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| 18. September 2013 16:06 | 32 Kommentare
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Am Mittwoch Vormittag wurde das bisher besetzte Haus Friedensbruch durch eine Abbruchfirma geräumt. Der Eigentümer, Peter Thomas, hat von der Stadt die Auflage bekommen, das Gebäude bis zum Winter zu sanieren. Fenster wurden entfernt, in einem Raum sogar der Fußboden. Auch seien persönliche Gegenstände eines Bewohners herausgebracht worden, wie eine Unterstützerin des Hauses gegenüber oeins äußerte. Vor dem Haus mussten ebenso einige Büsche weichen. Ein paar Eindrücke aus den Überresten eines Wohnprojekts.

Bodenlos. FOTO: bf

Bodenlos. FOTO: bf.

Klosprüche. FOTO: bf

Klosprüche. FOTO: bf.

Wandschmuck. FOTO: bf.

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FOTO: bf

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Ausblick. FOTO: bf.

Ausblick. FOTO: bf.

saniert? FOTO: bf.

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Küche. FOTO: bf.

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Macht kaputt, was euch... FOTO: bf.

Macht kaputt, was euch… FOTO: bf.

 

32 Kommentare

  • @Markus – Die FDP ist abgewählt, Du solltest langsam anfangen Dir eine andere Denkschublade zu suchen. Wie wäre es mit der AFD?

    • Was soll ich mit der AFD oder FDP? Mir reichen Recht und Ordnung. Wer wohnen will, soll mieten oder kaufen, beide Möglichkeiten bestehen. Nur die zentrumsnahe, erstklassig renovierte und energetisch topgünstige Unterkunft zum Fast-Nulltarif bleibt Illusion. Aber das ist uns wohl allen klar, oder?

      • als citoyen sollte man am Gemeinleben (ist das ein deutsches Wort?) teilnehmen, aber das ist nicht nur in Oldenburg schwierig, aber auch hier. Dass die Parteien da eher hinderlich als förderlich sind,lehren die Neugründungen sowie die vielen Bürgerinitiativen. Liegt das vielleicht auch darin, das bei uns die Informationen über Oldenburg ebenso kanalisiert werden wie in der DDR? Sie haben doch alle die Zensur der einen Zentrale passiert, oder? Dann kommt hinzu. dass – und jetzt komme ich auf eine oldenburgische Besondheit – dass sehr oft eine abweichende Meinung bereits als “Beleidigung” bezeichnet wird. Das Wichtigste wäre es zunächst, das hier beschriebene Informations-Monopol der NWZ zu durchbrechen, aber Vorsicht: vermintes Gelände.

        • Ich wohne seit über vierzig Jahren in der ehemaligen Residenz- und Gauhauptstadt Oldenburg und habe in der ganzen Zeit versucht, dem Reich der Nordwest-Zeitung aus dem Wege zu gehen, aber jetzt musste ich einsehen: es geht nicht. Ich habe mir zum ersten Mal die On-Line-Ausgabe der NWZ angesehen und muss sagen: sie deckt in der Tat offenbar die Bedürfnisse des normalen Oldenbürgers ab. Wo könnten die Themen der Alternative liegen? Ich sehe sie eigentlich nur auf dem Felde der Kultur: Theater, Kino, Literatur, Kunst. Und hier geht es immer kontrovers zu. Es käme also darauf an, die Diskussion nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern – wäre das möglich? Was sagen denn die verbliebenen Macher des “Lokalteils” dazu?

          • Ich setze meinen Gedankengang fort: Wie wäre es, wenn die verbliebe Redaktion die Arbeit fortsetzen würde, indem sie sich auf die Themen “Bildung” und “Kultur” konzentriert und alles Andere links, vielmehr, wie manin Oldenburg sagen müste, rechts liegen lasst? Das wäre ein breites Feld, das von der Nordwest-Zeitung und ihren Anhängseln kaum beackert wird und zwar aus ideologischen Gründen. Wer dieses Feld erstnhaft bearbeiten möchte, wird bald auf die Grenzen stoßen, die die herrschende Elite inOldenburg seit jeher zieht und die bislang peinlich genau beachtet wurden. Ist nur ein Vorschlag.

  • Kleiner Tip: Um so etwas kümmert man sich am besten rechtzeitig. Und eine 1-Zimmer-Wohnung für 500 dürfte schon purer Luxus sein, die gibt es i.d.R. deutlich preiswerter. Für 400 (300 kalt plus NK) gibt es schon 2-Zimmer-Wohnungen mit ca. 53qm. Die 1-Zimmer-Wohnungen (27qm) hier im Haus kosten 330 warm. Wie wäre es mit einem WG-Zimmer? Komisch, dass Tausende andere Studenten das auf die Reihe kriegen, nur Du nicht…

  • die besetzer sollten das leffers-eck bestzen, davor eine wagenburg aufmachen, und das ganze durch den verkauf von berlinern, bratwürtsen und selbstgebrautem bier und cola finanzieren. duschen können sie im brunnen.

