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| 5. September 2013 10:29 | Kommentare deaktiviert für Presseschau 5. September: FFN vs. Freifeld, Schienenersatzverkehr und 15 Kilometer Kabel
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Das Freifeld-Festival verzichtet nach einer Unterlassungserklärung des Radiosenders FFN auf die Verwendung seines Logos, schreibt unter anderem die NWZ. Der Streitwert der Sache wurde auf 50.000 Euro festgelegt. “Wir hatten keine Wahl, weil wir das Festival nicht gefährden wollen. (…) Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um es in einem Rechtsstreit darauf ankommen zu lassen”, wird Mitorganisator Amon Thein von der NWZ zitiert. Mittlerweile hat sich ein regelrechter “Shitstorm” auf den Facebook-Seiten des Radiosenders entwickelt:

FFN vs. Freifeld: live auf Facebook. Screenshot: lb

FFN vs. Freifeld: live auf Facebook. Screenshot: lb

Man beschwert sich besonders darüber, dass ein kommerzieller Sender ein nicht-kommerzielles Festival so stark unter Druck setzt, zumal die Ähnlichkeiten zwischen den Logos als nicht frappierend wahrgenommen würden: “Im Vergleich zu den Logodubletten aus der Reihe ‘Logo von Geburt an getrennt’ halten sich in diesem Fall die Ähnlichkeiten in Grenzen. Nicht nur die unterschiedliche Farbgebung sorgt für Differenzierung, auch aufgrund des Aufbaus ist eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen”, heißt es beispielsweise auf designtagebuch.de. FFN sieht trotzdem weiterhin seine Markenrechte verletzt: “(Das) ist in Deutschland keine Bagatelle, egal, wer der Verursacher ist oder welche Motive verfolgt werden. Auch das emotionale Führen einer Debatte lenkt nicht ab von dem Sachbestand, dass wir mit der Verwendung des Logos unsere Markenrechte verletzt sehen und grundsätzlich dagegen vorgehen“, wird die FFN-Programmdirektorin Ina Tenz in der Oldenburger Onlinezeitung zitiert. (Hinweis: Zu den Freifeld-Organisatoren gehören auch die Lokalteil-Autoren Amon Thein, Björn Franke und Christian Wichmann. Aufgrund dieser personellen Überschneidungen hält sich der Lokalteil außerhalb der Presseschau mit einer ausführlichen Berichterstattung zur FFN-Freifeld-Diskussion zurück.) Update: Mittlerweile hat die NWZ noch einen ausführlicheren Artikel zum Thema und der Radiosender FFN eine Richtigstellung auf Facebook veröffentlicht.

Nachdem nun die Munitionsräumung erfolgreich war, soll Riffgat noch 2013 ans Netz angeschlossen werden. “Der entsprechende Zeitplan für den Netzanschluss ans Festland steht”, heißt in der NWZ, die beim Wasser- und Schifffahrtsamt nachgefragt hatte. Bereits am Wochenende sollen per Schiff die ersten 3,6 der 15 fehlenden Kilometer Kabel verlegt werden.

Die Ausgrabungen am Waffenplatz liegen entgegen anderslautender Gerüchte “voll im Zeitplan”, berichtet die NWZ. Doch eine Verlängerung des Projekts ist unwahrscheinlich; die Investoren müssen die Ausgrabungen bezahlen und lassen sich dies bereits 400.000 Euro kosten. Zuvor wurde eine Unterschriftenaktion für eine Verlängerung der Ausgrabung initiiert.

Nachdem es eineinhalb Jahre Schienenersatzverkehr zwischen Oldenburg und Sande gegeben hatte, der zur Erleichterung vieler Pendler im Dezember 2012 beendet worden war, kommt es seit Februar erneut  zu immer mehr Einschränkungen auf der Strecke, schreibt das Jeversche Wochenblatt. “Die Region, die das alles bislang recht geduldig über sich hat ergehen lassen, ist inzwischen stinksauer”, heißt es in dem Blatt zu den Äußerungen, die Wilhelmshavens Bürgermeister Andreas Wagner auf einem “Bahngipfel” am Mittwoch gemacht hatte, bei dem auch ein Bahn-Vertreter anwesend war. Indes werde nicht nur der Berufsverkehr eingeschränkt, auch der touristische Reiseverkehr habe deutliche Fahrgastverluste zu beklagen. Und in dieser Woche ist der Straßenverkehr an der Eisenbahnstrecke Oldenburg-Sande eingeschränkt, weil Masten gerammt werden müssen; Näheres zu den Sperrungen lesen Sie in der NWZ.

(lb)

Montags bis freitags erscheinen hier morgens um zehn Uhr ausgewählte Links auf Berichte und Geschichten aus Oldenburg, die wir in anderen Medien gefunden haben. Die Erstellung der Presseschau übernimmt wochenweise je ein Redaktionsmitglied des Oldenburger Lokalteils. Hinweise gerne bis neun Uhr morgens an: redaktion@oldenburger-lokalteil.de

Mon­tags bis frei­tags um 10 Uhr: die Presseschau im Lokalteil

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