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| 7. September 2013 08:42 | 10 Kommentare
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Aah, Südoldenburg. Frisch wabert der Gülledunst über die idyllischen Felder, fröhlich kehren die wohlgenährten Einwohner die Auffahrten zu ihren Hobbithäuschen, die eigentlich ein bisschen zu groß für diese Bezeichnung sind. Wer hier lebt, hat wenig Grund, Änderungen herbeizusehnen – und tatsächlich wird dort, im nordwestlichsten Außenposten des Katholizismus, verlässlich schwarz gewählt, immer schon. Weiß jeder in dieser Gegend. Ebenso, dass es nur wenige Kilometer weiter, im ebenso platten wie rauhen Ostfriesland, anders aussieht: Hier haben die Sozialdemokraten ihre Hochburgen, sofern man in dieser dünnbesiedelten Weltregion überhaupt davon sprechen kann. Aurich ist so eine rote Bastion, gerade mal ein paar Klootschüsse vom tiefschwarzen Cloppenburg entfernt – und ein Reporter der Süddeutschen Zeitung hat sich aufgemacht, diese wilden Gegenden zu erforschen und dahinter zukommen, warum hier eigentlich immer so gewählt wird und nicht anders.

Und was sollen wir sagen? Das Ergebnis ist lesenswert. Auch wenn er die Antwort auf diese letzte aller wahlkampfstrategischen Fragen auch nicht so recht gefunden hat.

Das Fundbüro präsentiert regelmäßig samstags eine auserlesene Fundsache, die im Lauf der Woche aufgelaufen ist: eine unverdaute Bratwurst, eine abgeschliffene Text-Bild-Schere, gut erhaltene Brechstangenformulierungen, nur leicht verwelkte Stilblüten oder auch einfach interessante, spannende oder lustige Stücke mit Oldenburg-Bezug. Wenn auch Sie über ein solches Fundstück stolpern, können Sie es gern bei uns abgeben unter redaktion@oldenburger-lokalteil.de.

Fundbüro

10 Kommentare

  • Ja, in Oldenburg und darüber hinaus gelte ich als “Antisemit” (nicht wahr, meine Freude in der Redaktion?) und werde entsprechend geächtet. Gründe hat man nicht – man weiß das halt. So funktionierte eine Verleumdungskampagne, wenn sie erfolreich ist. Zur Zeit nehme ich in meinem öffentlichen Tagebuch (www.klausdede.de/tagebuch) zudiesem Thema in aller Ausführlichkeit Stellung. Ich bitte um Kenntnisnahme.

  • Auch ich muss Pu mal zustimmen.
    Gebt einen gültigen Stimmzettel ab!
    Ungültige Stimmzettel oder Nichtwählen fördert
    die ‘Herrschenden’ UND extreme Randgruppen. Auf Nichtwählen kann man nicht stolz sein, weil es uns allen schadet.

    • ….oh mann…immer dies plattheiten…ich wähle nicht !!!! !…ich wähle nicht rechts !….anarchisten…du pu , bist doch einer , wollen den staat abschaffen…also geht man doch nicht wählen…immer diese debatten…die parlamentarische demokratie ist das deckmäntelchen für unzählige grausamkeiten…aber wir können ja mitbestimmen…bullshit…wir können nur mit apo was erreichen…das parlament tötet bewegungen..siehe die grünen , mittlerweile eine kriegspartei…Macht korrumpiert…keine macht für niemand ist weiterhin erstrebenswert , auch wenn der zeitgeist dagegen spricht…wenn wahlen was bewegen würden wären sie verboten…

      • Den Staat abschaffen können wir nur von unten, wie bei dem Versuch der 68, die sich danach selbst auflösten, den Alternativen und Bürgerinitiativen die uns die Grünen und die Tatz hinterlassen haben, den Kommunen Widerstandsdörfern, den Wagenburgen Widerstands/Kultur/Autonomenzentren. Dem Staat der Besitzenden Kirchen Seilschaften Klüngel würden wir die Macht überlassen, unsern Widerstand zu vernichten, wenn wir nicht die schwache Schranke Wahlen dagegen nutzen würden. Wahlen ändern nichts, aber sie können uns den Freiraum ermöglichen etwas von unten zu ändern ohne dafür in den Knast zu wandern oder ähnliche Repressionen zu erleiden.
        Ich empfehle dazu den Syndikalisten Rudolf Rocker: Die Entscheidung des Abendlandes

        • ….o.k. Pu…nimm den knochen von ihnen…triff deine wahl…mal gucken was der wahlomat dazu sagt…wir empfehlen dazu : graswurzeln mit sauce libertär…

  • Auch das kommt vor, nämlich dass ich mal mit unserem gemeinsamen Freund Pu einer Meinung ist. Es ist nämlich tatsächlich so, dass Derjenige, der nicht wählt, das eben doch tut, nur fördert er die Partei, die er absolut nicht begünstigen will. Ich gehe also zur Wahl und gebe eine gültige Stimme an, weil ich sonst faktisch der FDP helfen würde, über die Fünf-Prozent-Hürde zu rutschen, und das will ich auf keinen Fall. Und vielleicht hilft noch dies: In dieser Republik sind die Wahlen in der Tat “frei, gleich, direkt und geheim”, wie das die Liberalen seit Jeher gefordert haben, und das ist in der Welt sehr selten, also ein Privileg, und das sollten wir nicht aus der Hand geben, indem wir nicht zur Wahl gehen. So, das wäre es für heute.

  • …..bin in den 1950/60igern in CLP aufgewachsen…katholische gehirnwäsche gabs gratis , päderastengeistliche gabs umsonst…von der kanzel herab stieg der pfaffe und sagte , wer zu wählen sei….in der gegend möchte ich nicht mal mehr tot übern zaun hängen…CDU = C hristlicher D emagogischer U nsinn…heutzutage bin ich froh , nicht mehr wählen gehen zu müssen , da ich kein demokrat bin…die parlamentarische demokratie ist der selbstbedienungsladen der herrschenden…wenn wahlen was verändern würden , wären sie verboten…schwimm gegen den strom…bleib autonom…

    • Deine und noch ein paar andere Stimmen bei den Oldenburger Wahlen und wir hätten keinen NPD im Stadtrat. Autonome Nichtwähler wählen “Rechts”

      • “rechts” wählen wähler_innen, die “rechts” wählen und sonst niemand. “anarchistische ” aufrufe, zur wahl zu gehen, nur um den bösen autonomen eins reinzuwürgen, sind echt lustig…

  • Gülle Gülle kostenlos wird sie aus überschwappenden Tanks “angeblich kostenlos” auf schon überdüngten Feldern aufgebracht. Kriminelle Handlungen, da alles “Zuviel” unser aller zweitwichtigstes Gut nach dem Sauerstoff, die wir zu CO2 vernichten, das Trinkwasser verseuchen. Was da schwarz in die Taschen der Landverpächter, früher auch mal Bauer genannt heute Teil einer industriellen Umweltvernichtungsmaschinerie fließt ???? wer es kriegt, genießt und schweigt und finanziert die Südoldenburger katholische Monopol-CDU damit sich nichts ändert.

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