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| 13. September 2013 10:00 | Kommentare deaktiviert für Presseschau 13. September: Afghanischer Torjubel, Sterne, Faust, und das schwierige WG-Leben
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Gleich zum afghanischen Nationalhelden aufgestiegen ist offenbar der afghanischstämmige Torhüter des VfB Oldenburg, Mansur Faquiryar. Im nepalesischen Kathmandu hielt er bei der Asienmeisterschaft unter anderem zwei Elfmeter gegen Indien und sicherte damit „den Triumph (…), mit dem sich Afghanistan für die Südasienmeisterschaft 2015 in Australien (ist Mitglied des asiatischen Fußballverbandes) qualifiziert hat“, so die NWZ. Auch VfB-Trainer Alexander Nouri ist stolz und wird von dem Blatt mit den Worten zitiert: „Was dieser Erfolg für die Menschen in Afghanistan bedeutet und welche Hoffnungen er weckt, lässt sich kaum in Worte fassen.“ Auch andere Medien berichten über Faquiryar, wie etwa die Sächsische Zeitung, die allerdings mit einer reichlich verunglückten Zwischenüberschrift aufwartet: „In Afghanistan wird wieder geschossen – und trotzdem sind die Menschen glücklich.“

Verschiedene Medien berichten über das Filmfest: Die Bild freut sich vor allem darüber, dass der irgendein amerikanischer Schauspieler in Krachledernen auf dem roten Teppich auftauchte, und der Stern, pardon – Focus, notiert via dpa, dass Veronica Ferres „mit einem Stern auf dem ‘Walk of Fame’ des Internationalen Filmfestes verewigt“ wurde. Und wer die Eröffnung des Filmfestes mit dem Film „Die Erfindung der Liebe“ verpasst hat, kann das hier bei uns im Lokalteil nachlesen.

Das Staatstheater ist wieder für den „Faust“-Theaterpreis nominiert worden, laut NWZ wurde die Tanzvorführung „Plafona“ ausersehen: „Der ‘Faust’ ist ein nationaler und undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft der Theater aufmerksam machen möchte. Er wird vom Deutschen Bühnenverein mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Akademie der Darstellenden Künste vergeben“, heißt es.

Die Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden führt zu Überlastung, berichtet Neues Deutschland. Dies habe eine Umfrage der Techniker-Krankenkasse ergeben. „Fast jeder Zweite habe angegeben, dass ihn die Aufgabe an den Rand eines Burn-outs bringe, teilte die Kasse am Donnerstag in Oldenburg mit.“

Liebe Studenten, aufgepasst: Wie funktioniert das eigentlich so, wenn man eine WG mit engen Freunden gründet? Darüber macht sich die Süddeutsche Zeitung via dpa so ihre Gedanken: „Hat sich ein Student seinen besten Freund als Mitbewohner dazugeholt, kann es richtig an die Nieren gehen, wenn das Zusammenleben nicht funktioniert.“ Wilfried Schumann, Leiter der psychologischen Beratungsstelle der Uni Oldenburg, nennt der Zeitung gegenüber als eines der Hauptprobleme, dass sich einer der WG-Freunde verliebt und der andere damit ertragen muss, dass ständig eine weitere Person durch die Wohnung tobt. Und hat, für den Fall einer WG-Auflösung, ein paar Tipps parat. Nicht gleich wütend davonlaufen zum Beispiel: „Es kann eine Freundschaft ja auch weiterbringen, sich hinzusetzen und ein gemeinsames Problem zu lösen.“

Zu guter Letzt: Zackbumm, liebe Südoldenburger Tourismusbranche, dieser Leserbrief in der Badischen Zeitung geht an dich!

(hm)

Montags bis freitags erscheinen hier morgens um zehn Uhr ausgewählte Links auf Berichte und Geschichten aus Oldenburg, die wir in anderen Medien gefunden haben. Die Erstellung der Presseschau übernimmt wochenweise je ein Redaktionsmitglied des Oldenburger Lokalteils. Hinweise gerne bis neun Uhr morgens an: redaktion@oldenburger-lokalteil.de

Mon­tags bis frei­tags um 10 Uhr: die Presseschau im Lokalteil

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