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| 22. März 2011 07:11 | 6 Kommentare
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Das ECE am Schlossplatz sei mit 12.500 qm Verkaufsfläche ein kleines Shoppingcenter, das sagt zumindest die Betreiberfirma gerne. Das mag sein, aber fehlen da nicht ein paar Quadratmeter? Ein Gastbeitrag von Daniel Fuhrhop

 

Viel Platz fürs Shoppingerlebnis. FOTO: Maik Nolte

 

Es wird immer gesagt, das neue ECE-Center in Oldenburg umfasse „nur“ 12.500 Quadratmeter Verkaufsfläche, als sei das nicht schlimm genug, denn schon damit sollen im ersten Jahr 45 Millionen Euro Umsatz von anderen Orten weggesaugt werden. Doch um die Größe der Schlosshöfe wirklich einschätzen zu können, lohnt ein Blick auf die Grundrisse, wie sie etwa in der Sonderbeilage zum Eröffnungstag am 16. März in der NWZ zu finden sind. Sie zeigen den gesamten Centerkomplex, der in allen Bestandteilen über 30.000 Quadratmeter Fläche umfasst, und zwar:

12.500 qm Verkaufsfläche Schlosshöfe
Wir haben nicht nachgemessen aber hoffen mal, dass es stimmt.

12.500 qm Verkaufsfläche Galeria Kaufhof
Kaufhof und Center gehen ineinander über, der Kaufhof übernimmt die Funktion eines Magnetmieters, der dem Center mangels eigener Masse sonst fehlen würde – und für den Besucher stellen sich ECE und Kaufhof als ein gemeinsames großes Einkaufsziel dar.
Galeria Kaufhof gehört laut ECE-Centerzeitung „Schlosshöfe Aktuell“ (Nr. 3) zur Werbegemeinschaft der Schlosshöfe, die Kaufhof-Leiterin Alexandra Knapp wurde in die Geschäftsführung der Center-Werbegemeinschaft gewählt. Dementsprechend hat Galeria Kaufhof seine Öffnungszeiten mit der ECE-Eröffnung den dortigen Läden angepasst – inklusive “Sonderöffnung” in der ersten Woche von 9.30 bis 22 Uhr.
Nach der ECE-Eröffnung entstehen als Teil des Kaufhofs 300 qm zusätzliche Verkaufsfläche, außerdem flankieren einige Friseurläden im Erdgeschoss an der Häusing den neuen Eingang ins Center, gehören also für das Gefühl der Besucher schon zum Besuch der Schlosshöfe.

550 qm Verkaufsfläche verteilt auf vier Läden an der Häusing, vermietet von der Bremer Landesbank, die später eröffnen  Auch diese vier Läden flankieren – wie die gegenüberliegenden Kaufhof-Friseur-Shops – den Häusing-Eingang in das Center. „Die Bank vermietet die Flächen, die ECE kümmert sich lediglich um einheitliche Öffnungszeiten“, sagte ECE-Projektleiter Jan Röttgers laut NZW. Auch diese Geschäfte dürften als Teil des ECE wahrgenommen werden.

ECE-Schlosshöfe, Kaufhof und die Lokale der Bremer Landesbank ergeben zusammen 25.550 qm reine Verkaufsfläche.

Dazu kommen folgende weitere Flächen, die ebenfalls zum Einkaufsbummel dazugehören:

„Knapp 3.000 Quadratmeter für Gastronomie” im ECE-Schlosshöfe laut NWZ v. 16. März 2011, Seite 29
Die Flächen für Cafés und Restaurants in den Schlosshöfen betragen fast ein Fünftel seiner Fläche (zieht man Handels- und Gastronomieflächen zusammen), das ist unüblich hoch im Vergleich zu anderen Centern. Es sieht so aus, als gleiche ECE dadurch einen Teil der Fläche aus, um die das Center 2006 als politisches Zugeständnis kleiner geworden war. Die gesamte vordere Mall im Erdgeschoss am Eingang zur Lambertikirche ist von Cafés und Restaurants belegt, eine so prominente Platzierung ist unüblich, sonst landet der foodcourt meist im Unter- oder Obergeschoss. Die Zahl „knapp 3.000 Quadratmeter” ist neu, die NWZ schrieb am 23. Dezember 2006 noch von 1.000 Quadratmetern, die Projektübersicht auf der ECE-Webseite macht keine Angaben zur Fläche und nennt nur die Verkaufsfläche von 12.500 qm – verschweigt also mal eben 3.ooo qm Fläche für weitere Nutzungen.

