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| 11. April 2011 06:00 | 4 Kommentare
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Mal wieder droht der Verein Werkstattfilm mit der Schließung seines bedeutenden Film- und Fotoarchivs zur Stadt- und Regionalgeschichte. Forderte er vor vier Jahren noch jährlich 25.000 statt damals 3.500 Euro, will er jetzt 125.000 Euro statt wie bisher 15.000 Euro von der Stadt. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Vereins Werkstattfilm, Farshid Ali Zahedi.

Mann mit Hut: Farshid Ali Zahedi, Werkstattfilm. FOTO: Felix Zimmermann

Mann mit Hut: Farshid Ali Zahedi, Werkstattfilm. FOTO: Felix Zimmermann

Herr Zahedi, Ihr Verein Werkstattfilm verfügt über ein riesiges Archiv mit Fotos und Filmen aus Oldenburg. Regionalgeschichtliche Preziosen auf Zelluloid, eine Art Filmgedächtnis. Seit Monaten – und verstärkt in den letzten Wochen – schlagen Sie Alarm: Wenn Werkstattfilm nicht mehr Geld von der Stadt bekomme, müsse das Archiv geschlossen werden. Warum diese Drohung?

Farshid Ali Zahedi, Vorsitzender Werkstattfilm: Uns fehlt Geld. Zu unserem Bestand zählen circa 1.200 Filmrollen mit etwa 180.000 Metern Film, 1.000 Videos, 60.000 Minuten Film auf MiniDV-Bändern und circa 110.000 Fotos. Unser Filmbestand ist viel größer als der von Stadtarchiv und Stadtmuseum. Im Masterplan Kultur der Stadt Oldenburg steht, der Stellenwert der regionalen Film- und Mediengeschichte solle gestärkt werden. Unser Verein wird dort erwähnt, weil wir Erfahrungen mit der Digitalisierung alter Filme haben. Wenn sich die Stadt mit der regionalen Film- und Kinogeschichte ernsthaft auseinandersetzen will, dann muss sie investieren. Seit Anfang 2000 haben wir immer wieder darüber diskutiert. Das Finale war im vergangenen Jahr: Alle Parteien, von CDU bis Linke, waren bei uns, wir haben gezeigt, wo es brennt und was notwendig ist. Wir haben auch intensive Gespräche mit der Stadtverwaltung gehabt, dann war der gesamte Kulturausschuss hier und wir haben klipp und klar gesagt: Wenn sich die Politik nicht bewegt, dann können wir nicht weitermachen. Jetzt, nachdem wir mit der Schließung gedroht haben, sind alle betroffen. Dabei reden wir über unsere Lage schon seit Jahren. Deshalb haben wir gesagt: Bis Ende dieses Jahres können die Politiker und die Verwaltung nachdenken: Wollen sie, dass das Archiv erhalten bleibt oder nicht.

Sie werden von der Stadt mit 15.000 Euro unterstützt.

Ja, 15.000, davon zahlen wir ungefähr 7.500 Euro Miete für unser Büro in der Katharinenstraße und im PFL, wenn wir dort Veranstaltungen machen. Es bleiben uns ungefähr 7.500 bis 8.000 Euro.

Wie viel Geld bräuchten sie?

Wir haben die notwendigen Veränderungen bei Personal und Technik berechnet. Insgesamt brauchen wir 125.000 Euro, wenn wir systematisch arbeiten wollen.

Wenn es alles so wäre, wie Sie es sich wünschen, bräuchten Sie 125.000 Euro?

Ja, dann wäre alles relativ gut. Relativ.

Aber 125.000 Euro, das ist doch utopisch, oder?

Ein Witz ist das! Also, Entschuldigung: Die Frage ist: Wo setzen wir Prioritäten in der Kulturarbeit? Wir müssen gucken, wo was brennt. Wenn eine Schule keine Stühle oder keine schwarze Tafel hat, braucht diese Schule eine Disco oder braucht sie Stühle? Das müssen wir überlegen. Deshalb sind diese 125.000 ein Witz. Wir werden nicht betteln. Wenn nicht, dann nicht.

Von wem wollen sie die bekommen?

