas Handball

    Das Filmfest wurde gestern eröffnet und die Überschriften der unterschiedlichen Medien blinken dazu glamourös: “Internationales Filmfest eröffnet”, “Filmfest mit Gala eröffnet”. Noch bis zum 15. September werden beim 20. Jubiläumsfest insgesamt “55 Filme aus mehr als 15 Produktionsländern gezeigt, darunter mehrere Weltpremieren”, wie es etwa beim Focus heißt. Wie Oldenburger Obdachlose per Briefwahl wählen können, erklärt die NWZ: Die Bahnhofsmission...

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  • Bundestagswahl Politik “Auch mal bereit sein, dazuzulernen”

    “Auch mal bereit sein, dazuzulernen”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Peter Meiwald (Grüne) über die Energiewende, Landwirtschaft und vegetarische Mittagessen. Es grünt so grün, wenn Ammerlands Baumschulen blühen. Äh. FOTO: mno Herr Meiwald, heute ist Donnerstag. Was haben Sie denn zu Mittag gegessen? Heute Mittag gab es eigentlich nur Spiegelei mit Brot. Das Ei vom eigenen Huhn. Also war es ein privater Veggie Day. Ich will jetzt...

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  • Presseschau Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Die Stadt wird künftig mit der Uniklinik Dalian in China kooperieren: „Die Zusammenarbeit soll sich auf mehrere Bereiche erstrecken: Medizin, Forschung und Lehre, Krankenhaus-Management“, so die NWZ. Zudem solle später möglicherweise auch eine „Ansiedlung von Firmen im Kreyenbrücker ‘weißen Campus’“ folgen. Für OB Schwandner sei die Unterzeichnung der Verträge in Dalian „der Beweis dafür, dass Oldenburger Mediziner auch international gefragt sind“. „Oldenburg ist...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    So langsam läuft sie wieder an, die alljährliche überregionale Berichterstattung zum Filmfest, in dessen hollywoodeskem Glanze sich die ganze Stadt ab Mittwoch wieder sonnen wird. Unter anderem berichtet der NDR darüber: „Das Filmfest ist der Stadt vorerst erhalten geblieben und am Mittwoch startet es, zum 20. Mal in Oldenburg – mit rotem Teppich, allerlei Prominenz und – das ist Tradition – einem deutschen Film.“ Der Eröffnungsfilm wird „Die Erfindung der Liebe“ heißen,...

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  • Presseschau Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Am Samstag wurde das Karl-Jaspers-Haus mit einem Vortrag des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Wolfgang Frühwald, eröffnet; das Haus beherbergt die Privatbibliothek des Oldenburger Philosophen. Frühwald befasste sich in seiner Rede aber weniger mit dessen Werk, sondern gab eine „kenntnisreiche, liebevolle Beschreibung des Menschen Karl Jaspers“ ab, berichtet die NWZ. So seien für Jaspers vor allem seine Erkrankung der Bronchien und Anfeindungen während der Nazizeit...

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  • Bundestagswahl Politik “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Christiane Ratjen-Damerau (FDP) über Fachkräftemangel, Zuwanderung und einen Mindestlohn. Christiane Ratjen-Damerau (in einem Innenstadtlokal in der vorvergangenen Woche). FOTO: tm Frau Ratjen-Damerau, warum wurde in dieser Legislaturperiode kein Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung verabschiedet? Ist es nicht lächerlich, wenn Deutschland als eines von nur sehr wenigen...

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  • Fundbüro Presseschau Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Aah, Südoldenburg. Frisch wabert der Gülledunst über die idyllischen Felder, fröhlich kehren die wohlgenährten Einwohner die Auffahrten zu ihren Hobbithäuschen, die eigentlich ein bisschen zu groß für diese Bezeichnung sind. Wer hier lebt, hat wenig Grund, Änderungen herbeizusehnen – und tatsächlich wird dort, im nordwestlichsten Außenposten des Katholizismus, verlässlich schwarz gewählt, immer schon. Weiß jeder in dieser Gegend. Ebenso, dass es nur wenige Kilometer weiter, im...

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  • Feuilleton Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    „Kommissar Tammo Poppinga hat zwei Probleme. Zum einen mit der schönen Toten am Deich, zum anderen mit seiner Oldenburger Kollegin Swantje Bilger.“ – Über die Sommerzeit veröffentlicht der Oldenburger Lokalteil Auszüge aus Achim Tackes Dangast-Nordsee-Krimi „Friesen-Mafia“. „An den Scheißdingern kannste nichts mehr selber machen.“ War Ole ´s Antwort. Tammo zog eines der Fotos aus seiner Jacke und hielt es Ole hin. „Kennst Du die Frau?“ Ole schaute nur kurz auf das Bild. „Nie...

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  • Presseschau Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Das Tiefkühlunternehmen Nordfrost will gegen das Land Niedersachsen klagen, berichtet der NDR. Grund seien die hohen Kosten für ein Firmengrundstück am Jade-Weser-Port und die nach Ansicht der Firma viel zu geringen Umschlagszahlen am Port. Einen Teil ihrer Container muss Nordfrost über Bremerhaven abwickeln. “Wir fühlen uns verschaukelt”, wird Horst Bartels, Geschäftsführer von Nordfrost, beim NDR zitiert. Er bedauere, jemals in Wilhelmshaven investiert zu haben und sehe auch...