500 qm Kulturlounge + 400 qm Dachterrasse ECE-Schlosshöfe
Die Kulturlounge war eines der zentralen „Zugeständnisse“, mit denen Oberbürgermeister Gerd Schwandner für den sogenannten Kompromiss warb, der das heutige Center formte. Immer wieder wird sie als “Highlight” bezeichnet, dabei deutet vieles darauf hin, dass sie als Erweiterungsfläche der Thalia-Buchhandlung dienen wird: Von dort aus ist die Kulturlounge zugänglich, außerdem sollen dort – unter anderem – Lesungen stattfinden.

200 qm Dienstleistungen ECE-Schlosshöfe
Unklar ist, um welche Flächen es sich handelt – ECE zählt auf der Schlosshöfe-Seite auch Friseure dazu. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich faktisch um Bereiche handelt, die der Besucher als Teil seines Shoppingerlebnisses im Center wahrnimmt.

Schließlich finden sich weitere Flächen der direkten Nachbarin LzO, die für die Besucher des Centers nutzbar sind und sich an Kunden richten:

530 qm Kundenhalle + 300 qm SB-Foyer der LzO am Schlossplatz (eröffnet im Mai)
Laut LzO-Webseite ist das Foyer “mit mehreren Eingängen und einem Übergang mit der sogenannten ‘Mall’” in den Schlosshöfen verbunden.

In der Summe werden über 30.000 Quadratmeter von den ECE-Kaufhof-BLB-LzO-Schlosshöfen genutzt und von den Besuchern als ein gesamter Komplex wahrgenommen. Diese Größe macht das Gewicht deutlicher, dass das Center in der Oldenburger Innenstadt haben wird, als die „nur“ 12.500 Quadratmeter umfassende Verkaufsfläche der ECE-Schlosshöfe, von denen so oft die Rede ist.

Der Autor ist Verleger des Stadtwandel Verlags in Berlin und Oldenburg und arbeitet zur Zeit an einem Buch über Shopping-Center und Stadtzentren.

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6 Kommentare

  • avatar Marcus Ubbens

    @Felix: Sorry! Das nächste Mal halte ich mich kürzer….

    Schau doch mal vorbei:

    http://www.facebook.com/pages/Leer-braucht-Leer/115590601848267#!/pages/Leer-braucht-Leer/115590601848267

  • @Marcus Ubbens: Das hat ja Gastbeitragformat!
    @henning: Ja, wir haben da noch ein paar Themen auf Lager.

  • durchaus eindrucksvoll! das mit der häusing war mir gar nicht bekannt bzw. bewusst, aber die volle anrechnung von galeria finde ich einigermaßen abwegig – das ist ja in dem sinne nichts neues, auch wenn sicherlich stimmt, dass (aus dem ece betrachtet) galeria wie ein bestandteil des einkaufszentrums wirkt.

    abschließend möchte ich noch meine eltern grüßen und die hoffnung zum ausdruck bringen, dass der oldenburger lokalteil bald ein neues thema findet. :-)

  • avatar Marcus Ubbens

    Leben Sie auch in einer verarmten Kommune? Ist deren Altstadt auch mit dem Stigma einer historischen,
    kleinteiligen Struktur aus engen Straßen und zahlreichen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern behaftet.
    Dann kennen Sie die Tragik, dass immer wieder Unbelehrbare so etwas als „wertvoll“ einschätzen. Und
    immer dieses Gerede von „Baukultur” und dem „Öffentlichen Raum“. Dabei bringt das doch alles keinen
    Profit! Diese „Werte” behindern doch nur bei der Gestaltung der Städte, bei wahrhaft großen Aufgaben,
    dem Bau schöner, moderner, großer, neuer Bauwerke, dem Bau von glitzernden Einkaufspalästen.
    Und der „Öffentliche Raum”?. Der kostet unsere Städte doch nur Geld.
    Aber vielleicht haben Sie ja entscheidenden Einfluss auf die Politik? Dann ist das jetzt Ihre Chance! „Baukultur“,
    „Öffentlicher Raum“ – wenn das „Werte“ sind, dann verkaufen Sie diese „Werte“ doch gewinnbringend!
    Es zahlt sich aus!

    ANLEITUNG:

    1. Vorbereitende Maßnahmen
    a) Sichern Sie sich die politische Mehrheit mit den üblichen Mitteln.
    b) Wählen Sie für die Wahllisten Ihrer Partei Personen aus, die möglichst wenig Bewusstsein für langfristige
    Entwicklungen, Nachhaltigkeit, Stadtgeschichte, Baukultur und Denkmalpflege etc. haben.
    c) Führen Sie die eine finanzielle Notlage bei der Kommune herbei falls sie nicht ohnehin besteht, so dass
    alle Entscheidungskriterien auf wirtschaftliche Aspekte reduziert werden können.

    d) Vereinbaren Sie Stillschweigen unter den Eingeweihten. Verpflichten Sie Ihre Fraktionskollegen, sich
    nicht mit den Unbelehrbaren zu unterhalten, damit keiner deren unkontrolliertem Einfluss ausgesetzt
    ist.
    e) Verpflichten Sie alle erreichbaren Bediensteten öffentlicher Einrichtungen zum Stillschweigen. Drohen
    Sie mit Maßnahmen bei Zuwiderhandlungen.
    f) Bringen Sie potenzielle Kritiker in Verbindlichkeiten, damit diese sich öffentlich nicht äußern.
    g) Versichern Sie der Öffentlichkeit, dass Sie die historische Altstadt erhalten wollen, denn leider ist das
    noch populär. Führen Sie dazu z. B. eine Gestaltungssatzung ein, die die vorhandenen Immobilienbesitzer
    historischer Häuser bindet.