Vom Land, von der Stadt Oldenburg? Wer uns Geld gibt, ist uns egal. Ehrlich. Darüber muss die Stadt, müssen andere Leute gemeinsam darüber nachdenken. Das Problem ist ja seit Jahren bekannt. Aber wir sind nicht das Problem, das Problem ist das Konzept: Wenn man im Masterplan über die Notwendigkeit des Erhalt audiovisueller Medien schreibt, dann muss man auch bezahlen. Wenn man ein Bier in der Kneipe bestellt, muss  man es auch bezahlen.

Bekommen Sie über die 15.000 Euro hinaus keine Förderung?

Wir bekommen Landesmittel für die Erwachsenenbildung, und dann stellen wir Anträge für Drittmittel, da bekommen wir Zuschüsse.

Gibt die Oldenburgische Landschaft Geld?

Wir haben immer wieder Anträge geschrieben, haben aber noch nie Förderung bekommen. Es gibt da alles mögliche, eine Arbeitsgruppe Archäologie, Arbeitsgruppe Plattdeutsch, Arbeitsgruppe das und jenes, warum gibt es keinen Bereich Film und Medien?

Werkstattfilm sammelt Geld. FOTO: Felix Zimmermann

Werkstattfilm sammelt Geld. FOTO: Felix Zimmermann

Wie sieht es mit den großen Sponsoren aus, den Banken, Versicherungen, der EWE?

Wir kriegen Geld von diesen Unternehmen, aber die sind alle an Projekte gebunden. Zum Beispiel zwei- bis dreitausend Euro von der OLB, der LzO, der EWE oder einem anderen Unternehmen, die aber gebunden an ein konkretes Projekt sind. Diese Drittmittel sind sehr wichtig, aber wir benötigen eine gesunde Basis. Wenn das Film- und Fotoarchiv erhalten bleiben soll, dann muss es eine gesunde Finanzierung haben. So wie es ist, kann es nicht weitergehen.

Fernsehsender wie der NDR bekommen bei Ihnen Filmmaterial, Sie haben mit der NWZ kooperiert und in deren Internetangebot Filme gezeigt – bezahlen die eigentlich dafür?

Wir kooperieren gut mit der NWZ, mit allen Medien. Das sind unsere Kollegen.

Sie stellen denen auch Material zur Verfügung.

Ja.

Zahlen die etwas oder ist das nur kollegiale Hilfe?

Das ist unterschiedlich. Wir machen das von Fall zu Fall. Ein Bereich unserer Aufgabe ist die Versorgung der regionalen Medien.

Aber die könnten doch dafür zahlen.

Ja, aber wir entscheiden. Wir haben einen Tarif, der ist unser Maßstab. Aber wir sind keine Beamte und machen nicht immer das heilige Buch auf: Was kostet ein Foto, wie viel Auflage hat eine Zeitung. Wir gucken, man kann mit uns darüber reden.

Werkstattfilm verkauft Oldenburg-Filme auf DVDs. Ist das keine Geldquelle?

Wir sind wahrscheinlich die Einrichtung, die die meisten Filme auf DVD verkauft. Aber Gewinn? Allein eine Photodatenbank kostet 12.000 Euro, 900 Euro muss man jährlich für Updates bezahlen, dann benötigt man Schulungen, ein Wochenende, pro Person 1.200 Euro. Das ist für uns nicht zu leisten.

Also mit dem Verkauf kommt nicht genug Geld rein?

Ein Stadtmuseum kann auch nicht von den Eintrittskarten leben. Eine Einrichtung wie unsere ist keine Gewinneinrichtung, das soll sie auch gar nicht sein. Unser Auftrag ist Bildungsarbeit, Geld verdient man damit nicht, so arbeiten wir. Stadtmuseum, Horst-Janssen-Museum, das Landesmuseum – die können auch nicht von den Besuchern leben. Es  ist eine kommunale und Landesaufgabe, das dieses Kulturerbe erhalten bleibt.

Die Stadt hat vorgeschlagen, Ihre Sammlung ins Stadtarchiv zu überführen, um sie dort günstig und sicher zu lagern. Das würde Ihren Verein entlasten.

