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| 6. September 2013 10:06 | 4 Kommentare
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Das Tiefkühlunternehmen Nordfrost will gegen das Land Niedersachsen klagen, berichtet der NDR. Grund seien die hohen Kosten für ein Firmengrundstück am Jade-Weser-Port und die nach Ansicht der Firma viel zu geringen Umschlagszahlen am Port. Einen Teil ihrer Container muss Nordfrost über Bremerhaven abwickeln. “Wir fühlen uns verschaukelt”, wird Horst Bartels, Geschäftsführer von Nordfrost, beim NDR zitiert. Er bedauere, jemals in Wilhelmshaven investiert zu haben und sehe auch keine baldige Besserung der Situation. Das Land Niedersachsen will indes die drohende Klage abwenden und sich außergerichtlich einigen.

Bremer Mediziner sprechen sich für eine medizinische Fakultät in Bremen und Bremerhaven aus, schreibt die Nordsee-Zeitung. Durch eine solche Einrichtung würde sowohl der Wirtschaftsstandort Bremen profitieren als auch die Krankenhausversorgung verbessert. “Dass die Neugründung einer medizinischen Fakultät keine Utopie ist, hat uns Oldenburg gerade vorgemacht”, wird Chefarzt der Hautklinik in Reinkenheide, Gunnar Wagner, zitiert. Der Bremer Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse indes hält eine baldige Realisierung dieser Idee aus finanziellen Gründen für eher unwahrscheinlich.

Vor elf Jahren verschwand das Luther-Gemälde von Lukas Cranach dem Älteren aus dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und noch immer gebe es keine Spur von dessen Verbleib, heißt es in der NWZ. Obwohl es Hinweise aus der Bevölkerung und vom BKA gab, ist man dem Dieb bis heute nicht auf die Spur gekommen. Auch der Eintrag des Gemäldes in das Art-Loss-Register 2011 brachte keinen neuen Erkenntnisse.  So arbeite Museumsdirektor Rainer Stamm an einer zeitgemäßen Überwachungstechnik für die Gebäude des Landesmuseum; im Augusteum werde es nach der Wiedereröffnung 2015 beispielsweise eine Kameraüberwachung geben.

Die Oldenburger Basketballer sind aus ihrem Trainingslager in Belgrad zurückgekehrt und haben dort eine “lehrreiche Woche” mit drei Testspielen hinter sich gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der Baskets auf schoenen-dunk.de. Gegen die Mannschaft aus dem ukrainischen Lviv spielte man in dieser Woche 90:91, anschließend gewann man gegen Mega Vizura aus Serbien 88:83 und zum Abschluss gab es eine Niederlage mit 61:71 gegen den serbischen Verein Roter Stern Belgrad. “Wir haben gegen unterschiedlich starke Gegner viel erprobt und davon profitiert, dass wir es mit vor allem physisch mit wechselvoll agierenden Mannschaften zu tun hatten. Nach den Eindrücken in Belgrad bin ich sehr positiv gestimmt”, wird Trainer Sebastian Machowski zitiert.

(lb)

Montags bis freitags erscheinen hier morgens um zehn Uhr ausgewählte Links auf Berichte und Geschichten aus Oldenburg, die wir in anderen Medien gefunden haben. Die Erstellung der Presseschau übernimmt wochenweise je ein Redaktionsmitglied des Oldenburger Lokalteils. Hinweise gerne bis neun Uhr morgens an: redaktion@oldenburger-lokalteil.de

Mon­tags bis frei­tags um 10 Uhr: die Presseschau im Lokalteil

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4 Kommentare

  • Dass der Jade-Weser-Port wirtschaftlich nur sehr schwer, wenn überhaupt, in die Gänge kommen würde, war absehbar.
    Dass die etablierten deutschen Seehäfen, die zudem über eine um Klassen bessere logistische Infrastruktur und Anbindung verfügen, eher als Konkurrenten auftreten würden denn als Kooperationspartner, konnte man sich doch auch an 5 Fingern ausrechnen. Das alte Problem, 3 Bauern unter einen Hut zu bringen …

    Das Land Niedersachsen hat das Hafen-Projekt mit der gleichen Naivität betrieben, wie schon Anno Dunnemals das Projekt Öl-Hafen/Raffinerie am Jadebusen.
    Der Erfolg wird vermutlich wieder so ähnlich ausfallen. Vor allem wohl: “ausfallen”.

  • & gestern haben sie doch tatsächlich nochmal eine podiumsdiskussion mit fünf kandidaten zum thema bahnumfahrung im stadthotel eversten veranstaltet. noch besser kann man sich die bewertung “am thema vorbei, 6, setzen!” wirklich nicht verdienen…

    http://www.nwzonline.de/bundestagswahl/stadt-oldenburg-kontra-ammerland_a_8,3,1499913881.html

  • Würden Hamburg und Bremen mit dem Jadeport wirklich konstruktiv zusammenarbeiten, könnten an der Jade die oberen Lagen Container auf die kleineren Federschiffe umgeladen werden, die alles in Nord- und Ostseehäfen weiterverteilen. Von 16 auf 12,50m Tiefgang abgeladen könnte die Riesenschiffe dann problemlos tideunabhängig oder mit 14,7m alle 12 Stunden im Hochwasserzeitfenster in Weser und Elbe einlaufen. Eine Vertiefung der Flüsse wäre nicht mehr nötig.
    Aufzuknoten, welche vordergründigen Interessen dagegenstehen, den Jadeport sinnvoll zu nutzen, schenk ich mir heute.

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