    2. Suchen Sie den Immobilieninvestor mit Wirtschaftskraft, der keine Grenzen akzeptiert
    Erkennbar ist er daran,
    a) dass er immer ein optimistisches Wirtschaftsgutachten beibringen kann,
    b) dass er gegen ihn ehemals erfolgreich aufgetretene Rechtsanwälte selbst in Lohn und Brot nimmt,
    bevor sie wieder gefährlich werden,
    c) dass er eine eigene Bauabteilung hat, die ausschließlich nach bewährtem Strickmuster die Entwürfe
    zusammensteckt und nicht mit Ideen nervt,
    d) dass er externe renommierte Architekten für die Fassadengestaltung reichlich entlohnt, die sich im
    Gegenzug auch für die Rechtfertigung des Gesamtvorhabens selbst hingeben,
    e) dass er ein überdimensioniertes Einkaufscenter in der Mitte der Stadt etablieren will, das der vorhandenen
    historischen, meist kleinteiligen, wirtschaftlichen und architektonischen Struktur zuwider läuft
    und ihr strategisch überlegen ist.

    3. Unterstützen Sie den Investor mit allen Mitteln
    Verschaffen Sie ihm alle erdenklichen Wettbewerbsvorteile, insbesondere hinsichtlich des Standortes:
    Gestatten Sie dem Investor
    a) dass er als Einziger die Möglichkeit erhält, die nötigen Grundstücke zu kaufen.
    b) dass er die dazwischen liegenden Straßen und Plätze überbauen darf, weil das wg. der erforderlichen
    Mindestgröße des Centers unumgänglich wird.
    c) dass er die Hoheitsrechte (nicht die Pflichten!) der Stadt über die Nutzung eines großen Bereiches um
    die Eingänge seiner geplanten Bebauung herum wahrnehmen kann. Per Städtebaulichem Vertrag ist zu
    regeln, dass Sonderveranstaltungen in der Nähe nur stattfinden dürfen, wenn der Investor in seinen Interessen
    nicht gestört wird.
    d) dass er allein die zuvor eingeführten Gestaltungsrichtlinien nicht einzuhalten braucht.
    e) dass er den unmittelbaren Außenraum möglichst unattraktiv gestalten kann, um die Kunden in das
    Innere seines Gebäudes zu locken.
    f) dass er die verkehrlichen Anbindungen so organisieren kann, dass er über die meisten und nächst
    gelegenen Parkplätze in der Stadt verfügt. Der Weg hinaus sollte durch sein Gebäude führen.

    4. Gestalten Sie die öffentliche Meinung
    Versichern Sie in der Öffentlichkeit ungeachtet aller gegenteiligen Argumente,
    a) dass die Innenstadt eine Belebung erfahren wird, die zu größerer Wirtschaftskraft mit mehr Arbeitsplätzen
    führen wird. Jegliche Diskussion sollte auf das beigebrachte Standard-Wirtschaftsgutachten gelenkt
    werden.
    b) dass der Ausgang der Entscheidung bis zum (Ratsbe-) Schluss noch offen ist.
    c) Lassen Sie den Investor die öffentliche Meinung mitgestalten. Doppelseitige Anzeigen in der Lokalpresse
    sind so zu gestalten, dass „Lieschen Müller” den Unterschied zu den anderen Seiten der Zeitung
    nicht erkennt.
    d) Legen Sie rigoros ernstzunehmende Kritiker in der Schublade mit Aufschrift „Finanzieller Eigennutz“
    ab.
    e) Veranstalten Sie genügend öffentliche Sitzungen mit „Diskussionen“: Sollte Unmut über die Größe des
    Gesamtvorhabens aufkommen: Sie halten sich ausschließlich an das Wirtschaftsgutachten.
    f) Lassen Sie sich nicht auf Ergebnisse von Umfragen oder Unterschriftenaktionen ein! Sollten Unbelehrbare
    eine Umfrage in Auftrag gegeben haben, stellen Sie sicher, dass der Investor aus einer eigenen
    Umfrage ausschließlich die Teilergebnisse veröffentlicht, die seinem Ziel zu Gute kommen.