Erstmal: Jeder kann einen Vorschlag machen. Aber dieser Vorschlag ist eine Beleidigung. Und wenn man so einen Vorschlag macht, sollte man als erstes mit uns darüber reden. Der zweite wesentliche Punkt: Die Sammlung ist nicht Eigentum der Stadt Oldenburg, sondern des Werkstattfilm e.V. Das heißt: Der Verein entscheidet, was damit passiert. Drittens: Das Stadtarchiv ist überfordert mit den Sachen, die sie selbst haben. Wären wir einverstanden gewesen, hätten wir unsere Sachen dort abgeben und die wären irgendwo im Keller gelandet und Tschüß, auf Wiedersehen.

Sie hätten doch Zugang zum Archiv gehabt.

Entscheidend ist: Wenn wir das Kind adoptieren lassen, müssen wir gucken, ob es in die richtigen Hände kommt oder nicht. Nach unserer Meinung ist das Stadtarchiv nicht geeignet. Dessen Mitarbeiter haben keine Ahnung, wie man mit dem Filmmaterial, zum Beispiel mit Zelluloid, umgeht. Das bringt es also nicht. Das wäre Selbstmord für die Sammlung. Es gibt keine Einrichtung, das sage ich mit Stolz, im Nordwesten, die von Zelluloid bis HD mit Filmmaterial so umgehen kann, wie wir das können. Wir sind in der Lage, altes Zelluloid zu bearbeiten, unsere neuen Produktionen sind mit HD gedreht. Wir haben in diese Ausrüstung 25.000 Euro investiert, für das Geld hätten wir auch ein Auto oder Haus kaufen können. Da denke ich: Stadtarchiv? Die machen gute Arbeit – aber ein Tischler kann auch kein Brot backen, das ist nicht seine Aufgabe.

Die Stadt äußert sich besorgt über die Zukunft Ihres Archivs. Ist das berechtigt?

Ich habe das noch nie gehört.

Ich habe die Stadt gefragt, was sie zu ihrer Drohung sagt, dass das Werkstattfilm-Archiv geschlossen wird. Die Stadt sagt dazu: „Die Verwaltung ist in Sorge, dass den Bürgerinnen und Bürgern das Oldenburger Mediengedächtnis verloren geht. Dessen Bewahrung für die Oldenbürger ist aber unverändert Verwendungszweck der öffentlichen Förderung.“

Es ist so: Verlierer wären die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Richtig ist auch: Die Stadtverwaltung muss handeln. Die Drohungen sind seit Jahren bekannt. Und wir können nicht immer das Thema von einer auf die andere Sitzung verschieben. Wenn die Stadt Sorgen hat, muss sie konkrete Maßnahmen ergreifen.

Aber wenn die Stadt ihnen nicht mehr Geld gibt. Was passiert dann?

Dann schließen wir das Archiv zum Ende des Jahres, dann wird es der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sein. Und wir überlegen, was wir dann damit machen. Im Dezember haben wir ein Treffen, auf dem wir darüber diskutieren. Da wird dann eine Entscheidung getroffen. Die Verwaltung und der Kulturausschuss wissen, worum es geht. Die waren ja alle hier. Wir geben ihnen jetzt bis Ende des Jahres Zeit. Bis dahin können sie entscheiden, ob es weiter geht oder nicht. Das ist eine Chance. Wir können auch gemeinsam überlegen.

Führen Sie denn aktuell Gespräche mit der Stadt, mit dem Kulturamt?

Nein. Bislang war Hans-Richard Schwartz von der FDP der einzige, der Kontakt mit uns aufgenommen hat. Er war hier, und hat mit uns darüber gesprochen.

War er der einzige Politiker?

Bis jetzt ja.

Wenn Sie im Dezember entscheiden, dass es nicht weitergeht mit dem Archiv. Was machen Sie dann mit den Filmen und Fotos? Dann schließen sie ab, dann ist es vorbei?

Ja.

Und dann liegt das dort in dem Bunker in Donnerschwee auf dem alten Kasernengelände, wo Ihre Sachen lagern, und keiner macht was damit?

Nein, nein. Wir haben Verantwortung und werden Maßnahmen treffen.

Aber was?

Wir sind offen für alle Visionen. Es kann eine Stiftung werden, Sie selbst können das Archiv auch verwalten.

Man könnte es ihnen auch abkaufen?

