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| 4. September 2013 10:07 | Kommentare deaktiviert für Presseschau 4. September: Munitionsräumung, Lehrerproteste und die Pekolbusse
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Offenbar ist nun die Munition geräumt worden, die den Netzanschluss des neuen Windparks Riffgat mit dem Festland bisher verhindert hatte (auch im Lokalteil mehrmals Thema), heißt es in der NWZ. Unter den Altlasten aus den beiden Weltkriegen seien Infanteriepatronen, Artilleriemunition, Sturmgewehre und Grundminen gewesen. Bevor nun aber die Arbeit zur Schließung der Lücke beginnen kann, muss die amtliche Kampfmittelfreigabe erfolgen. “Gut unterrichtete Kreise” rechnen damit, dass bereits dieses Wochenende mit der Kabelverlegung begonnen werden kann.

Innerhalb der nächsten vier Wochen müssen die Pekolbusse vom Verein für Verkehrsgeschichte aus der Halle auf dem Gelände des neuen Nahversorgungszentrums an der Alexanderstraße entfernt werden, berichtet die NWZ. Der Verein lag mit dem Grundstücksbesitzer Aktiv & Irma jahrelang im Streit (der Lokalteil berichtete im September 2012, November 2012 und Februar 2013) letzterer hatte dann im Februar eine Räumungsfrist gesetzt. Die Busse will Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Luckau nun dem Ausstellungsprojekt „Mobile Welten“ in Hannover leihweise zur Verfügung stellen, heißt es. „Ich bemühe mich, die Halle zu räumen. In den nächsten Wochen sollen die Busse vom Verein in Hannover abgeholt werden. Einen genauen Termin habe ich aber noch nicht“, wird Luckau in der NWZ zitiert.

Die rot-grüne Landesregierung will die Ganztagsschulen fördern und muss an anderer Stelle dafür sparen – so sollen Gymnasiallehrer zum Beispiel eine Stunde mehr in der Woche unterrichten. Am Wochenende protestierten niedersächsische Gymnasiallehrer in Hannover, schreibt die Kreiszeitung, darunter auch Lehrer aus dem Oldenburger Land. Nicht nur sollen mit der Mehrarbeit 1.900 Stellen eingespart werden, auch weitere Zusagen würden nicht eingehalten. „Jetzt erhöht die rot-grüne Landesregierung wortbrüchig die Unterrichtsverpflichtung an Gymnasien und bricht zudem die Zusage, die seinerzeit verschlechterte Stundenermäßigung für ältere Lehrkräfte 2014 wieder auf den alten Stand zu bringen. Das ist, als ob ein Schuldner einen Kredit nicht vertragsgemäß zurückzahlt, obwohl er zahlungsfähig ist“, wird Silvia Hardinghaus, Religionslehrerin in Wildeshausen, zitiert. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, die verlautet hatte, eine Studenzahlerhöhung sei “verkraftbar”, habe “keine Ahnung”, was in den Schulen passiere.

Nun soll es in Niedersachsen auch in Bio-Betrieben Fälle von Puten-Quälerei gegeben haben, berichtet der NDR nach Informationen des ARD-Magazins “Fakt” und Spiegel Online. Die Tierschutzorganisation Animal Rights Watch hatte “Fakt” Bilder zugespielt, auf denen Tiere mit Wunden und ohne Federkleid zu sehen waren, ebenso tote Tiere. Die Firma Naturland, zu denen die entsprechenden Betriebe gehören, weist die Vorwürfe indes zurück.

Am Kreisverkehr an der Oldenburger Straße / Braker Chaussee wird es in der nächsten Woche zu Behinderungen kommen, schreibt die NWZ. Nachdem die Straße vor einiger Zeit bereits saniert wurde, muss der neu aufgebrachte Asphalt noch einmal ausgebessert werden. Ab 10. September wird es zu eingeschränkter Fahrbahn kommen, am 13. September wird die Durchfahrt komplett gesperrt, voraussichtlich aber nur für einen Tag.

(lb)

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