    5. Irritationen: Vorsicht vor öffentlichen Angeboten und Experten
    a) Achten Sie darauf, dass Sie sauber die Bedenken von Trägern öffentlicher Belange beiseite räumen.
    Sollten Sie sich z. B. einem Unbelehrbaren in der Oberen Denkmalschutzbehörde ausgesetzt sehen,
    nehmen Sie Ihren politischen Einfluss wahr und finden Sie einen höher gestellten Beamten, der die
    Angelegenheit zu der Unteren Denkmalschutzbehörde delegiert, die in ihrem Einflussbereich liegt.
    b) Schieben Sie Verhandlungsangebote der Unbelehrbaren rigoros beiseite und verweisen Sie auf die
    Aufschrift der Schublade.
    c) Sollte sich Widerstand von Fachleuten z. B. in Form eines Offenen Briefes regen, bagatellisieren Sie das
    und diskreditieren Sie sie!

    … ERFOLGREICH ERPROBT
    Hameln bleibt Vorbild
    Ende der 60er Jahre musste Hameln als Objekt eines Forschungsauftrages für die Sanierung historischer
    Altstädte herhalten. In den 70er Jahren traf die Stadt die volle Wucht des Städtebauförderungsgesetzes und
    weitere Fördergelder mussten in die Altstadt gesteckt werden. Die Maßnahmen wurden obendrein wissenschaftlich
    begleitet und das „Modellvorhaben Hameln” wurde fortan an den Hochschulen für Architekten
    und Städteplaner als Vorbild hingestellt. In der „Stadtbildanalyse” von 1983 wurde von Prof. S. für Hameln
    sogar das „Wiederherstellen altstadttypischer Straßenräume im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofes”
    sowie u. a. die Erhaltung der letzten verbliebenen Fachwerkhäuser dieses heruntergekommenen Viertels
    gefordert. Doch letztere wurden trotz Denkmalschutz dem Verfall überlassen. Als das gegenüber errichtete
    und kritisierte (heute sanierungsbedürftige) Kaufhaus zur Disposition stand, hatte man schneller den Plan
    parat, ein in jeder Hinsicht völlig überdimensioniertes ECE-Center dort anzusiedeln, als dass Unbelehrbare
    ein Wiederherstellen der alten Struktur fordern konnten.

    Alle oben beschriebenen Maßnahmen wurden in Hameln erfolgreich getestet, – mit Gestaltungssatzung
    samt Ausnahme, mit ECE als perfekt passendem Immobilieninvestor (für Mitbewerber gab es nicht mal
    mehr eine Absage), mit Entscheidungsträgern, die Punkt für Punkt diese Anleitung befolgten, usw. …
    Sogar gegen Sonderveranstaltungen (z. B. Demonstrationen, Weihnachtsmarkt etc.) auf fast der Hälfte der
    Fläche des davor zentral gelegenen Pferdemarktes kann ECE jetzt – vertraglich zugesichert – Einspruch einlegen.
    Vorbildlicher kann man den Öffentlichen Raum nicht verkaufen!

    Nur das Honorar für die Fassadengestaltung wollte man dann doch
    nicht mehr für ECE übernehmen. Für die hatte man, und das war der
    Clou, den zuvor genannten Professor engagiert. Damit war gleich das
    ganze Vorhaben aus städtebaulicher und architektonischer Sicht
    gerechtfertigt. Der Offene Brief von Architekten und Städteplanern
    konnte genauso rigoros beiseite geschoben werden wie die Einwände
    von hochrangigen Denkmalschützern und Architekturkritikern. Sie
    waren nicht urteilsfähig, „weil sie sicher nicht alle Details des Entwurfs
    kannten“ oder „nicht wussten, was sie unterschrieben hatten“.
    Auch von der enormen Zahl an Eingaben gegen den Bebauungsplan fand keiner Berücksichtigung. In letzter
    Minute lag noch das Angebot von Geschäftsleuten vor, die Finanzierung der Sanierung der Fußgängerzone
    zu übernehmen, wenn das ECE-Center kleiner ausfiele. Aber das Kommando Augen-Zu-Und-Durch wurde
    brav befolgt und das Angebot erst gar nicht mehr geprüft. Der Rat der Stadt Hameln beschloss im Dezember
    2004 den B-Plan und den Städtebaulichen Vertrag für das ECE-Center. Zwar gibt es noch ein paar Klagen,
    aber das kennt man ja. Beschwichtigender Weise wurde jetzt vor den nächsten Wahlen ein Wettbewerb zur
    Gestaltung der Fußgängerzone ausgelobt. Für die Realisierung, das weiß man heute schon, wird öffentliches
    Geld nicht mehr ausreichend vorhanden sein.