Wenn wir verkaufen, dann mit der Bedingung, dass die Sammlung erhalten bleibt und weiter Dinge dazu kommen. Das soll nicht wie auf dem Bazar sein. Es ist aber noch zu früh, darüber nachzudenken. Ich denke nicht darüber nach. Bisher waren es zwei, drei Interessierte, die sich gemeldet haben, aber mit denen haben wir nicht geredet. Das hat mich schockiert, dass die Leute jetzt wissen, uns geht es schlecht, dann kommen sie wie die Häuserspekulanten. Wenn die Stadt sich Sorgen macht und sagt, der Verlierer wäre der Bürger, warum handelt sie nicht?

Weil sie kein Geld hat? Weil sie sparen muss?

Dann machen wir unsere Einrichtung komplett dicht und die Stadt spart 15.000 Euro. Aber wenn eine Stadt in den letzten Jahren über 250.000 Euro, Sie hören richtig, über 250.000 Euro, nur für eine Postkartenaktion ausgibt, um das Image der Stadt zu verbessern, damit mehr Touristen kommen: Geld ist da. Dafür gibt es mehrere solcher Beispiele. Was wir fordern, ist ein Witz.

Die jüngste Kampagne: Mit einer Zeitung und Postkarten gegen die Schließung. FOTO: Felix Zimmermann

Die jüngste Kampagne: Mit einer Zeitung und Postkarten gegen die Schließung. FOTO: Felix Zimmermann

Wie haben Sie denn, wenn Sie so wenig Geld haben, die jüngste Kampagne finanziert? Sie haben eine eigene Zeitung drucken lassen und Postkarten, um auf die Lage hinzuweisen. Das hat doch sicher viel Geld gekostet. Wie haben Sie das finanziert?

Aus der Sowjetunion und der DDR. Schreiben Sie das! Nein, aus Spenden natürlich. Diese Kampagne wurde durch eigenes Geld finanziert. Wir hatten Aufträge und haben das Geld dafür genommen. Das war harmlos, das war nicht teuer. Wenn wir jeden Monat so eine Zeitung herausgeben würden, das wäre Wahnsinn. Hier haben wir es uns einmal erlaubt, einen guten, Rotwein zu trinken. Sonst kaufen wir bei Aldi.

Seit Herbst lagert das Archiv in dem Bunker Donnerschwee. Den haben Sie von der staatlichen Eigentümerin BIMA gemietet Ist das nur temporär?

Nein. Wenn man den Bunker abreißt, wird das teuer. Ich glaube, es wäre vernünftig, ihn zu erhalten. Der ist auch sicherer als das Stadtarchiv. Wenn es eine Atombombe gibt oder irgendetwas passiert, dann ist es dort geschützt. Die Räume sind klimatisiert, das ist perfekt für unser Material.

Was zahlen Sie dort?

Ein paar hundert Euro.

Also nicht viel?

Für jemanden, der nichts hat, ist das viel. Wir brauchen jeden Pfennig.

Wieviel zahlen sie monatlich?

500 Euro.

Warum sind Sie dort hin gezogen?

Wir mussten diese Entscheidung treffen, um das Material zu sichern. Hier (in der Katharinenstraße) konnte es nicht bleiben. Der Umzug hat bisher circa 10.000 Euro gekostet, ist aber noch nicht fertig.

Nun waren Sie erst vor einigen Tagen in der Nordwest-Zeitung mit einem Kinosaal auf dem Kasernengelände in Donnerschwee zu sehen, den Sie reaktivieren wollen. Klingt nach einer schönen Idee, aber auch nach einer großen Illusion. Die jüngere Kino-Geschichte dieser Stadt ist ja eher traurig: Das Wallkino verrottet, das Muwi ist ein Teppichgeschäft, im Ziegelhof wird geturnt. Ist Ihr Vorhaben aussichtsreich?

Absolut! Wir müssen Visionen haben. Unsere Aufgabe ist es, ständig Ideen zu haben. Zwei oder drei werden dann umgesetzt. Auf dem Kasernengelände sollen Wohnungen entstehen. Fakt ist: Donnerschwee hat keine Kultureinrichtungen. Wir wissen, dass auch die übrig gebliebenen Kinos Probleme haben. Wir sind nicht verrückt und wollen da nur ein Kino draus machen. Unsere Idee ist ein Mischkonzept. Theater, Tanz, Kino, etwas für Bürgerinnen und Bürger als Nutzer, ein Ort für Stadtteilkultur, aber nicht nur, sondern für die ganze Stadt. Ich könnte mir dort die Filmfesteröffnung vorstellen, zum Beispiel.