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  • Presseschau Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Das Freifeld-Festival verzichtet nach einer Unterlassungserklärung des Radiosenders FFN auf die Verwendung seines Logos, schreibt unter anderem die NWZ. Der Streitwert der Sache wurde auf 50.000 Euro festgelegt. “Wir hatten keine Wahl, weil wir das Festival nicht gefährden wollen. (…) Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um es in einem Rechtsstreit darauf ankommen zu lassen”, wird Mitorganisator Amon Thein von der NWZ zitiert. Mittlerweile hat sich ein regelrechter “Shitstorm”...

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  • Bundestagswahl Politik “Gift im System”

    “Gift im System”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Stephan Albani (CDU) über die Gesundheit, Haussanierungen und die Eignung von Schiebedächern als Türen. Ganz Ohr: Stephan Albani im Hörgarten am Haus des Hörens. FOTO: mno Herr Albani, Sie erben die Direktkandidatur der CDU in diesem Wahlkreis von einem Parteikollegen, der in der Region recht prominent und populär ist, nämlich Thomas Kossendey. Macht das Ihre...

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  • Bundestagswahl Politik Ja – Nein – Weiß nicht

    Ja – Nein – Weiß nicht

    Noch unentschlossen, bei welcher Partei Sie am 22. September Ihr Kreuzchen machen werden? Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung hilft bei der Wahlentscheidung – und sollte er nicht helfen, so macht er immerhin Spaß. Und wer dem Ganzen auch keinen Spaß abgewinnen kann, den versorgt er zumindest mit einem Gesprächsthema für den folgenden Tag. Seit dem Wochenende ist das Tool online, zum vierten Mal zu einer Bundestagswahl – sollten Sie ihn in den Tagen zuvor schon irgendwo...

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  • Presseschau Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Offenbar ist nun die Munition geräumt worden, die den Netzanschluss des neuen Windparks Riffgat mit dem Festland bisher verhindert hatte (auch im Lokalteil mehrmals Thema), heißt es in der NWZ. Unter den Altlasten aus den beiden Weltkriegen seien Infanteriepatronen, Artilleriemunition, Sturmgewehre und Grundminen gewesen. Bevor nun aber die Arbeit zur Schließung der Lücke beginnen kann, muss die amtliche Kampfmittelfreigabe erfolgen. “Gut unterrichtete Kreise” rechnen damit, dass...

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  • Feuilleton Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Martin Bengtsson? Ist das nicht dieses schwedische Fußballtalent? Ja, aber das war einmal. Nun macht Bengtsson Musik, romantisch-verträumt, rockig, punkig. Wie er will. Seit 2008 lebt der Ex-Fußballer in Berlin, ließ seine sportliche Karriere hinter sich und ergeht sich seither in musikalischen Spaziergängen, wie zum Beispiel in seinem Video “The Bohemian”: Über die Neuausrichtung seines Lebens hat er bereits ein Buch verfasst, das, wie er selbst, unter anderem auf 11freunde.de...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Mist

    Oldenburg-Cartoon: Mist

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Nachdem die Fleischbranche wegen schlechter Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen stark in die Kritik geraten war (der Lokalteil berichtete), sind die entsprechenden Arbeitgeber der Ernährungsindustrie offensichtlich zu Gesprächen mit der Gewerkschaft NGG über einen tariflichen Mindestlohn bereit, schreibt der Weser-Kurier. Matthias Brümmer, Oldenburger NGG-Gewerkschaftssekretär, hofft, dass die Fleischindustrie nicht nur aufgrund der anstehenden Bundestagswahl Gesprächsbereitschaft zeige,...

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  • Bundestagswahl Politik “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Dennis Rohde (SPD) über Bahnträume, Gerechtigkeit und Juristen im Bundestag. Das Lächeln sitzt immer noch. FOTO: tm Herr Rohde, wie stellen Sie sich Ihr Leben im Jahr 2053 vor? Wie alt bin ich denn da … 67 Jahre. Ihr Renteneintritt. Ich stelle mir vor, dass ich dann im Ammerland oder in Oldenburg lebe, denn wer einmal die Schönheit dieses Wahlkreises entdeckt,...

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  • Presseschau Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Oldenburg und Hannover seien auf fast gleichen Wegen, schreibt die NWZ. Beim Stadtgespräch “Wohnungsbau in Oldenburg. Heute und in Zukunft” ging es um Stadtplanungen in Oldenburg, Hannover und Mannheim. Bei den Zukunftskonzepten bis 2025 gäbe es viele Parallelen zwischen Oldenburg und Hannover: “Beide wollen das Wohnungsangebot stärken, besonders im günstigen Mietpreissegment; beide wollen ihre Stadt erfahrbarer und lebenswerter machen.” Deswegen würden in ihren Planwerken...