    Aber die gewünschten Auswirkungen sind schon sichtbar. Der Leerstand in der Stadt wächst. Die sackenden
    Mietpreise in der Fußgängerzone fangen die Sanierungskosten der denkmalgeschützten Fachwerkfassaden
    nicht mehr auf. Der erste Abrissantrag für ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Nähe des geplanten
    ECE-Eingangs ist bereits gestellt worden: Wirtschaftliche Gründe. Weitere Anträge werden folgen. Letzten
    Endes wird die Forderung nach Chancengleichheit zusammen mit den üblichen Wirtschaftlichkeitsargumenten
    die Gestaltungssatzung und jeden Denkmalschutz aushebeln.

    FAZIT
    Es zeigt sich, dass sich mit dem Argument „Wirtschaftlichkeit“ alle anderen Argumente beiseite schieben
    lassen. „Historisches Erbe” und „Denkmalpflege” bringen keinen Profit und werden so als nachrangig eingestuft.
    Auch das Problem mit dem „Öffentlichen Raum” ist nur eine Frage des Handlings: Wer zu kritisch und gefährlich
    werden könnte, wird noch mit ins Boot genommen. Wer will das in diesen Zeiten jemandem vorwerfen?
    Der Rest Unbelehrbarer wird diskreditiert. Und Demonstrationen finden zukünftig vor den Toren der
    Stadt statt. Die Zeit war noch nie so günstig, die „alte Baukultur“ und den „Öffentlichen Raum”, sowohl den
    geografischen als auch den gesellschaftspolitischen, gewinnbringend loszuwerden.
    Also: Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit solange die allgemeinwirtschaftliche Situation das noch
    zulässt.
    Nur Mut, verkaufen Sie jetzt!
    seinen ungeliebten Werten befreit und kann schöne Kaufhäuser mit Glitzerfassaden bauen: unsere „Baukultur“
    von heute. Und „ECE-Center sind die Märkte unserer Zeit“. (Prof. S.) Aber bitte mit Security und totaler
    privatwirtschaftlicher Kontrolle des ehemaligen Öffentlichen Raumes!

  • Danke für diese eindrucksvolle Berechnung. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass ECE und Stadt da ein falsches Spiel treiben. 30000 qm sind eine Menge umbauter Raum, die Innenstadt wird das merken.

  • avatar Sebastian Beer

    Schön vorgerechnet.

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    “Auch mal bereit sein, dazuzulernen”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Peter Meiwald (Grüne) über die Energiewende, Landwirtschaft und vegetarische Mittagessen. Es grünt so grün, wenn Ammerlands Baumschulen blühen. Äh. FOTO: mno Herr Meiwald, heute ist Donnerstag. Was haben Sie denn zu Mittag gegessen? Heute Mittag gab es eigentlich nur Spiegelei mit Brot. Das Ei vom eigenen Huhn. Also war es ein privater Veggie Day. Ich will jetzt...

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  • Presseschau Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Presseschau 11. September: Oldenburger Humor, unattraktive Wesermarsch und eine medizinische Kooperation

    Die Stadt wird künftig mit der Uniklinik Dalian in China kooperieren: „Die Zusammenarbeit soll sich auf mehrere Bereiche erstrecken: Medizin, Forschung und Lehre, Krankenhaus-Management“, so die NWZ. Zudem solle später möglicherweise auch eine „Ansiedlung von Firmen im Kreyenbrücker ‘weißen Campus’“ folgen. Für OB Schwandner sei die Unterzeichnung der Verträge in Dalian „der Beweis dafür, dass Oldenburger Mediziner auch international gefragt sind“. „Oldenburg ist...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Oldenburg-Cartoon: Ein Schrei

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    Presseschau 10. September: Filmfest, Bahnausbau und eine energiegeladene Schiffsreise

    So langsam läuft sie wieder an, die alljährliche überregionale Berichterstattung zum Filmfest, in dessen hollywoodeskem Glanze sich die ganze Stadt ab Mittwoch wieder sonnen wird. Unter anderem berichtet der NDR darüber: „Das Filmfest ist der Stadt vorerst erhalten geblieben und am Mittwoch startet es, zum 20. Mal in Oldenburg – mit rotem Teppich, allerlei Prominenz und – das ist Tradition – einem deutschen Film.“ Der Eröffnungsfilm wird „Die Erfindung der Liebe“ heißen,...

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  • Presseschau Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Presseschau 9. September: Karl Jaspers, einige Wappen und kein Helm

    Am Samstag wurde das Karl-Jaspers-Haus mit einem Vortrag des ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Wolfgang Frühwald, eröffnet; das Haus beherbergt die Privatbibliothek des Oldenburger Philosophen. Frühwald befasste sich in seiner Rede aber weniger mit dessen Werk, sondern gab eine „kenntnisreiche, liebevolle Beschreibung des Menschen Karl Jaspers“ ab, berichtet die NWZ. So seien für Jaspers vor allem seine Erkrankung der Bronchien und Anfeindungen während der Nazizeit...