Einerseits sehen sie das Ende, andererseits sind sie noch so der Zukunft zugewandt, dass sie an solche Projekte denken.

Hallo? Werkstattfilm besteht aus fünf Säulen: dem Film- und Medienarchiv, Seminare und Workshops, Veranstaltungen, Service und Produktion. Wenn wir das Archiv dicht machen, ist ein Schwerpunkt tot, aber wir werden weiterleben, da bin ich ziemlich sicher.

Farshid Ali Zahedi wurde 1959 in Teheran, Iran, geboren. 1984 kam er als Flüchtling nach Deutschland. Seit Anfang der 1990er Jahre sammelte er auf Flohmärkten, in privaten Archiven und bei Haushaltsauflösungen Filme und Fotos, die die Stadtgeschichte dokumentieren. Der Verein Werkstattfilm wurde 1993 gegründet, Zahedi ist dessen Vorsitzender. Der Verein verfügt über Filmpreziosen und ganze Nachlässe, zum Beispiel des jüdischen Fotografen Gustav Thal oder der Fotografin Ilse Rosemeyer.

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Machte seine ersten journalistischen Erfahrungen bei der Nordwest-Zeitung, aber das ist lange her. Lebt seit 2005 wieder in Oldenburg. Für die taz berichtete er über Oldenburg und den Nordwesten, schreibt ansonsten für überregionale Magazine und ist an der Oldenburger Uni Lehrbeauftragter für „Journalistisches Schreiben“. Ist momentan bei der sonntaz, der Wochenendbeilage der taz.
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4 Kommentare

  • avatar Renate Burmester

    @stefan: Wer die Höhe der Finanzierung des Stadtmuseums auch nur ungefähr erahnt und dagegen die Zahlen von Zahedi setzt, dem ist klar, dass Prioritäten schon gesetzt wurden. Aber- um es drastisch zu formulieren und auch weh zu tun – man finanziert(e) hier den Schlaf einer Behörde, die trotz hervorragender Bedingungen nicht in der Lage war, ein Medienarchiv aufzubauen und zu betreuen. Noch mehr Geld in dieses Museum hineinzupumpen, das wäre wahrlich merkwürdig. Man muss leider vermuten, dass die Stadt Oldenburg und offensichtlich auch der Rat zwar Krokodilstränen weinen und Werkstattfilm unverantwortlichen Umgang mit ach so wertvollen Kulturgütern vorwerfen, aber irgendwie Gefallen am Untergang dieses Archivs empfinden wird, warum auch immer.

  • Natürlich ist ein Verein toll, der sich mit der Oldenburger Filmgeschichte beschäftigt und viel Material dazu gesammelt hat. Aber warum soll die Stadt den eigentlich finanzieren, wenn sie es nicht einmal schafft, ihr eigenes Stadtmuseum so auszustatten, dass die mal ihr eigenes Bildarchiv aufbereitet bekommen? Dort liegt noch unheimlich viel, was noch nicht mal verzeichnet ist. Hätte das nicht Priorität? Aber so was langweiliges, wie das Stadtmuseum interessiert natürlich keinen… Die Werbekampagne für Werkstattfilm (und deren Finanzierung) ist auf jeden Fall schon etwas merkwürdig.

  • avatar Ralf von Ebstorff

    Gutes Interview, in dem Zahedi vieles zur Sprache bringen kann. Der Interviewer ist allerdings etwas naiv, was Beweggründe für das Verhalten der Stadt betrifft. Und dann: Natürlich wird der Name Tahl falsch geschrieben, zum tausendsten Mal….

  • Ein interessantes Interview. Die Idee auf dem Gelände der Donnerschweer Kaserne mehrere Kultureinrichtungen zu installieren verfolgen wir vom Oldenburger Computer-Museum ebenfalls schon seit einigen Monaten. Erste Gespräche sind geführt und auch eine weitere Einrichtung, das Fluchtmuseum, zeigt Interesse.