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  • In eigener Sache Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Das Team des Onlinemagazins Oldenburger Lokalteil sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n fitte/n, motivierte/n und engagierte/n Anzeigenberater/in auf Provisionsbasis. Du gehst gerne auf Menschen zu und verfügst über Verkaufstalent, ein gewinnendes Wesen und ein gepflegtes Äußeres? Du identifizierst dich in hohem Maße mit dem Oldenburger Lokalteil und kannst es nicht abwarten, Anzeigenkunden dessen Vorzüge auseinanderzusetzen? Du arbeitest auch gerne aus dem Home Office heraus? Dann bist...

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  • Stadtleben Die Herren der Heizthermen

    Die Herren der Heizthermen

    Die EWE rudert zurück: Auf die Gaslieferung an 25.000 Privathaushalte, die der Konzern als Eigenverbrauch deklariert hatte, will er nun doch die Konzessionsabgaben nachzahlen. Wärme, nicht zu verwechseln mit der Gasheizung. BILD: Maren Beßler / pixelio.de Nicht ab 2010, wie es zunächst geheißen hatte; auch nicht ab 2006, wie der Konzern noch Anfang der Woche anheim gestellt hat – nein, ab dem Jahr 1999 sollen nunmehr die Konzessionsabgaben rückwirkend geleistet werden, die die EWE bislang...

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  • Fundbüro Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Ja, das ist bitter. Funkelnigelnagelneu ist der Windpark Riffgat vor der ostfriesischen Küste – nur leider funktioniert die Stromversorgung noch nicht (der Lokalteil berichtete). Henning von extra3 fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach Diesel, denn dieser wird momentan für die Betriebnahme des Windparks benötigt. Ironie des Schickals oder auch, wie Henning sagt, ein “Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben”. Doch keiner von den Ansässigen will helfen – und der...

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  • Presseschau Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Der Rockerclub “Red Devils” verklagt den Landkreis Oldenburg. Nach der Aufgabe des Geländes hinter der Kulturetage Ende 2012 hatte der Club ein Gebäude am Sprungweg kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Hatten gemietet, schreibt die NWZ. Der Landkreis Oldenburg vertritt die Auffassung, dass es für die geplante Nutzung als Vereinsheim keine Baugenehmigung gebe. Die Rocker reichten dagegen Widerspruch ein, der aber abgelehnt wurde, also rief ihr Anwalt das Verwaltungsgericht...

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  • Bundestagswahl Politik “Es geht um die oberen Zehntausend”

    “Es geht um die oberen Zehntausend”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Martin A. Michels (Die Linke) über Steuerpläne, die Ökobranche und Helmut Kohl. Die Sahra, der Oskar und der Martin. FOTO: mno Herr Michels, die erste Frage, die ich Linken-Politikern stelle, ist eigentlich immer die gleiche: Reallöhne sinken, prekäre Beschäftigungsmodelle sind auf dem Vormarsch, vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut. Warum steht die Linke nicht...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Zum kommenden Auswärtsspiel, das schon am Sonnabend um 14:00 Uhr stattfindet, hat der VfB diesmal eine nur kurze Anreise, was schon einmal als positiv zu bewerten ist. Ob es hilft, mit zumindest einem Punkt im Gepäck zurückzukommen, wird man sehen. Der Platz 11 des Weserstadions ist ein durchaus heißes Pflaster für die Gastmannschaften. Dass er aber keine uneinnehmbare Festung ist, hat der VfB in der Saison 2012/13 selbst bewiesen. Am 16. Spieltag konnte er in Bremen bekanntlich mit 3:2 (3:1)...

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  • Presseschau Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen,...

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  • Kurz geguckt Stadtleben Wo ist das? (12)

    Wo ist das? (12)

    Wo hat diese einsame Taube ihren Ausguck? FOTO: cw Eine Runde Mitleid bitte für Manfred. Aber zumindest hat ihn sein „Taubenproblem“ in die Lage versetzt, dieses Fotorätsel korrekt aufzulösen: Die Taubenausgucklaterne befindet sich tatsächlich vor dem südlichen Eingang zur ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. In der Rubrik „Kurz geguckt“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von bekannten und unbekannten Orten in und um Oldenburg. „Wo ist das?“ –...

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  • Presseschau Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Die Stadt macht ein Plus von 7,5 Millionen Euro, meldet die NWZ. Geplant sei ein Überschuss von 6 Millionen Euro für das Jahr 2013, doch bis zum Jahresende könnten es 7,5 Millionen werden. Die Ergebnisverbesserung resultiert hauptsächlich daraus, dass das Land der Stadt mehr Kosten im Sozialbereich erstatte. Allerdings würden sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so gut wie erwartet entwickeln. Sie dürften Ende des Jahres fünf Millionen unter der Prognose von 80 Millionen Euro liegen, allerdings...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Die Windkraftbranche leidet und setzt einen Notruf ab, meldet die NWZ. 400 Firmen der Offshore-Branche sowie die fünf norddeutschen Bundesländer sähen die Zukunft der Windkraft auf See bedroht, im “Cuxhavener Appell” forderten sie ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Es fehle an verlässlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze seien in Gefahr, so der Vorsitzende des Oldenburger Energieclusters (Olec) Roland Hentschel. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl,...

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