  • ….an den markussen dieser welt kann die menschheit nicht genesen , den interessieren …nur die spesen….und als wär`s noch nicht genug gewesen…kehrt er noch mit harten besen…und macht dabei kein federlesen…

  • Es gibt leider genügend die Wohnraum mit voller Absicht vergammeln und/oder leer stehen lassen.
    Und da braucht auch niemand mit der Faust drohen, wenn ‘bestimmte Leute’ dann da reingehen und Denkmal geschützte Häuser vor dem Gammel schützen und da dann halt drin leben.
    Es gab da mal den schönen Spruch: Eigentum verpflichtet.

    Häuser vergammeln lassen nur weil man keine Lust hat sich mit Mietern zu ärgern ist asozial.

  • Haus Friedensbruch 19, Sept um 15oo war um das Haus fast alles Herumliegende verschwunden ebenso alle Transparente. Dafür stand rundherum mit 2 Laufgängen bis zur Dachkante ein massives Gerüst. Das soll wohl andeuten, da das Haus Winterfest gemacht werden soll.
    Dazu enthalte ich mich momentan noch jeder Wertung. Schade, daß ein wichtiger Freiraum entzogen wurde.

  • Ich bitte den Autoren darum, Menschen nicht einfach
    abzulichten und die Fotos zu veröffentlichen. Bitte rausnehmen oder unkenntlich machen!

    • Liebe MiZe,

      Laut §23(3) KunstUrhG dürfen Menschen auf Fotos abgebildet werden, die an “Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen” teilnehmen. Darunter fällt unserer Meinung nach auch das Bild, auf dem einige Menschen vor dem Haus Friedensbruch stehend zu sehen sind. In der Annahme, dass du in diesem Fall aber trotzdem deine Persönlichkeitsrechte verletzt siehst, haben wir das Bild deiner Bitte entsprechend herausgenommen.

      Viele Grüße
      die Redaktion

  • »… ein denkmalgeschütztes Kleinod«

    Ein denkmalgeschütztes Kleinod kann ohne Dach und damit den Witterungseinflüssen wie lange standhalten?

    Verabschiede dich schon mal von deinem ›denkmalgeschütztes Kleinod‹.

  • Das wurde doch nicht von den Besetzern so versaut! Das waren die Eigentümer. Genau so wie das Dach entfernt wurde wurde jetzt einrichtung und Fußböden, Fenster und einiges mehr zerstört. Das die Einrichtung und der Style nicht der eines Durchschnittsbürger ist, ist doch klar, den der Durchschnitt hat auch genügend Geld und steht auf Blitzeblank.

    Das Haus wird wahrscheinlich abgerissen. Ziel ist es doch bei einer solchen Aktion durch Lambert Lockmann und Peter Thomas nicht den Wohnraum zu sanieren, sondern den Wohnraum zu zerstören und das Haus letztendlich abzureißen.

    • Ich kam da die Tage vorbei und war sehr erfreut über den aktuellen Zustand des kleinen Hauses. Es wird langsam wieder zu dem Schmuckstück, was es vorher war :-)

  • Das Innere ist ja völlig verkommen. Ich dachte die selbsternannten “Istandbesetzer” wollten alles wieder herrichten?

  • Wie lange haben diese Besetzer da jetzt drin gehaust? Unglaublich, wie man ein denkmalgeschütztes Kleinod so versauen kann :-( Ich hoffe, das Haus erstrahlt bald wieder im alten Glanze.

    • Das Gebäude wurde nicht von den Besetzern verschandelt sondern weil a) der Strom abgeknippst wurde musste gegen Schimmel vorgegangen werden. b) das Dach runterrandaliert wurde von der gleichen Baufirma die nun das Gebäude offen und ohne Schutz im Regen hat stehen lassen …
      Der (noch) Besitzer hat also meiner Meinung nach kein Interesse daran das Kleinod zu retten und würde es wohl lieber vergammeln lassen.
      Selbst die Leute vom Denkmalschutz haben nicht schlecht geguckt als die Baufirma da am Mittwoch Morgen die Fenster einfach mal so rausgerissen haben.