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    Am Samstag wurde das Karl-Jaspers-Haus mit einem Vortrag des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Wolfgang Frühwald, eröffnet; das Haus beherbergt die Privatbibliothek des Oldenburger Philosophen. Frühwald befasste sich in seiner Rede aber weniger mit dessen Werk, sondern gab eine „kenntnisreiche, liebevolle Beschreibung des Menschen Karl Jaspers“ ab, berichtet die NWZ. So seien für Jaspers vor allem seine Erkrankung der Bronchien und Anfeindungen während der Nazizeit...

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  • Bundestagswahl Politik “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Christiane Ratjen-Damerau (FDP) über Fachkräftemangel, Zuwanderung und einen Mindestlohn. Christiane Ratjen-Damerau (in einem Innenstadtlokal in der vorvergangenen Woche). FOTO: tm Frau Ratjen-Damerau, warum wurde in dieser Legislaturperiode kein Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung verabschiedet? Ist es nicht lächerlich, wenn Deutschland als eines von nur sehr wenigen...

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  • Fundbüro Presseschau Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Aah, Südoldenburg. Frisch wabert der Gülledunst über die idyllischen Felder, fröhlich kehren die wohlgenährten Einwohner die Auffahrten zu ihren Hobbithäuschen, die eigentlich ein bisschen zu groß für diese Bezeichnung sind. Wer hier lebt, hat wenig Grund, Änderungen herbeizusehnen – und tatsächlich wird dort, im nordwestlichsten Außenposten des Katholizismus, verlässlich schwarz gewählt, immer schon. Weiß jeder in dieser Gegend. Ebenso, dass es nur wenige Kilometer weiter, im...

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  • Feuilleton Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    „Kommissar Tammo Poppinga hat zwei Probleme. Zum einen mit der schönen Toten am Deich, zum anderen mit seiner Oldenburger Kollegin Swantje Bilger.“ – Über die Sommerzeit veröffentlicht der Oldenburger Lokalteil Auszüge aus Achim Tackes Dangast-Nordsee-Krimi „Friesen-Mafia“. „An den Scheißdingern kannste nichts mehr selber machen.“ War Ole ´s Antwort. Tammo zog eines der Fotos aus seiner Jacke und hielt es Ole hin. „Kennst Du die Frau?“ Ole schaute nur kurz auf das Bild. „Nie...

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  • Presseschau Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Das Tiefkühlunternehmen Nordfrost will gegen das Land Niedersachsen klagen, berichtet der NDR. Grund seien die hohen Kosten für ein Firmengrundstück am Jade-Weser-Port und die nach Ansicht der Firma viel zu geringen Umschlagszahlen am Port. Einen Teil ihrer Container muss Nordfrost über Bremerhaven abwickeln. “Wir fühlen uns verschaukelt”, wird Horst Bartels, Geschäftsführer von Nordfrost, beim NDR zitiert. Er bedauere, jemals in Wilhelmshaven investiert zu haben und sehe auch...

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  • Presseschau Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Das Freifeld-Festival verzichtet nach einer Unterlassungserklärung des Radiosenders FFN auf die Verwendung seines Logos, schreibt unter anderem die NWZ. Der Streitwert der Sache wurde auf 50.000 Euro festgelegt. “Wir hatten keine Wahl, weil wir das Festival nicht gefährden wollen. (…) Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um es in einem Rechtsstreit darauf ankommen zu lassen”, wird Mitorganisator Amon Thein von der NWZ zitiert. Mittlerweile hat sich ein regelrechter “Shitstorm”...

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  • Bundestagswahl Politik “Gift im System”

    “Gift im System”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Stephan Albani (CDU) über die Gesundheit, Haussanierungen und die Eignung von Schiebedächern als Türen. Ganz Ohr: Stephan Albani im Hörgarten am Haus des Hörens. FOTO: mno Herr Albani, Sie erben die Direktkandidatur der CDU in diesem Wahlkreis von einem Parteikollegen, der in der Region recht prominent und populär ist, nämlich Thomas Kossendey. Macht das Ihre...

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  • Bundestagswahl Politik Ja – Nein – Weiß nicht

    Ja – Nein – Weiß nicht

    Noch unentschlossen, bei welcher Partei Sie am 22. September Ihr Kreuzchen machen werden? Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung hilft bei der Wahlentscheidung – und sollte er nicht helfen, so macht er immerhin Spaß. Und wer dem Ganzen auch keinen Spaß abgewinnen kann, den versorgt er zumindest mit einem Gesprächsthema für den folgenden Tag. Seit dem Wochenende ist das Tool online, zum vierten Mal zu einer Bundestagswahl – sollten Sie ihn in den Tagen zuvor schon irgendwo...