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  • Bundestagswahl Politik “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    “Das Betreuungsgeld war ein Fehler”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Christiane Ratjen-Damerau (FDP) über Fachkräftemangel, Zuwanderung und einen Mindestlohn. Christiane Ratjen-Damerau (in einem Innenstadtlokal in der vorvergangenen Woche). FOTO: tm Frau Ratjen-Damerau, warum wurde in dieser Legislaturperiode kein Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung verabschiedet? Ist es nicht lächerlich, wenn Deutschland als eines von nur sehr wenigen...

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  • Fundbüro Presseschau Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Das Fundbüro: So rot, so schwarz

    Aah, Südoldenburg. Frisch wabert der Gülledunst über die idyllischen Felder, fröhlich kehren die wohlgenährten Einwohner die Auffahrten zu ihren Hobbithäuschen, die eigentlich ein bisschen zu groß für diese Bezeichnung sind. Wer hier lebt, hat wenig Grund, Änderungen herbeizusehnen – und tatsächlich wird dort, im nordwestlichsten Außenposten des Katholizismus, verlässlich schwarz gewählt, immer schon. Weiß jeder in dieser Gegend. Ebenso, dass es nur wenige Kilometer weiter, im...

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  • Feuilleton Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    Sommerlektüre: Friesen-Mafia (3)

    „Kommissar Tammo Poppinga hat zwei Probleme. Zum einen mit der schönen Toten am Deich, zum anderen mit seiner Oldenburger Kollegin Swantje Bilger.“ – Über die Sommerzeit veröffentlicht der Oldenburger Lokalteil Auszüge aus Achim Tackes Dangast-Nordsee-Krimi „Friesen-Mafia“. „An den Scheißdingern kannste nichts mehr selber machen.“ War Ole ´s Antwort. Tammo zog eines der Fotos aus seiner Jacke und hielt es Ole hin. „Kennst Du die Frau?“ Ole schaute nur kurz auf das Bild. „Nie...

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  • Presseschau Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Presseschau 6. September: Nordfrost-Klage, gestohlenes Gemälde und eine medizinische Fakultät in Bremen

    Das Tiefkühlunternehmen Nordfrost will gegen das Land Niedersachsen klagen, berichtet der NDR. Grund seien die hohen Kosten für ein Firmengrundstück am Jade-Weser-Port und die nach Ansicht der Firma viel zu geringen Umschlagszahlen am Port. Einen Teil ihrer Container muss Nordfrost über Bremerhaven abwickeln. “Wir fühlen uns verschaukelt”, wird Horst Bartels, Geschäftsführer von Nordfrost, beim NDR zitiert. Er bedauere, jemals in Wilhelmshaven investiert zu haben und sehe auch...

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  • Presseschau Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel

    Das Freifeld-Festival verzichtet nach einer Unterlassungserklärung des Radiosenders FFN auf die Verwendung seines Logos, schreibt unter anderem die NWZ. Der Streitwert der Sache wurde auf 50.000 Euro festgelegt. “Wir hatten keine Wahl, weil wir das Festival nicht gefährden wollen. (…) Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um es in einem Rechtsstreit darauf ankommen zu lassen”, wird Mitorganisator Amon Thein von der NWZ zitiert. Mittlerweile hat sich ein regelrechter “Shitstorm”...

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  • Bundestagswahl Politik “Gift im System”

    “Gift im System”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Stephan Albani (CDU) über die Gesundheit, Haussanierungen und die Eignung von Schiebedächern als Türen. Ganz Ohr: Stephan Albani im Hörgarten am Haus des Hörens. FOTO: mno Herr Albani, Sie erben die Direktkandidatur der CDU in diesem Wahlkreis von einem Parteikollegen, der in der Region recht prominent und populär ist, nämlich Thomas Kossendey. Macht das Ihre...

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  • Bundestagswahl Politik Ja – Nein – Weiß nicht

    Ja – Nein – Weiß nicht

    Noch unentschlossen, bei welcher Partei Sie am 22. September Ihr Kreuzchen machen werden? Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung hilft bei der Wahlentscheidung – und sollte er nicht helfen, so macht er immerhin Spaß. Und wer dem Ganzen auch keinen Spaß abgewinnen kann, den versorgt er zumindest mit einem Gesprächsthema für den folgenden Tag. Seit dem Wochenende ist das Tool online, zum vierten Mal zu einer Bundestagswahl – sollten Sie ihn in den Tagen zuvor schon irgendwo...

