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| 17. August 2013 15:49 | Kommentare deaktiviert für Die Musik der Flüchtlinge
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The Refugees – eine Band, bestehend aus acht exzellenten Musikern, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind asylsuchende Flüchtlinge. Der Dokumentarfilm “Can’t Be Silent” von Julia Oelkers porträtiert dieses ungewöhnliche Bandprojekt.

The Refugees in concert. FOTO: Piero Chiussi

The Refugees in concert. FOTO: Piero Chiussi

2011 tourte der Liedermacher Heinz Ratz mit dem Fahrrad quer durch Deutschland, gab mit seiner Band Strom & Wasser Konzerte – und besuchte insgesamt 80 Asylbewerberheime. Dort traf er auf auf Menschen, deren Leben zum Stillstand gekommen ist; die, obwohl sie in Deutschland angekommen sind, immer noch Abgeschobene und Ausgeschlossene sind. Unter ihnen fand er auch welche, die in ihren Heimatländern – in Afghanistan, Dagestan oder der Elfenbeinküste – bekannte und erfolgreiche Musiker waren. Kurzerhand erweiterte Ratz seine Band zu “Strom & Wasser feat. The Refugees”. Im Frühjahr 2012 wurde ein Album produziert, anschließend folgte eine Konzerttour durch Deutschland.

Die Dokumentarfilmerin Julia hat das Projekt begleitet und in ihrem Werk “Can’t Be Silent” verdichtet. Auf dem Filmfest Emden wurde der Film mit dem DGB-Filmpreis ausgezeichnet, jetzt folgt der bundesweite Kinostart. Bei der Oldenburg-Premiere im Cine k sind der Kameramann Lars Maibaum und zwei der Musiker, Jacques Zamble bi Vie und Revelino Mondzu, anwesend.

Cine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11
Mittwoch, 21. August, 20 Uhr
Eintritt 7 Euro

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Wahloldenburger seit 1999, Mitinitiator der Oldenburger Kurzfilmtage zwergWERK. Wenn Christian gerade nicht seinem Brot-und-Butter-Job nachgeht oder sich auf Filmfestivals herumtreibt, spaziert er gerne durch die Straßen und fotografiert Dinge.
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