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| 29. August 2013 10:28 | Kommentare deaktiviert für Presseschau 29. August: eine Bootsfahrt, eine smarte City und ein Obstbaumgarten
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SPD-Bundestagsfraktionschef Franz-Walter Steinmeier sah am Mittwoch zum ersten Mal Oldenburg vom Wasser aus, schreibt die NWZ. Der SPD-Ortsverein Eversten hatte Steinmeier zu einer Börteboot-Fahrt eingeladen, um auf Sorgen und Nöte um den Oldenburger Hafen aufmerksam zu machen. SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff  ging dabei dabei auf das geplante Wendebecken unterhalb der Eisenbahnbrücke und die Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) ein, die Hunte und den Küstenkanal zurückzustufen, sodass kein Ausbau mehr stattfinden könnte. Steinmeier gab Bischoff Recht; Deutschland müsse sehr viel mehr in die Infrastruktur investieren, aber trotz höherer Investitionen könne nicht jede Stadt eine Bahnumfahrung bekommen – da gäbe es andere Möglichkeiten der Lärmreduzierung.

Im Streit um die Konzessionsabgabe für sogenannte Wärme-Direkt-Kunden prüft die EWE nun eine Erstattung an die Kommunen für die Zeit vor 2010, meldet die NWZ. Zuletzt hatte die EWE der Stadt und anderen betroffenen Gemeinden  eine Nachzahlung von 190.000 Euro pro Jahr für die Jahre ab 2010 angeboten. Linken-Fraktionschef Hans-Henning Adler hatte zuvor im Rat gefordert, dass die EWE Nachzahlungen für die Zeit seit dem Abschluss des Konzessionsvertrages 1993 leisten solle, die EWE schließt dies jedoch aus.

Der Abenteurer Bernd Mansholt ist zurück in Oldenburg, berichtet die NWZ. Auch auf dem Rückweg von Grönland musste er einige Gefahren bewältigen: So sei er oftmals von Wachbooten vor Bohrinseln abgedrängt worden und habe selten einen Kurs, der “freies Wasser verspricht”, gefunden. Sein Mitsegler Jannek Plate hatte es vorgezogen, mit dem Flugzeug von Grönland zurückzukehren. Die Erlöse des Segeltörns sollen dem Kinderhospiz “Löwenherz” in Syke zugute kommen.

Die Studenten Dennis Höting und Jens Runge wollen in ihrer Masterarbeit mit dem Titel “Crowd Sensing for Cycle Traffic in a Smart City” die Wege der Oldenburger mit dem Rad erforschen. Der Fahrradverkehr der “intelligenten Stadt Oldenburg” soll unter die Lupe genommen und die Bewegungen der Radfahrer gemessen werden, so die NWZ. In Kooperation mit der Verkehrsleitzentrale Oldenburg spannen die beiden Studenten ein “prototypisches Sensornetzwerk auf”; zudem sollen Radfahrer zusätzlich ihre Fahrtstrecken mit einer App aufzeichnen. Ziel der Erhebung sei es, Daten zu gewinnen, mit denen man den Fahrradfluss in Oldenburg optimieren kann. So könnten beispielsweise Radwege und Ampelanlagen besser geplant werden.

Zu guter Letzt: Wer schon immer mal einen “Geheimrat Dr. Oldenburg” essen wollte – am Stadtrand des österreichischen Linz entsteht nun ein Obstbaumgarten, bei dem Pflücken erlaubt ist. Neben dem Geheimrat sollen auch noch weitere bedrohte Apfelsorten wie „Kronprinz Rudolf“ und „Kaiser Wilhelm” herangezogen werden, ebenso die Birnensorte “Gräfin von Paris”, meldet das Portal nachrichten.at. Na dann ist der Geheimrat ja in guter Gesellschaft.

(bf)

Montags bis freitags erscheinen hier morgens um zehn Uhr ausgewählte Links auf Berichte und Geschichten aus Oldenburg, die wir in anderen Medien gefunden haben. Die Erstellung der Presseschau übernimmt wochenweise je ein Redaktionsmitglied des Oldenburger Lokalteils. Hinweise gerne bis neun Uhr morgens an: redaktion@oldenburger-lokalteil.de

Mon­tags bis frei­tags um 10 Uhr: die Presseschau im Lokalteil

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