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  • Presseschau Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Offenbar ist nun die Munition geräumt worden, die den Netzanschluss des neuen Windparks Riffgat mit dem Festland bisher verhindert hatte (auch im Lokalteil mehrmals Thema), heißt es in der NWZ. Unter den Altlasten aus den beiden Weltkriegen seien Infanteriepatronen, Artilleriemunition, Sturmgewehre und Grundminen gewesen. Bevor nun aber die Arbeit zur Schließung der Lücke beginnen kann, muss die amtliche Kampfmittelfreigabe erfolgen. “Gut unterrichtete Kreise” rechnen damit, dass...

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  • Feuilleton Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Martin Bengtsson? Ist das nicht dieses schwedische Fußballtalent? Ja, aber das war einmal. Nun macht Bengtsson Musik, romantisch-verträumt, rockig, punkig. Wie er will. Seit 2008 lebt der Ex-Fußballer in Berlin, ließ seine sportliche Karriere hinter sich und ergeht sich seither in musikalischen Spaziergängen, wie zum Beispiel in seinem Video “The Bohemian”: Über die Neuausrichtung seines Lebens hat er bereits ein Buch verfasst, das, wie er selbst, unter anderem auf 11freunde.de...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Mist

    Oldenburg-Cartoon: Mist

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Nachdem die Fleischbranche wegen schlechter Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen stark in die Kritik geraten war (der Lokalteil berichtete), sind die entsprechenden Arbeitgeber der Ernährungsindustrie offensichtlich zu Gesprächen mit der Gewerkschaft NGG über einen tariflichen Mindestlohn bereit, schreibt der Weser-Kurier. Matthias Brümmer, Oldenburger NGG-Gewerkschaftssekretär, hofft, dass die Fleischindustrie nicht nur aufgrund der anstehenden Bundestagswahl Gesprächsbereitschaft zeige,...

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  • Bundestagswahl Politik “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Dennis Rohde (SPD) über Bahnträume, Gerechtigkeit und Juristen im Bundestag. Das Lächeln sitzt immer noch. FOTO: tm Herr Rohde, wie stellen Sie sich Ihr Leben im Jahr 2053 vor? Wie alt bin ich denn da … 67 Jahre. Ihr Renteneintritt. Ich stelle mir vor, dass ich dann im Ammerland oder in Oldenburg lebe, denn wer einmal die Schönheit dieses Wahlkreises entdeckt,...

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  • Presseschau Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Oldenburg und Hannover seien auf fast gleichen Wegen, schreibt die NWZ. Beim Stadtgespräch “Wohnungsbau in Oldenburg. Heute und in Zukunft” ging es um Stadtplanungen in Oldenburg, Hannover und Mannheim. Bei den Zukunftskonzepten bis 2025 gäbe es viele Parallelen zwischen Oldenburg und Hannover: “Beide wollen das Wohnungsangebot stärken, besonders im günstigen Mietpreissegment; beide wollen ihre Stadt erfahrbarer und lebenswerter machen.” Deswegen würden in ihren Planwerken...

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  • In eigener Sache Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Das Team des Onlinemagazins Oldenburger Lokalteil sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n fitte/n, motivierte/n und engagierte/n Anzeigenberater/in auf Provisionsbasis. Du gehst gerne auf Menschen zu und verfügst über Verkaufstalent, ein gewinnendes Wesen und ein gepflegtes Äußeres? Du identifizierst dich in hohem Maße mit dem Oldenburger Lokalteil und kannst es nicht abwarten, Anzeigenkunden dessen Vorzüge auseinanderzusetzen? Du arbeitest auch gerne aus dem Home Office heraus? Dann bist...

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  • Stadtleben Die Herren der Heizthermen

    Die Herren der Heizthermen

    Die EWE rudert zurück: Auf die Gaslieferung an 25.000 Privathaushalte, die der Konzern als Eigenverbrauch deklariert hatte, will er nun doch die Konzessionsabgaben nachzahlen. Wärme, nicht zu verwechseln mit der Gasheizung. BILD: Maren Beßler / pixelio.de Nicht ab 2010, wie es zunächst geheißen hatte; auch nicht ab 2006, wie der Konzern noch Anfang der Woche anheim gestellt hat – nein, ab dem Jahr 1999 sollen nunmehr die Konzessionsabgaben rückwirkend geleistet werden, die die EWE bislang...