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  • Presseschau Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse

    Offenbar ist nun die Munition geräumt worden, die den Netzanschluss des neuen Windparks Riffgat mit dem Festland bisher verhindert hatte (auch im Lokalteil mehrmals Thema), heißt es in der NWZ. Unter den Altlasten aus den beiden Weltkriegen seien Infanteriepatronen, Artilleriemunition, Sturmgewehre und Grundminen gewesen. Bevor nun aber die Arbeit zur Schließung der Lücke beginnen kann, muss die amtliche Kampfmittelfreigabe erfolgen. “Gut unterrichtete Kreise” rechnen damit, dass...

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  • Feuilleton Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Kulturtipp: Martin Bengtsson

    Martin Bengtsson? Ist das nicht dieses schwedische Fußballtalent? Ja, aber das war einmal. Nun macht Bengtsson Musik, romantisch-verträumt, rockig, punkig. Wie er will. Seit 2008 lebt der Ex-Fußballer in Berlin, ließ seine sportliche Karriere hinter sich und ergeht sich seither in musikalischen Spaziergängen, wie zum Beispiel in seinem Video “The Bohemian”: Über die Neuausrichtung seines Lebens hat er bereits ein Buch verfasst, das, wie er selbst, unter anderem auf 11freunde.de...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Mist

    Oldenburg-Cartoon: Mist

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Presseschau 3. September: Schadenersatz für Landwirte, mehr Geld für Kitas und ein vermeintliche Wahlblase

    Nachdem die Fleischbranche wegen schlechter Arbeitsbedingungen vor einigen Wochen stark in die Kritik geraten war (der Lokalteil berichtete), sind die entsprechenden Arbeitgeber der Ernährungsindustrie offensichtlich zu Gesprächen mit der Gewerkschaft NGG über einen tariflichen Mindestlohn bereit, schreibt der Weser-Kurier. Matthias Brümmer, Oldenburger NGG-Gewerkschaftssekretär, hofft, dass die Fleischindustrie nicht nur aufgrund der anstehenden Bundestagswahl Gesprächsbereitschaft zeige,...

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  • Bundestagswahl Politik “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    “Ich kenne auch die sozialen Unwuchten”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Dennis Rohde (SPD) über Bahnträume, Gerechtigkeit und Juristen im Bundestag. Das Lächeln sitzt immer noch. FOTO: tm Herr Rohde, wie stellen Sie sich Ihr Leben im Jahr 2053 vor? Wie alt bin ich denn da … 67 Jahre. Ihr Renteneintritt. Ich stelle mir vor, dass ich dann im Ammerland oder in Oldenburg lebe, denn wer einmal die Schönheit dieses Wahlkreises entdeckt,...

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  • Presseschau Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Presseschau 2. September: fast gleiche Wege, Genossenschaftspläne und Baumängel

    Oldenburg und Hannover seien auf fast gleichen Wegen, schreibt die NWZ. Beim Stadtgespräch “Wohnungsbau in Oldenburg. Heute und in Zukunft” ging es um Stadtplanungen in Oldenburg, Hannover und Mannheim. Bei den Zukunftskonzepten bis 2025 gäbe es viele Parallelen zwischen Oldenburg und Hannover: “Beide wollen das Wohnungsangebot stärken, besonders im günstigen Mietpreissegment; beide wollen ihre Stadt erfahrbarer und lebenswerter machen.” Deswegen würden in ihren Planwerken...

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  • In eigener Sache Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Gesucht: Lokalteil-Anzeigenberater/in

    Das Team des Onlinemagazins Oldenburger Lokalteil sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n fitte/n, motivierte/n und engagierte/n Anzeigenberater/in auf Provisionsbasis. Du gehst gerne auf Menschen zu und verfügst über Verkaufstalent, ein gewinnendes Wesen und ein gepflegtes Äußeres? Du identifizierst dich in hohem Maße mit dem Oldenburger Lokalteil und kannst es nicht abwarten, Anzeigenkunden dessen Vorzüge auseinanderzusetzen? Du arbeitest auch gerne aus dem Home Office heraus? Dann bist...

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  • Stadtleben Die Herren der Heizthermen

    Die Herren der Heizthermen

    Die EWE rudert zurück: Auf die Gaslieferung an 25.000 Privathaushalte, die der Konzern als Eigenverbrauch deklariert hatte, will er nun doch die Konzessionsabgaben nachzahlen. Wärme, nicht zu verwechseln mit der Gasheizung. BILD: Maren Beßler / pixelio.de Nicht ab 2010, wie es zunächst geheißen hatte; auch nicht ab 2006, wie der Konzern noch Anfang der Woche anheim gestellt hat – nein, ab dem Jahr 1999 sollen nunmehr die Konzessionsabgaben rückwirkend geleistet werden, die die EWE bislang...