  • avatar dermitdemwaldtanzt

    fiese scheiße! mehr infos gibts auch hier:
    http://hausfriedensbruch.wordpress.com/

    • Niemand hat etwas gegen selbtverwaltete Häuser oder Wohnprojekte. Allerdings muss man dazu erst einmal Eigentum ERWERBEN und nicht auf Kosten anderer Eigentümer schmarotzen. Siehe Polyester – da wird versucht, das Haus selbst zu erwerben. SO macht man das!

      • Lieber Marcus: Erst Blödsinn über das angebliche “versauen” eines “denkmalgeschützten Kleinods” durch die Leute die das Haus genutzt haben schreiben und dann behaupten, dass “niemand (…) etwas gegen selbstverwaltete Häuser” habe. Dein Wortschatz (hausen, schmarotzen, alter Glanz) reicht völlig aus um zu wissen, dass ich zwischen all den Ressentiments in deinem Kopf keine 5 Sekunden wohnen will.
        Es ist doch eigentlich in diesem Fall wirklich ganz einfach: Die Besitzer haben das Haus Jahre lang leer stehen lassen und tun jetzt seid einiger Zeit (Dachabriss im letzten Winter) alles um dein “denkmalgeschütztes Kleinod” gänzlich zu zerstören. Die Menschen, die du als Schmarotzer bezeichnest haben das Haus nutzbar gemacht und zumindest mal die Kulturlandschaft Oldenburgs bereichert. Ich würde gerne wissen, wie du angesichts dessen dazu kommst dich auf der Seite der Hausbesitzer zu positionieren. Oder hast du am Ende womöglich doch grundsätzlich was gegen selbstverwaltete Häuser?

        • Nichts gegen selbstverwaltete Häuser, aber eben nicht in fremdem Eigentum. Ich verwalte mein Haus ja auch selbst, im Rahmen der gesetzlichen Betsimmungen nach meiner Vorstellung. Wenn aber jemand einfach so eine Wohnung in meinem Haus besetzen will darf er sicher sein, das Haus ballistisch zu verlassen – mit meinem Stiefelabdruck im Allerwertesten.

          • avatar dermitdemwaldtanzt

            die leute im Haus wurden seit mehr als 2 Jahren vom eigentürmer geduldet, da er eine anzeige zurückgezogen hat waren sie nicht mal illegal dort. Und sowieso, wenn du jemanden aus “deinem” haus raus wirfst, obwohl es zuvor jahrerlang leer stand dem verfall überlassen, also offensichtlich nicht gebraucht wurde, dann finde ich eine besetzung durchaus legitim.

          • Lieber Markus: Du hast offenbar nicht verstanden wobei es bei einem selbstverwaltetem Raum/Haus geht.
            Wenn du in einer Stadt in der akuter Wohnraummangel und durchaus Bedarf an Kulturangeboten bestehen, Wohnraum besitzt, ihn (aus welchen Gründen auch immer) nicht nutzt und dann hier Leuten die diesen evtl nutzen wollen körperliche Gewalt androhst, dann kann zumindest ich das nicht nachvollziehen.
            Könnte was mit Klassenlage zu tun haben, aber das Thema lassen wir mal besser…

            • Ganz einfach: wer meinen Wohnraum nutzen will muss ihn mieten. Für lau gibt es höchstens was an die Ohren.

            • avatar wohnungssuchende

              hey markus, das nächste semester beginnt bald, und ich suche noch wohnraum, der ins studentenbudget passt. Nenn mal was du frei hast, ich würd mir das gerne ansehen :)

            • Lieber Markus,
              hast du auch irgendwelche Argumente oder nur den Verweis auf das Gesetz und auf deine Gewaltbereitschaft?

            • @Wohnungssuchende: Pech gehabt, alles vermietet. Und da die Fluktuation im Haus sehr gering ist kann das noch Jahre dauern…

            • avatar wohnungssuchende

              aber Markus! in Oldenburg steht soviel leer! Und ich brauch eine Wohnung wenn ich hier zu studieren beginne…

            • @Wohnungssuchende: Wenn ich mir die Internetseiten oder die Aushänge der Immobilienfirmen so ansehe gibt es scheinbar ausreichend Wohnraum, dazu kommen ja noch die privaten Vermieter. Oder soll es für fast lau sein? DAS könnte allerdings etwas problematisch sein… Ist in den Studentenwohnheimen nichts mehr frei?

            • avatar wohnungssuchende

              Wartezeiten in den Studentenwohnheimen liegen bei mehreren Monaten, für manche besonders chicke sogar mehr als ein Jahr. Des Weiteren kann ich mir keine 1-Zimmer Wohnung für 500 Euro leisten, selbst wenn ich den Bafög-Höchstsatz kriegen würde und nebenbei arbeite.

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