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  • Fundbüro Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Ja, das ist bitter. Funkelnigelnagelneu ist der Windpark Riffgat vor der ostfriesischen Küste – nur leider funktioniert die Stromversorgung noch nicht (der Lokalteil berichtete). Henning von extra3 fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach Diesel, denn dieser wird momentan für die Betriebnahme des Windparks benötigt. Ironie des Schickals oder auch, wie Henning sagt, ein “Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben”. Doch keiner von den Ansässigen will helfen – und der...

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  • Presseschau Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Der Rockerclub “Red Devils” verklagt den Landkreis Oldenburg. Nach der Aufgabe des Geländes hinter der Kulturetage Ende 2012 hatte der Club ein Gebäude am Sprungweg kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Hatten gemietet, schreibt die NWZ. Der Landkreis Oldenburg vertritt die Auffassung, dass es für die geplante Nutzung als Vereinsheim keine Baugenehmigung gebe. Die Rocker reichten dagegen Widerspruch ein, der aber abgelehnt wurde, also rief ihr Anwalt das Verwaltungsgericht...

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  • Bundestagswahl Politik “Es geht um die oberen Zehntausend”

    “Es geht um die oberen Zehntausend”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Martin A. Michels (Die Linke) über Steuerpläne, die Ökobranche und Helmut Kohl. Die Sahra, der Oskar und der Martin. FOTO: mno Herr Michels, die erste Frage, die ich Linken-Politikern stelle, ist eigentlich immer die gleiche: Reallöhne sinken, prekäre Beschäftigungsmodelle sind auf dem Vormarsch, vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut. Warum steht die Linke nicht...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Zum kommenden Auswärtsspiel, das schon am Sonnabend um 14:00 Uhr stattfindet, hat der VfB diesmal eine nur kurze Anreise, was schon einmal als positiv zu bewerten ist. Ob es hilft, mit zumindest einem Punkt im Gepäck zurückzukommen, wird man sehen. Der Platz 11 des Weserstadions ist ein durchaus heißes Pflaster für die Gastmannschaften. Dass er aber keine uneinnehmbare Festung ist, hat der VfB in der Saison 2012/13 selbst bewiesen. Am 16. Spieltag konnte er in Bremen bekanntlich mit 3:2 (3:1)...

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  • Presseschau Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen,...

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  • Kurz geguckt Stadtleben Wo ist das? (12)

    Wo ist das? (12)

    Wo hat diese einsame Taube ihren Ausguck? FOTO: cw Eine Runde Mitleid bitte für Manfred. Aber zumindest hat ihn sein „Taubenproblem“ in die Lage versetzt, dieses Fotorätsel korrekt aufzulösen: Die Taubenausgucklaterne befindet sich tatsächlich vor dem südlichen Eingang zur ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. In der Rubrik „Kurz geguckt“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von bekannten und unbekannten Orten in und um Oldenburg. „Wo ist das?“ –...

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  • Presseschau Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Die Stadt macht ein Plus von 7,5 Millionen Euro, meldet die NWZ. Geplant sei ein Überschuss von 6 Millionen Euro für das Jahr 2013, doch bis zum Jahresende könnten es 7,5 Millionen werden. Die Ergebnisverbesserung resultiert hauptsächlich daraus, dass das Land der Stadt mehr Kosten im Sozialbereich erstatte. Allerdings würden sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so gut wie erwartet entwickeln. Sie dürften Ende des Jahres fünf Millionen unter der Prognose von 80 Millionen Euro liegen, allerdings...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Die Windkraftbranche leidet und setzt einen Notruf ab, meldet die NWZ. 400 Firmen der Offshore-Branche sowie die fünf norddeutschen Bundesländer sähen die Zukunft der Windkraft auf See bedroht, im “Cuxhavener Appell” forderten sie ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Es fehle an verlässlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze seien in Gefahr, so der Vorsitzende des Oldenburger Energieclusters (Olec) Roland Hentschel. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl,...

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