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  • Fundbüro Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Fundbüro: Ein Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben

    Ja, das ist bitter. Funkelnigelnagelneu ist der Windpark Riffgat vor der ostfriesischen Küste – nur leider funktioniert die Stromversorgung noch nicht (der Lokalteil berichtete). Henning von extra3 fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach Diesel, denn dieser wird momentan für die Betriebnahme des Windparks benötigt. Ironie des Schickals oder auch, wie Henning sagt, ein “Ostfriesenwitz mit 15 Buchstaben”. Doch keiner von den Ansässigen will helfen – und der...

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  • Presseschau Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Presseschau 30. August: klagende Rocker, sanierte Becken und ungeklärte Abwässer

    Der Rockerclub “Red Devils” verklagt den Landkreis Oldenburg. Nach der Aufgabe des Geländes hinter der Kulturetage Ende 2012 hatte der Club ein Gebäude am Sprungweg kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Hatten gemietet, schreibt die NWZ. Der Landkreis Oldenburg vertritt die Auffassung, dass es für die geplante Nutzung als Vereinsheim keine Baugenehmigung gebe. Die Rocker reichten dagegen Widerspruch ein, der aber abgelehnt wurde, also rief ihr Anwalt das Verwaltungsgericht...

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  • Bundestagswahl Politik “Es geht um die oberen Zehntausend”

    “Es geht um die oberen Zehntausend”

    Wer macht das Rennen im Wahlkreis 27? Der Lokalteil bittet die Direktkandidaten der Bundestagsparteien zum Gespräch – heute: Martin A. Michels (Die Linke) über Steuerpläne, die Ökobranche und Helmut Kohl. Die Sahra, der Oskar und der Martin. FOTO: mno Herr Michels, die erste Frage, die ich Linken-Politikern stelle, ist eigentlich immer die gleiche: Reallöhne sinken, prekäre Beschäftigungsmodelle sind auf dem Vormarsch, vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut. Warum steht die Linke nicht...

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  • Dino's Vorspiel Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Warmlaufen mit Dino: SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg

    Zum kommenden Auswärtsspiel, das schon am Sonnabend um 14:00 Uhr stattfindet, hat der VfB diesmal eine nur kurze Anreise, was schon einmal als positiv zu bewerten ist. Ob es hilft, mit zumindest einem Punkt im Gepäck zurückzukommen, wird man sehen. Der Platz 11 des Weserstadions ist ein durchaus heißes Pflaster für die Gastmannschaften. Dass er aber keine uneinnehmbare Festung ist, hat der VfB in der Saison 2012/13 selbst bewiesen. Am 16. Spieltag konnte er in Bremen bekanntlich mit 3:2 (3:1)...

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  • Presseschau Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten

    SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen,...

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  • Kurz geguckt Stadtleben Wo ist das? (12)

    Wo ist das? (12)

    Wo hat diese einsame Taube ihren Ausguck? FOTO: cw Eine Runde Mitleid bitte für Manfred. Aber zumindest hat ihn sein „Taubenproblem“ in die Lage versetzt, dieses Fotorätsel korrekt aufzulösen: Die Taubenausgucklaterne befindet sich tatsächlich vor dem südlichen Eingang zur ehemaligen Donnerschwee-Kaserne. In der Rubrik „Kurz geguckt“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von bekannten und unbekannten Orten in und um Oldenburg. „Wo ist das?“ –...

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  • Presseschau Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Presseschau 28. August: ein Plus, eine bessere Wirkung und Schuldzuweisungen

    Die Stadt macht ein Plus von 7,5 Millionen Euro, meldet die NWZ. Geplant sei ein Überschuss von 6 Millionen Euro für das Jahr 2013, doch bis zum Jahresende könnten es 7,5 Millionen werden. Die Ergebnisverbesserung resultiert hauptsächlich daraus, dass das Land der Stadt mehr Kosten im Sozialbereich erstatte. Allerdings würden sich die Gewerbesteuereinnahmen nicht so gut wie erwartet entwickeln. Sie dürften Ende des Jahres fünf Millionen unter der Prognose von 80 Millionen Euro liegen, allerdings...

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  • Cartoon Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Oldenburg-Cartoon: Der Graf

    Car­toon von Han­nes Mercker aus der Serie “Car­toons über Olden­burg”. An die­ser Stelle gibt es jeden Mitt­woch ein neues Werk im Lokal­teil. Zum Vergrößern bitte anklicken.

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  • Presseschau Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Presseschau 27. August: ein Notruf, ein perfekter Mix und Vorwürfe

    Die Windkraftbranche leidet und setzt einen Notruf ab, meldet die NWZ. 400 Firmen der Offshore-Branche sowie die fünf norddeutschen Bundesländer sähen die Zukunft der Windkraft auf See bedroht, im “Cuxhavener Appell” forderten sie ein schnelles Handeln der Bundesregierung. Es fehle an verlässlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze seien in Gefahr, so der Vorsitzende des Oldenburger Energieclusters (Olec) Roland Hentschel. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl,...

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